Ezechiel 40
Biblia Sacra (Allioli-Arndt)
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Zweite Reihe von Verheißungen. (Kap. 40 – 48) Der neue Tempel. (Kap. 40 – 43) a. Der Prophet erhält ein Gesicht. (V. 4) b. Beschreibung des Osttores. (V. 16) c. Der äußere Hof und seine Tore. (V. 27) d. Der innere Hof. (V. 47) e. Die Vorhalle und die Maße des Tempels. (40,48 – 41,4)
1 Im fünfundzwanzigsten Jahre unserer Wegführung im Anfange des Jahres, am Zehnten des Monats, im vierzehnten Jahre nach der Eroberung der Stadt, an eben diesem Tage, Die Zeitbestimmung lehnt sich an ein doppeltes Ereignis an. Über dieselbe vergl. [Ez 1,2] und [Ez 33,21]. Die Erwähnung derselben ist umso passender, als das dem Propheten gezeigte Bild die Besserung des durch die Gefangenschaft des Volkes und die Zerstörung der Stadt verursachten Schadens bedeutet. „Im Anfange des Jahres“ ist wohl nach [2Mos 12,2] zu verstehen vom Monat Nisan. Am 10. Desselben wurde das Osterlamm ausgewählt, fand also die nächste Vorbereitung auf die Gedächtnisfeier der Befreiung aus Ägypten statt, welche Typus und Bild der messianischen Befreiung war. An eben diesem Tage zog einst auch das Volk vom Jordan herauf, das verheißene Land einzunehmen. [Jos 4,19] So war derselbe ein passendes Bild und Unterpfand einer Befreiung und Besitznahme des verheißenen Landes in höherem Sinne. Der heilige Hieronymus weist auf Theodotion hin, der übersetzt: Im neuen Jahre. So heiß der siebte Monat, dessen zehnter Tag ein Tag des Fastens und der Versöhnung war, ein geeignetes Vorbild für die Wiederherstellung. Ines ist es sehr zweifelhaft, ob die Juden damals bereits das neue Jahr mit dem siebten Monate begannen; und sodann ist es nicht wahrscheinlich, dass der Prophet von der mosaischen Zählweise abweicht, um der nach dem Ackerbau berechneten zu folgen. - kam die Hand des Herrn über mich und führte mich dorthin. Die Hand des Herrn führt den Seher im Geiste in das Reich Israel, während er dem Leibe nach in Babylon bleibt. Dorthin: nach Jerusalem. - 2 In göttlichen Gesichten führte er mich in das Land Israel und ließ mich auf einem sehr hohen Berge Dem Sion, dem über alle Berge erhöhten Berge. [Jes 2,2; Mic 4,1] Die Höhe selbst deutet schon an, dass das, was der Prophet sah, nicht dem Alten Bunde angehörte, sondern sich auf jene Zeit bezieht, wo nach den Weissagungen des Propheten der Berg jene Höhe hat, die messianische Zeit. - nieder, auf welchem gegen Mittag ein Bau, einer Stadt gleich, war. Der Tempel war wie eine Stadt, von allen Seiten war er mit mauern und Toren umgeben, seine Vorhöfe glichen Straßen, die Vorratskammern Häusern. Der Tempel war also dem Salomons nicht sehr ähnlich, deshalb erkennt Ezechiel auch nicht sofort, dass es der Tempel ist, sondern beschreibt ihn wie eine Stadt. Diese liegt nach Süden, weil der Seher im Gesichte vom Norden kommt. - 3 Und da er mich dorthin führte, siehe, war da ein Mann, dessen Gestalt das Ansehen von Erz hatte; Wie leuchtendes Erz. (Sept.) Ähnlich erscheint dem Zacharias ein Engel als Führer und Ausleger. [Ez 2,1ff] Nach [Ez 44,2.5] scheint es der Engel zu sein, der in besonderer Weise der Engel des Herrn genannt wird und in Gottes Namen redet. Vergl. [Jes 63,9]. - in seiner Hand hielt er eine leinene Schnur und eine Messrute, Um mit der Schnur größere, mit der Messrute kleinere Räume zu messen. - derselbe stand am Tore. Am Nordtor der äußeren Mauer. - 4 Und der Mann sprach zu mir: Menschensohn! schaue mit deinen Augen und höre mit deinen Ohren und sei aufmerksam auf alles, was ich dir zeigen werde; Alles, was er fragen wird, ist von Bedeutung. - denn du wardst hierher geführt, damit es dir gezeigt werde; verkünde alles, was du siehst, dem Hause Israel! Wie ist Gott dem Bunde treu, dass er den Weggeführten Trost und Hoffnung spendet und immer neue