2) Das Gesetz des Phase (V. 20): Das erste Phase. (V. 13) Die weitere Feier des Phase. (V. 20) Verkündigung des Gesetzes über das Phase durch Moses. (V. 28) Beschreibung der Plagen. II. Abschnitt: Von Ägypten zum Sinai (12,37 – 23,33) I. Aus Ramasse nach Sokoth (12,37 – 13,19) 1) Abzug der Hebräer. (V. 42) 2) Gesetz über die Zulassung zur Feier des Phase. (V. 52) a. Wer ist zugelassen oder auszuschließen? (V. 47) b. Wer hat das Recht, das Phase zu essen?
1Weiter sprach der Herr zu Moses und Aaron im Lande Ägypten:Es werden hier Gesetzesvorschriften in die Erzählung eingefügt, die sich an die Ordnung der Plagen, weiterhin an die der Stationen anschließt: V. 1 – 13; dass das Phase in diesem Jahre; V. 14 – 20, dass es alljährlich zu feiern ist. Vier andere Gesetze werden gelegentlich der Einsetzung des Phase gegeben. V. 21, 28; 43 – 51; [2Mos 13,2.3-16]. Manche von diesen Vorschriften waren wahrscheinlich nicht neu, sondern von den Patriarchen überliefert. Nachdem aber Gott die Israeliten als sein Volk angenommen und ihnen den Namen geoffenbart hat, mit dem er angerufen werden will, bestimmt er Beginn und Umfang des heiligen Jahres. War die bürgerliche Rechnung schon zuvor nach Mondjahren, vergl. [3Mos 23,23-25], geordnet, so sollte jetzt auch das heilige Jahr mit dem Monate Nisan beginnen. Das Jahr hatte 12 Monate [1Koe 4,7], deren Namen ursprünglich die gleichen waren, wie bei den Phöniziern, deren Ackerbau sie entstammen. Nach ihrer Rückkehr aus der babylonischen Gefangenschaft bedienten sich die Israeliten der bei den Babyloniern und Assyriern gebräuchlichen Namen, welche gleichfalls ein Mondjahr, ebenso mit Nisan beginnend, darstellten. Lamm: V. 3. Zahl der Verzehrenden V. 4. Eigenschaften des Lammes V. 5. Weise, es zu essen V. 9. (ungeteilt, gebraten), V. 11 – 13, schnell, wegen des doppelten Vorübergehens des Herrn, von dem auch der Name. Wann sprach Gott dies? Sicher nicht erst als Moses den Pharao verließ, denn dies war ja am Vortage des 14., die Vorschriften aber beziehen sich auf den 10. des Monats. Also sagte Gott dies wohl einige Tage vor dem 10. (V. 3), der Verfasser aber bietet hier den Bericht, weil er die Aufzählung der Plagen nicht unterbrechen wollte. -2 Dieser Monat soll für euch der Beginn der Monate sein;Die Worte sind an Moses und Aaron gerichtet. Die Ordnung des heiligen Jahres ging Moses besonders an. - er soll der erste unter den Monaten des Jahres sein.3 Redet zu der ganzen Gemeinde der Söhne Israels und saget ihnen: Am zehnten Tage dieses Monats nehme ein jeder ein Lamm für seine Familie und sein Haus.Das Haus ist die Unterabteilung eines Stammes. Der spätere Ritus konnte von dem bei der ersten Feier etwas abweichen. [2Mos 23,17, 2Mos 34,23, 5Mos 16,5ff16] War das Opfermahl eine Wegzehrung für die schwierige reise, so wurden Männer und Frauen zugelassen. Dies Gesetz war ein neues. Wie V. 3 – 12 zeigt, waren die Hebräer an die Aufstellung und Auslegung von Gesetzen gewöhnt. -4 Ist aber die Zahl zu klein, als dass sie hinreichen könnte, das Lamm aufzuzehren, so nehme er seinen Nachbar, der seinem Hause zunächst wohnt, hinzu,Hebr.: der Vater des Hauses und sein Nachbar wird ein Lamm nach der Zahl der Seelen nehme. Nachbar ist, wird durch Ort und Verwandtschaft nahe steht. - nach der Zahl