Ezechiel 20
Biblia Sacra (Allioli-Arndt)
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4. Vierte Reihe von Strafgerichten. (Kap. 20,1 – 24,27) A. Wie hat das Volk sich gezeigt? (V. 31) B. Gott wird das Volk durch seine Züchtigung bessern. (V. 44) C. Gleichnisse über die hereinbrechende Verwüstung. (20,45 – 21,17)
1 Und es geschah Kap. 20 – 24 enthalten eine Erweiterung der Strafreden. Kap. 14 – 19 - im siebten Jahr, im fünften Monat, am zehnten des Monats, Diese Weissagung wurde dem Propheten zuteil zwei Jahre, einen Monat, fünf Tage nach der Berufung zum Prophetenamt [Ez 1,2] und zwei Jahre fünf Monate vor dem Beginne der Belagerung Jerusalems [Ez 24,1], nämlich im siebten Jahre nach der Wegführung des Königs Joachin. [2Koe 24,15] Die Vornehmen und die Amtspersonen bitten um einen Spruch des Herrn, der Prophet musste also bereits hohes Ansehen genießen. Doch Gottes Antwort ist die gleiche wie [Ez 14,3]. - dass Männer von den Ältesten Israels kamen, um den Herrn zu befragen, und sie setzten sich vor mir nieder. 2 Da erging an mich das Wort des Herrn also: 3 Menschensohn! sprich zu den Ältesten Israels und sage zu ihnen: Also spricht der Herr, Gott: Um mich zu befragen, seid ihr Ihr mit Sünden belastete Bösewichter. - gekommen? So wahr ich lebe! ich werde euch nicht antworten, spricht der Herr, Gott. Bitten Fromme, so antwortet der Herr alsbald: Siehe, da bin ich, Bösen aber wird keine Antwort zuteil, sondern Zurechtweisung für ihre Sünden. Und damit seine Zurückweisung noch fester sei, fügt Gott hinzu: So wahr ich lebe. (Hier.) - 4 Willst du sie richten, willst du richten, Hebräisch mit dem Ausdrucke heftigen Affektes: Willst du sie nicht richten? Richte sie, damit nicht die Antwort des Propheten ihnen werde, sondern der Urteilsspruch des Richters. Zeige ihnen, dass sie das gleiche tun, wie ihre Väter, und dass die Sünde wie eine Erbschaft auf sie übergegangen ist. (Hier.) - Menschensohn? so zeige ihnen die Greuel ihrer Väter 5 und sprich zu ihnen: Also spricht der Herr, Gott: An dem Tage, da ich Israel erwählte und meine Hand erhob für das Geschlecht des Hauses Jakob Dem Stamme Jakobs schwor, ich werde ihnen Jahve, ihr Gott sein, der alle Verheißungen treu erfüllt. - und da ich ihnen im Lande Ägypten erschien Hebr.: Offenbarte mich ihnen. Wort und Sache sind [2Mos 6,2] entnommen. - und meine Hand für sie erhob Einen Eid schwor. - und sprach: Ich bin der Herr, euer Gott; 6 an jenem Tage erhob ich meine Hand für sie, dass ich sie aus dem Lande Ägypten in ein Land führen würde, das ich für sie ausersehen hatte, das von Milch und Honig fließt und welches das herrlichste ist unter allen Ländern. 7 Und ich sprach zu ihnen: Ein jeder schaffe weg, was ein Anstoß ist für seine Augen, Die Götzenbilder. - und beflecket euch nicht an den Götzen Ägyptens; ich, der Herr, bin euer Gott! 8 Sie aber reizten mich zum Zorne Hebr.: waren widerspenstig. - und wollten nicht auf mich hören, keiner schaffte die Greuel seiner Augen weg und sie ließen die Götzen Ägyptens nicht. Da gedachte ich meinen Grimm über sie auszugießen und meinen Zorn voll an ihnen auszulassen inmitten des Landes Ägypten. 