Unterpfänder der Wiederherstellung und der Ewigkeit seines Bundes durch den Propheten gewährt! - 5 Und siehe, eine Mauer lief außen rings um das Haus, und der Mann hatte eine Messrute in der Hand, die sechs Ellen und je eine Handbreit lang war, Um eine Handbreite (vier Finger breit), also länger als die gewöhnliche Elle. Die gewöhnliche Elle soll etwa 0,483 Meter lang gewesen sein. - und er maß die Breite des Baues: Der Mauer. Die Dicke derselben bezeichnet ihre Stärke, damit sie umso wirksamer das Heiligtum von nichtheiligen Orten scheide und es schütze. - eine Rute, und die Höhe eine Rute. 6 Und er kam zu einem Tore, das in der Richtung nach Morgen lag, und stieg die Stufen dazu empor Nach der Septuag 7, eine Zahl, welche V. 22 und 26 bei der Beschreibung des Nord- und Südtores beigefügt wird. - und maß die Schwelle des Tores, eine Rute in der Breite, Wie die Umfassungsmauer. - das ist, eine Schwelle hatte die Breite einer Rute; 7 auch maß er die Seitenkammern, Nun tritt er in das Torgebäude ein und misst es. Im Torgebäude waren auf jeder Seite drei Kammern (V. 10), in denen die Tempelwächter wohnten. Diese Kammern stießen aber nicht unmittelbar aneinander, sondern zwischen je zweien war eine Mauer von fünf Ellen. Der Engel geht an diesen im inneren Torgebäude gelegenen Kammern vorüber und kommt zur anderen Torschwelle, die er gleichfalls misst. - eine Rute in der Länge und eine Rute in der Breite, und zwischen den Seitenkammern war ein Raum von fünf Ellen. 8 Und er maß die Schwelle des Tores auf der Innenseite der Torhalle: eine Rute; 9 dann maß er die Torhalle: acht Ellen, und die Vorsprünge Die Mauerpfeiler, Halbsäulen zu beiden Seiten des Einganges. - derselben: je zwei Ellen; die Torhalle aber war nach innen. 10 Und von den Seitenkammern am Tore in der Richtung nach Morgen waren drei auf dieser und drei auf jener Seite; alle drei hatten einerlei Maß, auch die Vorsprünge auf beiden Seiten hatten einerlei Maß. Das Osttor hatte drei Kammern von demselben Maß auf beiden Seiten, von Süden und von Norden, und Zwischenräume zwischen den Kammerzwischenmauern oder Mauerpfeiler, die auf beiden Seiten das gleiche Maß, fünf Ellen hatten. Nachdem die Länge des Tores beschrieben ist, wird etwas über dessen Breitseite beigefügt. - 11 Dann maß er die Breite der Schwelle des Tores: Hebr.: Die Weite der Öffnung des Tores. Die gleiche Weite bei dem Eingang des Heiligtums [Ez 41,2], anders bei der Vorhalle des Tempels [Ez 40,48] - zehn Ellen, und die Länge des Tores: dreizehn Ellen. Dieser Teil des Verses ist sehr dunkel und schwierig und deshalb durch die verschiedensten Konjekturen erklärt, ohne dass dieselben, jede für sich, eine besondere Autorität beanspruchen können. - 12 Und die Schranke vor den Kammern: eine Elle und eine Elle Abgrenzung von beiden Seiten; Und er maß die Schranke vor den Kammern, und diese hatte eine Elle, und solche Schranken waren auf beiden Seiten. Hebr.: Und eine Schranke (war) vor den Kammern, eine Elle auf der einen und eine Elle auf der anderen Seite. – Diese Schranke dient dazu. - aber die Seitenkammern hatten je sechs Ellen auf beiden Seiten. Das Gleiche wie V. 7. - 13 Alsdann maß er das Tor vom Dache der einen Seitenkammer her bis zum Dache der andern, eine Breite von fünfundzwanzig Ellen von einem Eingang gegen den anderen. Von der Tür einer Kammer bis zur Tür der entgegengesetzten. Die Tür ist an der Außenwand; das ganze Torgebäude war demnach 25 Ellen lang. (Also 10 + 6 + 6 + 1 ½ + 1 ½ vergl. V. 42 = 25) - 14 Und er machte Machte: Er maß nicht, sondern schätzte. - die Vorsprünge zu sechzig Ellen Die V. 10 erwähnten Vorsprünge zwischen den Kammern waren sechzig Ellen hoch. - und nächst dem Vorsprung des Torhofes war eine Halle, welche das Tor rings umschloss. An der Vorderseite des Torhofes war eine Halle, welche das