der Seelen, welche ausreichen können, ein Lamm zu verzehren.5 Das Lamm aber soll fehlerfrei,Über diese Bedingung siehe [3Mos 22,22ff]. - männlich,Dies Lamm war ein Vorbild Christi. - einjährigSo galt es als reif und Gottes würdiger. - sein, und nach dieser VorschriftHebr.: Von den Schafen und (oder) Böcken sollt ihr es nehmen. - dürft ihr auch einen Ziegenbock nehmen.6 Dasselbe sollt ihr bis zum vierzehnten Tage dieses Monats aufbewahren; dann soll es die gesamte Gemeinde der Söhne Israels gegen Abend schlachten.7 Und sie sollen etwas von seinem Blute nehmen und an die beiden Türpfosten und an die Oberschwelle der Häuser streichen,Sie wohnten also in Ägypten nicht in Zelten, sondern in Häusern. - in denen sie es verzehren werden.8 Und sie sollen in dieser Nacht das Fleisch am Feuer geröstet essen, dazu ungesäuertes BrotHier Zeichen der Eile. Zum Andenken daran war dieser erste Ritus auf immer festzuhalten. [2Mos 12,8.15ff] Gott schrieb vor, dieses Brot zu essen, damit Israel nicht meinte, es sei unvollkommen und unwürdig, bei der geheiligten Mahlzeit genossen zu werden. - mit wildem Lattich.9 Ihr sollt davon nichts rohSchon [1Mos 9,4] verboten. - oder im Wasser gekocht essen, sondern nur am Feuer gebraten; auch den Kopf samt den FüßenNach dem hebr.: Der Fuß unterhalb des Knies; selbstverständlich soweit essbar. - und den inneren Teilen sollt ihr essen.10 Auch soll nichts davon übrigbleiben bis zum Morgen;Da die Reise in der Nacht oder wenigstens am frühen Morgen anzutreten war, und zwar in höchster Eile, so dass nicht etwa das übrig bleibende Fleisch von den Ägyptern oder von Tieren verzehrt werde. - wenn aber etwas übrigbleibt, sollt ihr es in Feuer verbrennen.Die schnellste Art der Vernichtung. Diese Vorschrift galt nur für diesmal. -11 So aber sollt ihr es verzehren: Eure Lenden umgürtet, Schuhe an den Füßen, und Stäbe in der Hand,Solches Stehen drückt Bangen und schnelle Flucht aus. - sollt ihr es in Eile essen; denn es ist das Phase (das ist der Vorübergang)Vergl. V. 13, V. 23: Gottes Vorübergehen bei den Israeliten, welchem alsbald der Auszug in die Wüste, aus der Knechtschaft in die Freiheit, folgen soll. Von diesem Vorübergehen des Herrn erhielt später fest und Mahl seinen Namen. - des Herrn.Diese Vorschrift schwebt V. 1 – 11 vor und wird V. 12 erklärt. -12 Und ich werde in jener Nacht durch das Land Ägypten hindurchziehen und alle Erstgeburt im Lande Ägypten, sowohl unter den Menschen wie unter dem Vieh töten, und will an allen Göttern Ägyptens Gericht üben,Oder: weil in diesem Gerichte die Götter schuldig erfunden werden. - ich, der Herr.Also kann ich tun, was ich sage (damit wird die gesamte Vorschrift V. 3 – 13 bestätigt). Welches Gottes Gerichte waren, wird nicht gesagt. Wie Gott sich der Befreiung der Israeliten rühmt, so werden die Götter der Ägypter mit Plagen heimgesucht, insbesondere durch den Tod der Erstgeburt Pharaos, der als nachkomme der Götter galt. -13 Das Blut aber wird zum Zeichen für euchDativus commodi; Gott bedarf des Zeichens nicht. Das Vorbild des Blutes Christi wird geboten. - an den Häusern sein, in denen ihr seid; wenn ich das Blut sehe, werde ich vor euch vorübergehen, und die verderbenbringende Plage soll nicht über euch kommen, wenn ich das Land Ägypten schlage.Das frühere