9 Doch um meines Namens willen, damit dieser nicht von den Völkern entweiht würde, in deren Mitte sie waren und unter welchen ich ihnen erschien, Hebr.: mich ihnen offenbarte. - ließ ich sie aus dem Lande Ägypten herausführen. 10 So führte ich sie denn eilig aus dem Lande Ägypten heraus und geleitete sie in die Wüste. 11 Und ich gab ihnen meine Gebote und tat ihnen meine Rechte kund, durch welche der Mensch lebt, Leben ist die Zusammenfassung aller Verheißungen und alles Guten, wie der Tod die Summe der Drohungen und Strafen ist. - wenn er sie übt. 12 Überdies gab ich ihnen meine Sabbate, Der Tag der Ruhe, den Gott gewährt, ist ein besonderer Beweis seiner Güte, ist er doch das Abbild der himmlischen Ruhe, zu der er sie beruft, vergl. [Hebr 4,4-9], und seine Beobachtung Beweis des Gehorsams gegen Gott und der Verehrung des Höchsten. - damit sie zum Zeichen seien zwischen mir und ihnen und damit sie erkennen sollten, dass ich der Herr es bin, der sie heiligt. Durch die Beobachtung des Sabbats heiligt Gott sie, weiht sie sich und erklärt sie als ihm geweiht, verbindet mit der Beobachtung desselben viele Güter, damit sie endlich gleichfalls, nach Vollendung ihres Tagewerkes, in den ewigen Sabbat eintreten, wie Gott in seine Ruhe nach Erschaffung der Welt. Vergl. [2Mos 20,11]. - 13 Aber das Haus Israel reizte mich zum Zorne in der Wüste, wandelte nicht nach meinen Geboten und verwarf meine Rechte, durch welche der Mensch lebt, der sie beobachtet, und sie entweihten meine Sabbate sehr; darum dachte ich, meinen Grimm über sie auszugießen in der Wüste und sie zu vertilgen. Beispiele [2Mos 32,1ff; 4Mos 14,1ff; 4Mos 16,2; 4Mos 21,5; 4Mos 25,2] usw. der Verletzung des Sabbats: [2Mos 16,27] und [4Mos 15,32]. Gott wollte sie vernichten: [2Mos 32,10; 2Mos 33,3; 4Mos 14,12; 5Mos 9,14]. Doch er verschonte Israel, damit die Völker nicht spottend sagten, er habe es nicht in das Land der Verheißung einführen können. [4Mos 14,16] - 14 Doch ich handelte um meines Namens willen, dass er nicht entweiht würde vor den Völkern, vor deren Augen ich sie in Eile herausgeführt. 15 So erhob ich denn meine Hand über sie in der Wüste, dass ich sie nicht in das Land führen würde, welches ich ihnen zugeteilt, das von Milch und Honig fließt, ein Land, herrlich unter allen Ländern, 16 weil sie meine Rechte verwarfen und nach meinen Geboten nicht wandelten und meine Sabbate entweihten; denn ihr Herz ging den Götzen nach. 17 Doch mein Auge schonte ihrer, so dass ich sie nicht tötete und sie nicht vernichtete in der Wüste. 18 Und ich sprach zu ihren Söhnen in der Wüste: Wandelt nicht nach den Satzungen euerer Väter und beobachtet deren Rechte nicht und beflecket euch nicht durch ihre Götzen! 19 Ich, der Herr, bin euer Gott, nach meinen Satzungen wandelt und meine Rechte haltet und tuet sie 20 und meine Sabbate heiliget, damit sie ein Zeichen seien zwischen mir und euch und ihr erkennet, dass ich der Herr, euer Gott Diese Worte dienen öfter als Bekräftigung und Bestätigung der Gesetzgebung zur Kundgebung der Majestät Gottes, der den Bund geschlossen und mit Drohungen und Verheißungen umgeben hat. - bin! 21 Aber auch die Söhne reizten mich zum Zorn; sie wandelten nicht nach meinen Geboten und achteten meiner Rechte nicht, Siehe [4Mos 14,41; 4Mos 15,32; 4Mos 16,1] insbesondere aber [4Mos 16,21.41-48] - dass sie sie taten, da doch der Mensch lebt, der sie übt, und entweihten meine Sabbate; da drohte ich, meinen Grimm über sie auszugießen und meinen Zorn an ihnen auszulassen in der Wüste. 