Exodus 38

F. Eherne Gefäße. (V. 1 – 8) a. Der Brandopferaltar. (V. 7) b. Das eherne Becken. (V. 8) G. Der Vorhof. (V. 9 – 20) H. Die Berechnung Thamars.

Hierauf baute er den Brandopferaltar aus Akazienholz, fünf Ellen in's Gevierte und drei Ellen in der Höhe; an welchem Hörner aus den Ecken hervorsprangen, und er überzog ihn mit Erzblech. Weiter machte er zum Dienste an demselben verschiedene Gerätschaften aus Erz, Töpfe, Zangen, Haken und Kohlenpfannen. Sodann machte er das Gitterwerk aus Erz, wie ein Netz, und Und bleibt besser fort. Hebr.: Unter seiner Einfassung. Vergl. [2Mos 27,4]. - unter demselben einen kleinen Herd in der Mitte des Altares, und goss vier Ringe zu den vier Enden des Netzwerkes, um die Tragstangen einzustecken; auch diese machte er aus Akazienholz, und überzog sie mit Erzblech, und brachte sie in die Ringe, welche an den Seiten des Altares hervorstanden. Der Altar aber selbst war nicht ausgefüllt, sondern hohl aus Brettern und innen leer. Dann machte er das eherne Becken mit seinem Fußgestell aus den Spiegeln der Frauen, Vergl. [1Sam 2,22]. Worin dieser Dienst bestand, wird nicht ausdrücklich angegeben. Es gehörten wohl zu demselben auch Gesänge. [2Mos 15,20] - die vor dem Eingange des Zeltes wachten. Endlich richtete er auch den Vorhof ein, auf dessen Südseite Vorhänge aus gezwirntem Byssus, hundert Ellen lang waren, zwanzig eherne Säulen mit ihren Fußgestellen, die Säulenknäufe und die ganze Verzierung der Arbeit aus Silber. Ebenso waren an der Mitternachtsseite Vorhänge, Säulen und Fußgestelle, und Säulenknäufe von demselben Maße, derselben Arbeit, und demselben Metalle. An der Seite aber, die gegen Abend gerichtet ist, waren Vorhänge von fünfzig Ellen Länge, zehn eherne Säulen mit ihren Fußgestellen, und Säulenknäufe, und die ganze Verzierung der Arbeit war von Silber. Ferner fertigte er für die nach Morgen gerichtete Seite Vorhänge von fünfzig Ellen an, wovon auf der einen Seite fünfzehn Ellen mit drei Säulen samt ihren Fußgestellen waren; und auf der andern Seite (denn zwischen beiden Seiten brachte er den Eingang des Zeltes an) waren ebenfalls Vorhänge von fünfzehn Ellen Länge und drei Säulen, mit ebensovielen Fußgestellen. Alle Vorhänge des Vorhofes waren aus gezwirntem Byssus gewebt. Die Fußgestelle der Säulen waren ehern, ihre Knäufe aber und alle ihre Verzierungen silbern; und auch die Säulen des Vorhofes überkleidete er mit Silber. Und am Eingange desselben machte er einen Vorhang mit Stickarbeit aus blauem und rotem Purpur, Karmosin, und gezwirntem Byssus, welcher zwanzig Ellen in der Länge und fünf Ellen in der Höhe hatte, dem Maße, welches alle Vorhänge des Vorhofes hatten, entsprechend. Ergänzung zu [2Mos 27,18]. - Der Säulen am Eingang waren vier mit Fußgestellen aus Erz, und ihre Knäufe und Verzierungen waren von Silber. Mit Silber überzogen. Vergl. [2Mos 36,38]. - Auch die Pflöcke für das Zelt und den Vorhof ringsum machte er aus Erz. Dies sind Dieser Vers bildet besser den Anfang eines neuen Abschnittes. - die Bestandteile des Zeltes des Zeugnisses, wie sie auf Befehl Moses zur Dienstleistung der Leviten unter Leitung Ithamars, des Sohnes Aarons, des Priesters, zugezählt wurden, welche Beseleel, der Sohn Uris, des Sohnes Hur, vom Stamme Juda, wie der Herr durch Moses geboten, hergestellt hatte, nachdem er sich als Helfer Ooliab, den Sohn Achisamechs, vom Stamme Dan, genommen, der auch ein großer Künstler in Holzarbeit, Kunstweberei und Stickerei in blauem und rotem Purpur, Karmosin und Byssus war. Alles Gold, welches zur Herstellung des Heiligtums verwendet und als Gabe geopfert worden war, betrug neunundzwanzig Talente und siebenhundert dreißig Sekel nach dem Gewichte des Heiligtums. Der Text der Vulgata kürzt das Hebräische, nach dem ein Beka [1Mos 24,22] auf den Kopf traf, ein halber Sekel. Zusammen also waren es 29 x 3000 + 730 Sekel = 87730 Goldsekel. Der Sekel Gold hatte den Wert von etwa 15 Silbersekeln, d. i. von etwa 34 M. 90 Pf. Die ganze Summe in Gold betrug also etwa 3123043 M. - Es ward aber von denen geopfert, die der Musterung unterlagen, von zwanzig Jahren an und darüber, nämlich von sechs hundert dreitausend fünfhundert und fünfzig Waffenfähigen. Dazu kamen noch hundert Talente Silber, aus denen die Fußgestelle des Heiligtums und des Eingangs, wo der Vorhang hängt, gegossen wurden. V. 26 zeigt, was aus den 100 Talenten, V. 28, was aus den 1775 Sekeln gefertigt ward. Im Hebr.: 100 Talente und 1775 Sekel. Es waren also in allem 301775 Silbersekel, denn das Talent hielt über 3000 Sekel. Mithin wurden in Silber Gaben von gegen 716180 M. Wertes dargebracht, den Silbersekel zu etwa 2,35 M. gerechnet. - Hundert Fußgestelle wurden aus hundert Talenten gemacht, je ein Talent auf ein Fußgestell gerechnet. Vergl. [2Mos 26,19.21.25.32]. Warum hier nur die Verwendung des [2Mos 30,12-16] geforderten Silbers berichtet wird, nicht des freiwillig gegebenen, ist nicht klar. Vielleicht wandelte Gott die vorher dem freien Willen überlassene Sammlung in eine gebotene um. - Aber aus den tausend siebenhundert und fünfundsiebzig Sekeln machte er die Säulenknäufe, und die Säulen selbst überkleidete er mit Silber. An Erz wurden zudem zweiundsiebzigtausend Talente und vierhundert Sekel darüber, Richtiger: 70 Talente und 2400 Sekel darüber. Das babylonische Talent zu 3000 Sekel gerechnet, zusammen etwa 212400 Sekel. (Der Sekel etwa 14,55 Gramm.) dargebracht; aus diesen wurden die Fußgestelle am Eingange des Zeltes des Zeugnisses gegossen, und der eherne Altar mit seinem Gitterwerk, und alle Gerätschaften, die zum Dienste an demselben gehören. dazu die Fußgestelle des Vorhofes im Umkreise und am Eingang desselben, und die Pflöcke für das Zelt und den Vorhof rings herum.

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