Gesetz V. 3 ward vor dem 10. Tage gegeben, dieses nach dem 14. (Vergl. V. 17) Da es sich zeitlich an die frühere Vorschrift anschließt und denselben Gegenstand behandelt, ist nicht beigefügt: der Herr sprach. [3Mos 23,5-8] bildet eine Ergänzung zu diesen Vorschriften. -14 Dieser TagDas Fest des 14. Nisan ist also jährlich zu begehen. - aber soll euch ein Gedächtnistag sein; und ihr sollt ihn als Fest des Herrn feiern von Geschlecht zu Geschlecht mit ewigem Gottesdienste.Dies Wort bezeichnet hier so wenig wie [5Mos 32,7] eine wirkliche Ewigkeit, sondern: solange der gesetzmäßige Kult dauert. -15 Sieben TageDie auf das Phase folgen. - sollt ihr ungesäuertes Brot essen; bereits am ersten Tag soll kein Sauerteig mehr in euren Häusern sein;Damit ihr nicht in Versuchung kommet, das Gebot zu übertreten. - wer vom ersten Tage bis zum siebenten Tage etwas Gesäuertes isst, diese Seele soll ausgetilgt werden aus Israel.Ist aus der Zahl der Israeliten auszustreichen. -16 Der erste Tag soll heilig und festlich sein, und der siebente Tag soll mit gleicher Festlichkeit gefeiert werden;Der 21. Monatstag. Hebr.: Am ersten Tage wird euch eine heilige Zusammenkunft sein und am 7. Vergl. für andere Feste [3Mos 23,3.7.8.24.27.35-37]. Die hier beschriebene Beobachtung wurde wohl schon vor Moses gehalten. Den Grund der Vorschrift siehe [4Mos 10,2.3.10]. Die Feste übertrafen die Sabbate durch die Opfer und durch das zusammenströmen des Volkes; was aber das Verbot knechtlicher Arbeit angeht, stand der Sabbat höher. - keine Arbeit sollt ihr an diesen Tagen tun, außer die, welche zur Bereitung des Essens notwendig ist.17 Beobachtet auch die Vorschrift über das ungesäuerte Brot; denn an eben diesem Tage werde ich eure Heerscharen aus dem Lande Ägypten wegführen,Hebr.: Ich habe geführt. Heerschar wird im hebr. Sprachgebrauch jede größere Menge von Männern genannt, mögen sie ein wirkliches Heer bilden oder nicht. - so haltet denn diesen TagDas ganze Fest mit seiner Oktav wird als ein Tag gefasst; der 15. Nisan, der Jahrestag des Auszuges. - von Geschlecht zu Geschlecht als ewig gültige Feier.18 Im ersten Monate, vom Abend des vierzehnten Tages des Monats, sollt ihr ungesäuertes Brot essen, bis zum Abend des einundzwanzigsten Tages desselben Monats.19 Sieben Tage soll kein Sauerteig in euren Häusern zu finden sein; wer Gesäuertes isst, dessen Seele soll weggetilgt werden aus der Gemeinde Israel, es sei ein Fremdling oder ein Eingeborner des Landes.Wiederholung und Ausdehnung des V. 15. -20 Nichts Gesäuertes sollt ihr essen; in allen euren Wohnungen sollt ihr ungesäuertes Brot genießen.21 Da rief Moses alle Ältesten der Söhne Israels und gebot ihnen: Gehet hin, und nehmet je ein Tier für eure Familien, und opfert es als Phase.Einiges wird im folgenden Abschnitte kurz wiederholt. (V. 21) Was hier von dem Ysopbündel gesagt wird, war entweder nicht minder von Gott befohlen, wird aber erst hier von Moses erwähnt, oder wird von Moses in Ausführung der Befehle Gottes angeordnet. V. 22 enthält, was V. 13 verheißen ist. Von neuem wird in V. 23 der Erfolg der Bestreichung der Türpfosten mit Blut, und die Pflicht, das Fest jährlich zu feiern, eingeschärft. V. 25 – 27 enthalten etwas Neues. Die letzte Vorschrift scheint Moses in seinem eigenen Namen gegeben