22 Doch ich zog meine Hand wieder zurück und handelte um meines Namens willen, dass er nicht entweiht würde vor den Völkern, vor deren Augen ich sie eilig ausführte. 23 Nochmals erhob ich meine Hand wider sie in der Wüste, dass ich sie zerstreuen wollte unter die Völker und sie über die Länder worfeln, Mit einem Eidschwur hat er gedroht, dass sie unter die Völker zerstreut werden sollen: [3Mos 26,33; 5Mos 28,33.64]. - 24 weil sie meine Rechte nicht beobachtet, meine Gebote verschmäht, meine Sabbate entweiht und ihre Augen auf die Götzen ihrer Väter gerichtet hatten. Von jenem einem Geschlechte, dem sie zuteil geworden, überträgt der Prophet die Drohungen auf das gesamte Volk durch seine verschiedenen Geschlechter und Jahrhunderte. Die gleiche Bemerkung gilt für das Folgende. - 25 So habe denn auch ich ihnen Satzungen gegeben, die ihnen nicht frommten, und Rechte, durch die sie nicht lebten. 26 Und um ihrer Missetaten Diese Worte fehlen im Hebr. Statt dessen: damit ich ihnen Schrecken einflößte. Es ist wohl an dieser Stelle nicht von göttlichen, sondern von menschlichen Gesetzen die Rede, nicht also von Vorschriften Moses, sondern der Tyrannen, denen die Hebräer wegen der Übertretung des göttlichen Gesetzes überliefert sind, sodann von Opfern, welche sie den falschen Götzen der Heiden darbrachten, damit zwei entsprechende Strafen den beiden Wohltaten gegenübergestellt werden: die harten Gesetze der Tyrannen dem süßen Gesetze Gottes, das sie verworfen, und die verabscheuungswürdigen Opfer den heiligsten Opfern, die sie verachtet. - willen ließ ich zu, dass sie sich in ihren Opfergaben befleckten, indem sie alle Erstgeburt weihten, damit sie erkannten, dass ich der Herr bin. Durch die Furchtbarkeit ihres Frevels sollen sie entsetzt werden und aus dem Greuel die Abscheulichkeit desselben erkennen. Vergl. [Ez 16,20]. Das pollui eos ist zu erklären wie [Roem 1,24; 2Thes 2,11; Apg 7,42]. Vergl. auch [Jes 6,10]. - 27 Deshalb sprich zum Hause Israel, o Menschensohn! und sage zu ihnen: So spricht der Herr, Gott: Auch dadurch haben mich eure Väter beschimpft, dass sie mich verachteten und verschmähten. 28 Als ich sie in das Land gebracht, über das ich meine Hand erhoben, es ihnen zu geben, blickten sie Vergl. [5Mos 12,13]. - nach jedem hohen Hügel und nach jedem belaubten Baume, um daselbst ihre Opfer zu schlachten, und brachten daselbst ihre Gaben dar, mich zum Zorne zu reizen, weihten daselbst ihren lieblichen Opferduft und spendeten ihre Trankopfer. Die vier von den von Gott vorgeschriebenen Opfern hergenommenen Ausdrücke zeigen, wie schimpflich sie alle heiligen Riten verunehrt. - 29 Da sprach ich zu ihnen: Was ist das für eine Höhe, zu der ihr geht? Warum geht ihr auf die Höhe? Oft seid ihr von Gott ermahnt, dies Verbrechen nicht zu begehen. [5Mos 12,2] - und daher heißt sie Höhe bis auf diesen Tag. Ist da und dient zum Opfer und der alte Irrtum besteht fort. (Hieron.) - 