Torgebäude rings umschloss. - 15 Und von der Vorderseite des Tores, das bis zur Vorderseite der Halle des inneren Tores reichte, fünfzig Ellen. Hebr.: Und von der Front des Eingangstores bis zur Front der Halle des inneren Torausganges fünfzig Ellen. – Der Eingangspforte entspricht die innere Pforte, welche da ist, wo man von der Torhalle in die Halle hinaustritt. Die erste Schwelle fasst sechs, die drei Kammern achtzehn, die Zwischenwandungen zehn, die andere Schwelle sechs, die Torhalle acht, die Pfosten zwei Ellen, zusammen fünfzig Ellen. Der Ausdruck Tor wird bald in weiterer, bald in engerer Beschränkung gebraucht, bald für das ganze Bauwerk mit seinen verschiedenen Teilen, bald für den Teil, der den Eingang oder Ausgang bildet, weshalb hier ein inneres Tor erwähnt wird. - 16 Und schiefabfallende Fenster Auswendig enger, gegen innen zu weiter. - waren in den Seitenkammern und den Vorsprüngen derselben, nach dem Inneren des Tores zu von allen Seiten ringsum; ebenso liefen in den Vorhallen Fenster nach innen ringsum und an den Vorsprüngen waren Nachbildungen von Palmen. Die Palmen sind das Bild des Lebens und beständiger Kraft und Frische. Deshalb werden die Gerechten mit Palmen verglichen. [Ps 91,13] u.a.; [Spr 11,28] u.a. Hier sind sie das Bild der Kraft jenes Geistes, dessen Fülle und Frucht dem Tempel gewährt wird, in dem der Herr unter seinem Volke wohnt. Die Palmen sind auch das Bild des Sieges. [Joh 12,13; Offenb 7,9] Die Palmen drücken also im Bilde aus, was der Prophet [Ez 11,19] und [Ez 36,26] mit eigenen Worten ausgesprochen. - 17 Sodann führte er mich nach dem äußeren Vorhofe; Dem äußeren Vorhof im Gegensatz zum inneren V. 28. Auch Salomons Tempel hatte zwei Vorhöfe. - siehe, da waren Schatzkammern, und der Boden des Vorhofes war ringsum mit Steinen belegt, dreißig Kammern waren im Umkreise um das Pflaster. Solche waren im Salomonischen Tempel. Siehe [1Chr 28,12; 2Koe 23,11; Jer 35,4; Jer 36,10] ebenso im zweiten Tempel [Neh 13,4]. Weder über die Lage, ob sie nahe bei dem Tore oder bei der Umfassungsmauer lagen, noch über die Art der Verteilung ist etwas Gewisses zu sagen. - 18 Das Pflaster vor Hebr.: Zur Seite der Tore, nämlich des Ost-, Süd- und Nordtores. Es hatte die gleiche Länge wie die Tore, das ist, da die Umfassungsmauer abzurechnen ist, 44 Ellen. - den Toren, entsprechend der Länge der Tore, war niedriger. Dies Pflaster heißt niedriger, weil das Pflaster des inneren Hofes, zu dem man von dem äußeren auf acht Stufen heraufstieg (V. 31), an einem höher gelegenen Orte war. - 19 Und er maß die Breite von der Vorderseite des unteren Tores Das Tor des unteren oder äußeren Hofes. - an bis zum äußeren Vorsprunge des inneren Hofes: Der Flächenraum mit Ausschluss der Tore, oder: bis zu den untersten Stufen, welche zu dem inneren Hofe führten. - hundert Ellen waren von Morgen aus und ebensoviele von Mitternacht. Er maß von Osten nach Westen und endete von Norden nach Süden. - 20 Auch das Tor, welches im äußeren Hofe in der Richtung nach Mitternacht zu lag, maß er der Länge und Breite nach 21 und die Seitenkammern desselben, von denen drei auf der einen und drei auf der anderen Seite lagen, seinen Vorbau, seine Halle; sie hatten dasselbe Maß wie das erste Tor, fünfzig Ellen in die Länge und fünfundzwanzig Ellen in die Breite. Das Nordtor in dem äußeren Hofe war ebenso gebaut wie das Osttor. Seine drei Hauptteile werden angegeben: Seitenkammern, Vorbau, Halle. - 22 Die Fenster derselben aber, die Halle und das Schnitzwerk hatten dasselbe Maß wie das Tor gegen Morgen, auf sieben Stufen stieg man zu demselben empor und eine Halle lag vor demselben. Nah innen; also nicht an der Seite des Tores, zu der man auf den Stufen emporstieg, sondern auf der entgegengesetzten, beim Ausgang der Tore, bei dem Zugange zum äußeren Hofe. - 23 Je ein Tor ferner des inneren Vorhofes lag den Toren gegen Mitternacht wie gegen Morgen gegenüber und er maß von Tor zu Tor hundert Ellen. Das Tor, welches zu dem inneren Hofe gehörte, lag dem Nordtore gegenüber, wie dem Osttore ein anderes gegenüberlag, das in den inneren Hof führte. Die Tore des äußeren und inneren Hofes lagen einander also in einem Abstande von hundert Ellen gegenüber. - 24 Sodann führte er mich auch in der Richtung gegen Mittag, siehe, da war ein Tor gegen Mittag gerichtet und er maß dessen Vorbau und die Halle, sie hatten das Maß der andern. 