zu haben, worauf [2Mos 13,13-16] hinweist. Syr.: Nehmet in Eile. -22 Tauchet auch einen Büschel Ysop in das Blut, das auf der Schwelle steht,Richtiger: in der Schüssel. Vergl. [Sach 12,2]. - und besprengetRichtiger: bestreichet. - damit die Oberschwelle und die beiden Türpfosten; aber keiner von euch gehe bis zum Morgen zur Türe des Hauses hinaus.Diese Vorschrift gilt nur für das erste Phase. Den Grund gibt V. 23 an. -23 Denn der Herr wird vorübergehen und die Ägypter schlagen; und wenn er das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Türpfosten erblickt, so wird er an der Tür des Hauses vorübergehen und dem VerderberGott tötete also die erstgeborenen der Ägypter durch einen Engel. - nicht gestatten, in eure Häuser einzudringen und euch zu verletzen.24 Halte diese Vorschrift als ein Gesetz für dich und deine Söhne bis in Ewigkeit!Wiederholung V. 14. Dem Sinne nach ist V. 25, V. 26 Vordersatz zu V. 27. -25 Und wenn ihr in das Land gekommen seid, das der Herr euch geben wird, wie er verheißen hat, so sollt ihr diese Gebräuche beobachten.26 Wenn dann eure Kinder euch fragen: Was bedeutet dieser Gottesdienst?27 so saget ihnen: Es ist das Opfer für den Vorübergang des Herrn, als er an den Häusern der Söhne Israels in Ägypten vorüberging und die Ägypter schlug, aber unsere Häuser verschonte. Da warf sich das VolkDie Ältesten, und auf deren Bericht das Volk. - nieder und betete an.28 Und die Söhne Israels gingen hin und taten, wie der Herr dem Moses und Aaron geboten hatte.Die Erstgeburt der Ägypter wird erschlagen
Gustave Doré (1832-1883), La Grande Bible de Tours (Alfred Mame et fils, Tours, 1866)
The Doré Bible Illustrations (Dover Publications, 1974) — Bilder bereitgestellt von Rev. Felix Just, S.J.29 Es geschah aber um Mitternacht, da schlug der Herr alle Erstgeburt im Lande Ägypten, vom Erstgebornen Pharaos an, welcher auf seinem Throne saß, bis zum Erstgebornen der Gefangenen, die im Kerker war, und alle Erstgeburt des Viehes.30 Da stand Pharao, und alle seine Diener, und ganz Ägypten des Nachts auf, und es erhob sich ein großes Geschrei in Ägypten; denn es war kein Haus,Vielleicht eine kleine stylistische Hyperbel, insofern doch nur von dem Tode der Erstgeborenen die Rede ist. - in dem nicht ein Toter lag.Vergl. [Weish 18,6-19]. -Die Ägypter bitten Moses, fortzuziehen
Gustave Doré (1832-1883), La Grande Bible de Tours (Alfred Mame et fils, Tours, 1866)
The Doré Bible Illustrations (Dover Publications, 1974) — Bilder bereitgestellt von Rev. Felix Just, S.J.31 Und Pharao rief Moses und Aaron noch des Nachts und sprach:Wohl durch einen Abgesandten, denn das hebr. nennt V. 31 Pharao nicht als Redenden, und [2Mos 10,28, 2Mos 11,8] war gesagt, er werde das Antlitz des Königs nicht mehr sehen. - Machet euch auf und ziehet aus von meinem Volke, ihr und die Söhne Israels; gehet, bringet dem Herrn Opfer, wie ihr sagt.