30 Darum sprich zum Hause Israel: Wie könnt ihr, die ihr solche Greuel begeht, Gott um eine Antwort bitten, dass er verheißen, die Übel und Strafen, die euch bedrohen, hinwegzunehmen oder nicht über euch kommen zu lassen? Durch wie lange Reihen von Geschlechtern hat nicht Gott euer Verbrechen in Langmut ertragen! Was hat er nicht getan, euch zur Besserung zu bewegen? Da er nun mit Strafen gedroht (V. 21), wie könnt ihr frechen Sinnes Straflosigkeit fordern, entschlossen, euch nicht zu bessern? - So spricht der Herr, Gott: Wahrlich! ihr verunreinigt euch, den Wandel eurer Väter nachahmend, und buhlt den Ursachen ihres Anstoßes nach; 31 ihr befleckt euch mit dem Darbringen eurer Opfergaben, indem ihr eure Kinder durch das Feuer gehen lasset, mit allen euren Götzen bis auf den heutigen Tag, und ich sollte euch Antwort geben, Haus Israel? Da es sich um den Untergang des Reiches handelt, wird die Schuld des ganzen Volkes dargelegt. - So wahr ich lebe! spricht der Herr, Gott, ich werde euch nicht Antwort geben. 32 Auch das, was euer Herz sinnt, wird nicht geschehen, dass ihr sagt: Wir wollen anderen Nationen gleich sein, wie die Heiden und wie andere Völker auf Erden sein, indem wir Holz und Stein anbeten. Ihr sagt: Wir wollen nicht dem Herrn unterworfen sein, nicht sein Volk heißen, doch wähnet nicht, euer Wunsch könne in Erfüllung gehen! (Hieron.) - 33 So wahr ich lebe! spricht der Herr, Gott, ich will über euch mit starker Hand, mit ausgestrecktem Arm und in Zornerguss herrschen. Mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arme hat Gott einst das Volk aus der Knechtschaft Ägyptens durch Wunder befreit. – Ich will euch nicht aus dem Auge lassen, wie nachlässige Herren ihre flüchtigen Knechte, sondern werde euch machtvoll in eure frühere Dienstbarkeit zurückführen und über euch herrschen, und da ihr meine Güte verachtet habt, sollt ihr meine Strenge erfahren. (Hieron.) Sion soll Erlösung finden durch das Gericht, diese Regel der Vorsehung Gottes, welche bei allen Propheten zum Ausdruck kommt, vergl. - 34 Und ich werde euch aus den Völkern herausführen [Jes 1,27], wird auch hier aufgestellt. - und aus den Ländern sammeln, in die ihr zerstreut wurdet, und mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm und mit Zornerguss werde ich über euch herrschen. 35 Und ich werde euch in die Wüste der Völker Wüste: Anspielung auf die Wüste, in der das Volk vorbereitet ward auf die Erlangung des verheißenen Landes. Wüste der Völker: die Israeliten sind unter den Völkern in der Verbannung. - führen und daselbst mit euch rechten von Angesicht zu Angesicht. 36 Gleichwie ich über eure Väter in der Wüste des Landes Ägypten Gericht gehalten habe, so will ich euch richten, Euch durch Züchtigung bessern, wie einst in der Wüste, und zwar so, dass ihr nicht umhin könnt, die Hand des Herrn und seine Vorsehung anzuerkennen. - spricht der Herr, Gott. 37 Und ich werde euch unter mein Zepter zwingen und euch in die Fesseln des Bundes bringen. Hebr.: und ich werde sie unter dem (Hirten-) Stabe hindurchgehen lassen, wie ein Hirt, der seine Schafe zählt und für sie Sorge trägt. Vergl. [3Mos 27,32]. Indem Gott aber seine Herde sammelt, schließt