25 Auch die Fenster desselben und die Hallen ringsherum waren wie die anderen Fenster, sie hatten fünfzig Ellen Länge und fünfundzwanzig Ellen Breite. 26 Auf sieben Stufen stieg man zu demselben hinauf, eine Halle war vor seinem Eingange Nach innen. (Sept.) Auch diesem Tore lag ein anderes gegenüber in demselben Abstande, wie dies bei den übrigen der Fall war. - und am Vorbau war Palmenschnitzwerk, eines von dieser und eines von jener Seite. 27 Auch hatte der innere Hof ein Tor gegen Mittag und er maß von einem Tore, in der Richtung gegen Mittag bis zum andern: hundert Ellen. Der Zugang in den äußeren Hof stand also durch drei Tore frei: das Ost-, das Nord- und das Südtor, welche in gleicher Weise und nach gleichem Maße gebaut waren. Ihnen gegenüber waren in einer Entfernung von hundert Ellen drei andere Tore, durch welche man in den inneren Hof eintrat. - 28 Und er führte mich in den inneren Vorhof durch das Tor gegen Mittag und maß das Tor nach dem Maße der früheren: 29 und auch seine Seitenkammern und seine Vorsprünge und seine Halle maß er nach demselben Maße wie die andern und seine Fenster und seine Halle ringsherum, fünfzig Ellen hatte sie an Länge und fünfundzwanzig Ellen an Breite. Nach der Vulgata maß der Engel Fenster und Halle zweimal. Nach dem Hebr. ist Thalamos zu lesen: Und seine Seitenkammern usw. hatten dasselbe Maß… und das Tor und die Halle hatten Fenster… - 30 Und die Halle ringsherum hatte fünfundzwanzig Ellen Länge und fünf Ellen Breite. In der Septuag fehlt dieser Vers, ebenso in vielen hebräischen Handschriften. Wie die Worte jetzt lauten, ist ein Irrtum unbestreitbar. - 31 Die Halle führte auf den äußeren Hof Die Halle lag im Zugange es Tores, nicht, wie bei den früheren Toren, im Ausgange. - und an den Vorsprüngen derselben waren Palmen, acht Stufen bildeten den Aufstieg zu demselben. Um acht Stufen lag also der innere Hof gegen den äußeren höher. - 32 Dann führte er mich in den inneren Vorhof in der Richtung nach Morgen zu und er maß das Tor nach den früheren Maßen, 33 seine Seitenkammern, seine Vorsprünge und seine Halle wie zuvor und seine Fenster und die Hallen ringsum: Hebr.: Und Fenster hatte dasselbe wie auch seine Vorhalle um und um. - fünfzig Ellen Länge und fünfundzwanzig Breite. 34 Und er maß die Halle desselben, die auf den äußern Hof führte, Palmenschnitzwerk war an den Vorsprüngen auf dieser und auf jener Seite und auf acht Stufen stieg man zu demselben empor. Vergl. V. 31. - 35 Hierauf führte er mich zum Tore gegen Mitternacht und maß es gleich den früheren Maßen, 36 seine Seitenkammern, seine Vorsprünge, seine Halle und seine Fenster ringsum; fünfzig Ellen maß er in der Länge und fünfundzwanzig in der Breite. 37 Seine Halle ging auf den äußeren Hof und an seinen Vorsprüngen war Palmenschnitzwerk auf dieser und auf jener Seite, auf acht Stufen stieg man zu ihm empor. Der innere Hof war zur Darbringung von Opfern bestimmt. Daher werden nun zu den Opfern gehörige Dinge aufgezählt, und zwar zuerst diejenigen, welche notwendig waren, um ein Opfer gebührend vorzubereiten. - 38 Für jede Schatzkammer war ein Eingang in den Vorbauten der Tore, Hebr.: Und eine Kammer war, deren Eingang in der Vorhalle der Tore sich befand. – Die Tür war an den Vorsprüngen V. 9. - dort sollte man die Brandopfer waschen. 