[2Mos 3,18, 2Mos 5,1, 2Mos 7,16, 2Mos 8,1.20.25ff, 2Mos 9,1.13, 2Mos 10,3.8ff24ff] -32 Auch eure Schafe und euer Vieh nehmet mit, wie ihr es verlangt habt,[2Mos 10,25] - und bei eurem Abzuge segnet mich!Dass ich nicht sterbe. -33 Und die Ägypter drängten das Volk, eilends aus dem Lande zu ziehen, denn sie sagten: Wir werden alle des Todes sein!34 Da nahm das Volk den neubereiteten Teig, bevor er gesäuert war, und band ihn in Tücher, und nahm ihn auf die Schultern.Der Text erzählt zuerst die Tatsache, dann die Umstände. V. 35. Der Rest der Nacht reichte für dies alles nicht hin. -35 Auch hatten die Söhne Israels getan, wie Moses befohlen, und sich von den ÄgypternUnter denen sie wohnten. - silberne und goldene Gefäße und sehr vieleDieser Superlativ fehlt im Hebr. - Kleider erbeten.36 Der Herr aber hatte das Volk bei den Ägyptern Gnade finden lassen, dass sie ihnen liehen,Das hebr. Wort hat nie den Sinn leihen. - und so beraubtenDas hebr. Wort bedeutet nicht stets eine ungerechte Beraubung. Chald.: Sie leerten, Syr.: sie entblößten. Die Hebräer sind also nicht zu beschuldigen, dass sie sich liehen, was sie doch nicht wiedergeben wollten. Im Übrigen hatten die Schlag auf Schlag folgenden Plagen den Ägyptern gezeigt, dass es sich um mehr handelte, als um einen dreitägigen Auszug zu einer Festfeier. Vergl. auch [2Mos 3,21]. Die Israeliten ziehen mit der Beute ihrer mächtigen Feinde beladen ab, zum Zeichen des Sieges, den Gottes Allmacht ihrer Ohnmacht verliehen. Schienen auch die Ägypter diese Gaben aus freien Stücken darzubringen, so war es doch Gott, der sie dazu führte. - sie die Ägypter.37 DaEinige Umstände des Auszuges werden ergänzt (V. 37 – 42), ein anderes Gesetz über das Phase, das vor dem Auszuge gegeben war, wird beigefügt (V. 43 – 51); endlich folgt [2Mos 13,1-19] eine andere Vorschrift über die Erstgeborenen. Der Erzähler fügt den Vorschriften oft bei, dass dieselben vom Volke ausgeführt wurden. [2Mos 16,2, 3Mos 8,36, 3Mos 24,23] u. a. - Eine solche Schlussformel haben auch in [2Mos 12, 28.50]. Die zwischen beiden Vorschriften liegende Erzählung hat gleichfalls ihre Schlussformel V. 41. Da nun diese nach der Schlussformel V. 50 noch einmal V. 51 wiederholt wird, ist die Andeutung der Masorethen gerechtfertigt, dass der V. 51 erwähnte Tag der gleiche ist wie der V. 42 bezeichnete. - zogen die Söhne Israels von RamessesVergl. [2Mos 1,11]. - nach Sokoth, bei sechshunderttausend streitbare Männer,Moses hatte wohl noch keine genaue Zählung vorgenommen. Vergl. auch [4Mos 1,38]. Die Frauen und Kinder saßen auf Wagen und Lasttieren. Vergl. [1Mos 31,17, 1Mos 46,5]. - nicht gerechnet die Kinder.38 Es zog auch eine große Menge von allerlei Volk mit ihnen,Dass auch Nichtisraeliten sich anschlossen, zeigt [3Mos 24,10, 4Mos 11,4]. - sowie Schafe und Rinder, und alle Arten Tiere in sehr großer Menge.39 Und sie bucken den Teig, den sie schon aus ÄgyptenDem mehr westlichen Ägypten. - vordem neubereitet mitgenommen hatten, zu ungesäuerten Aschenkuchen;Zum ersten Male erfüllen die Hebräer das [2Mos 12,15] gegebene Gesetz. - denn sie konnten dieselben nicht säuern, da die Ägypter sie drängten auszuziehen und keinen Verzug gestatteten; auch hatten sie keine Reisezehrung vorbereiten können.40 Die Zeit aber, welche die Söhne Israels sich in Ägypten aufgehalten hatten, war vierhundert und dreißig Jahre.Vergl. [1Mos 15,13]. In [Apg 7,6] wird eine runde Zahl, 400 Jahre angegeben, Fl. Josephus hat 430 Jahre. Der samar. Text fügt zu „Israel“ hinzu: und ihrer Väter, um dann wie die Sept. fortzufahren: in Chanaan. Hiernach kommt die Hälfte der Jahre auf Chanaan. Vergl. [Gal 3,17]. Wenn Abraham im Jahre 2322 nach Erschaffung