er mit ihnen von neuem einen Bund und geht ein Bündnis ein, das sie treu und standhaft wahren werden. Vergl. [Hos 2,18-20; Jer 31,32]. - 38 Und ich werde von euch die Übertreter Rebellen. (Hebr.) Doch wie einst in der Wüste die Aufrührer ihren Tod fanden, so werden auch jetzt nicht alle an dieser Erneuerung teilhaben, sondern nur diejenigen, welche sich durch die Prüfung der Verbannung bessern lassen. - und die Gottlosen aussondern und sie aus dem Lande, wo sie wohnen, herausführen; aber in das Land Israel sollen sie nicht kommen, damit ihr erkennet, dass ich der Herr bin. Die Rebellen sollen in verschiedenen Ländern umkommen, so werdet ihr durch das verschiedenartige Los der Guten und der Bösen erkennen, dass ich der Herr bin, der Gericht hält. (Hier.) - 39 Ihr aber vom Hause Israel! so spricht der Herr, Gott: Gehet nur ein jeder seinen Götzen nach und dienet ihnen! Ironische Konzession. Hebr., Syr., Chald., Hier.: Wenn ihr auch jetzt den Götzen dient, so sollt ihr fürwahr darnach auf mich hören und meinen heiligen Namen nicht länger entweihen durch eure Opfergaben und eure Götzen. – So wird im Hebräischen alsbald nach dem ersten Gliede der herrliche Umschwung bezeichnet, der eintreten soll. - Wenn ihr aber auch hierin nicht auf mich hört und meinen heiligen Namen noch ferner durch eure Opfergaben und durch eure Götzen entweiht, 40 so soll auf meinem heiligen Berg, auf dem erhabenen Berge Israels, spricht der Herr, Gott, dort soll mir das ganze Haus Israel dienen, alle, sage ich, die in dem Lande sind, in dem sie mir wohlgefallen; daselbst werde ich eure Erstlinge Das Beste, was ihr habt, mit allem, was ihr Gott weihen oder heiligen werdet. (Hebr.) - begehren und die Erstlinge eurer Zehnten samt allem, was ihr mir heiligt. 41 Zu süßem Opferdufte werde ich euch aufnehmen, Als überaus angenehmes Opfer will Gott das zurückkehrende Volk annehmen; also mit größter Freundlichkeit und Güte, derart dass alle umwohnenden Nationen Gott preisen, wenn sie sein Volk gerettet sehen. (Hier.) - wenn ich euch aus den Völkern herausführe und euch aus den Landen sammle, in welche ihr zerstreut seid, und ich werde mich an euch vor den Augen der Völker heilig erweisen. Ich werde als mächtig, wunderbar gepriesen werden. - 42 Da werdet ihr erkennen, Die Geretteten werden ihr Unvermögen erkennen und anerkennen. - dass ich der Herr bin, wenn ich euch in das Land Israel führe, in das Land, über das ich meine Hand erhoben, Geschworen. - es euren Vätern zu geben. 43 Da werdet ihr dann zurückdenken an euren Wandel und an alle eure Schandtaten, mit denen ihr euch befleckt habt, und werdet Missfallen an euch selbst haben ob all des Bösen, das ihr begangen habt. Frucht der Verbannung. Die Erkenntnis ist der Anfang der Scham. - 44 Und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich euch Gutes erweise um meines Namens willen und nicht gemäß eurem bösen Wandel, noch gemäß euern schlimmen Freveln, Haus Israel! spricht der Herr, Gott. Wie wahrhaft Gott Jahve ist, zeigt sich insbesondere daran, dass er die Sünder zu Gnaden annimmt, denn seine Treue und seine Gnade strahlen umso heller, je unwürdiger diejenigen der Hilfe sind, denen er sich zuwendet. -