der Welt in Chanaan eingewandert ist, Levi etwa im dritten Jahre nach der Verehelichung des Vaters geboren ward, 2495, so vergingen von dieser Zeit bis zur Geburt Moses 177 Jahre, die unter Levi und seine Nachkommen Kaath und Amram zu verteilen sind. Wie [1Mos 15,13] vorausgesagt ist, sind die Israeliten bis in's vierte Geschlecht in Ägypten geblieben: Levi, Kaath, Amram, Moses. -41 Nach Ablauf derselben zog an demselben TageAm 15. Tage des ersten Monats. - die gesamte Heerschar des Herrn aus dem Lande Ägypten aus.42 Diese Nacht ist eine Nacht der Feier für den Herrn, in der er sie aus dem Lande Ägypten weggeführt hat;Anhang zu V. 41. Der Verfasser wiederholt das Gesetz V. 14, um Worte dem V. 12 gleichgestaltend. - diese NachtDie Nacht des Tages V. 41. Vergl. V. 29ff. - sollen alle Söhne Israels feiern, von Geschlecht zu Geschlecht.43 Und der Herr sprach zu Moses und Aaron: Dies ist das heilige Gesetz des Phase:V. 43 Negatives, V. 47 positives Gesetz, dessen Erklärung in den folgenden Versen folgt. Das Gesetz war schon in V. 3 enthalten. Zudem war wohl das [4Mos 9,10] gewährte Privileg schon jetzt zugelassen; endlich ist wohl in dieser Nacht nicht alles nach dieser Vorschrift vollendet, vergl. [2Mos 12,18], und dieser Vorschrift ein gebot beigefügt V. 48. - Kein Fremdling soll davon essen.44 Aber jeder gekaufte KnechtDie Beschneidung soll stattfinden, insofern er das Phase essen will. Hausgeborene Sklaven wurden bald nach der Geburt beschnitten. Gekaufte Sklaven werden bereits [1Mos 17,27] erwähnt. - soll beschnitten werden, und so darf er davon essen.45 AnkömmlingeWer dem Volke und der Religion der Juden nicht angehört. - und Mietlinge sollen nicht davon essen.Zwei Klassen. Viel Volk hing den Hebräern an. Vergl. V. 48. -46 In einem Hause soll es verzehrt werden, und ihr sollt nichts von seinem Fleische hinaustragen, noch ein Bein an ihm zerbrechen.Vergl. [4Mos 9,12, Joh 19,36]. Teils soll diese Vorschrift jede Profanierung verhüten, teils hat sie typische Bedeutung. -47 Die ganze Gemeinde der Söhne Israels soll dies tun.Soll das Pascha essen. Das Gleiche negativ V. 43. -48 Wenn aber ein Fremdling in euren Wohnort übersiedeln und das Phase des Herrn halten will, so soll er zuvor mit allen seinen männlichen Angehörigen beschnitten werden, alsdann mag er es der Vorschrift nach feiern, und er soll wie ein LandeseingebornerGegensatz: Hebräer – Nichthebräer. - gelten; wer aber nicht beschnitten ist, soll nicht davon essen.49 Ein und dasselbe Gesetz soll für den Eingebornen und den Ansiedler gelten, der sich unter euch aufhält.Der aber schon beschnitten ist. -50 Da taten alle Söhne Israels, wie der Herr dem Moses und Aaron geboten hatte.Bezüglich der Zulassung zum Essen des Phase und der etwaigen Beschneidung. -51 Und an demselben Tage führte der Herr die Söhne Israels scharenweise aus dem Lande Ägypten hinweg.Vergl. [2Mos 6,26].
V. 25Compendium of the Social Doctrine of the Church(210)Sacramentum Caritatis(§10)
V. 26Compendium of the Social Doctrine of the Church(210)Summa (EN)(I-II 105.4)Amoris Laetitia(§16)Christifideles Laici(§48·§58)Sacramentum Caritatis(§10)
V. 27Compendium of the Social Doctrine of the Church(210)Summa (EN)(II-II 16.1)Amoris Laetitia(§16)Christifideles Laici(§48·§58)Sacramentum Caritatis(§10)