39 Und in der Vorhalle des Tores standen zwei Tische auf der einen und zwei Tische auf der andern Seite, um das Brand-, Sünd- und Schuldopfer Vergl. [3Mos 1,3-17; 3Mos 4,3ff; 3Mos 5,15; 3Mos 7,1] Nur findet sich im Levitischen Gesetze die Vorschrift, auf der Nordseite des Altares zu opfern. [3Mos 1,11] - darauf zu schlachten. 40 An der Außenwand, welche sich gegen den Eingang des Tores hinzog, das gegen Mitternacht gerichtet ist, waren wieder zwei Tische Hebr.: Und an der Seitenwand außerhalb, nordwärts dem, der zum Eingang des Tores hinaufsteigt, waren zwei Tische usw. – Die gleiche Anordnung hat wohl auch bei den anderen Toren statt. - und auf der anderen Seite zwei Tische vor der Halle des Tores. 41 Vier Tische waren auf einer, vier Tische auf der anderen Seite; Zwei in der Vorhalle, zwei außerhalb derselben. Wie auf der Seite, zeigt Vers 40. - acht Tische waren auf den Seiten des Tores, auf welchen man opfern sollte. 42a Vier Tische aber waren für das Brandopfer aus Quadersteinen gebaut, anderthalb Ellen lang, anderthalb Ellen breit und eine Elle hoch; auf diese sollte man die Geräte legen, mit denen Brand- und andere Opfer geschlachtet wurden. Es sind dies, wie schon die Zahlen andeuten, andere Tische als die zuvor genannten. Da die hier genannten steinerne sind, waren die anderen vielleicht aus Holz. So waren im ganzen zwölf Tische bereit, die Opfer aufzunehmen. Die Werkzeuge zur Tötung lagen nach V. 43b wohl auf dem Rande der Tische. - 43a Die Ränder derselben waren eine Hand breit, ringsherum nach einwärts gebogen, Damit die darauf gelegten Dinge nicht herabfielen. - diese Tische waren für das Opferfleisch bestimmt. 44 Und außerhalb des inneren Tores waren Kammern für die Sänger im innern Vorhofe, der seitwärts vom Mitternachtstore lag, und ihre Vorderseiten waren gegen Mittag gerichtet; auch war eine seitwärts vom Osttore, in der Richtung nach Mitternacht hin. Nach der Septuag. ist zu erklären: In dem inneren Hofe waren zwei Kammern, eine auf der Seite des Nordtores nach Süden gerichtet, die andere auf der Seite des Südtores nach Norden gerichtet. Außerhalb des inneren Tores: gegenüber dem inneren Teile des Tores. Diese beiden Kammern waren einander in der angegebenen Weise gegenüber gelegen. Dieselben sind für die Priester bestimmt. (V. 45) - 45 Und er sprach zu mir: Diese Kammer, welche gegen Mittag gerichtet ist, soll für die Priester bestimmt sein, welche im Tempel den Dienst versehen; Die am Nordtore gelegene Kammer ist für die Priester bestimmt, welche im Tempel Dienst tun, die andere ist denen vorbehalten, welche Verrichtungen am Altare und bei der Darbringung der Opfer haben. - 46 die Kammer aber, welche nach Mitternacht zu liegt, soll für die Priester sein, welche den Dienst am Altare versehen. Das sind die Söhne Sadoks, Sadok aus der Familie des Eleazar ist bekannt wegen seiner standhaften Treue gegen David, wegen der er auch an Stelle des Abiathar von Salomon zum Hohenpriester eingesetzt ward. [1Koe 2,35] Nicht alle Nachkommen Aarons werden zu den priesterlichen Verrichtungen zugelassen werden, sondern nur die aus der Familie Sadoks. Damit wird angedeutet, dass Gott nach seiner Wahl, nicht nach dem Rechte der Abstammung, eine Auswahl treffen wird. - welche von den Söhnen Levis dem Herrn nahen, um ihm zu dienen. 47 Und er maß den Vorhof: hundert Ellen in der Länge und hundert Ellen in der Breite, ein Viereck, und der Altar stand vor der Vorderseite des Tempels. Lag der Altar in dem quadratförmigen Mittelraume, so konnte das Volk, das vor dem Süd- und dem Nordtor betete, auf ihn schauen. - 48 Nun führte er mich in die Vorhalle Die Septuag. fährt fort: Und die Breite des Tores vierzehn Ellen und die Seiten des Tores (die Stärke) drei Ellen auf der einen und drei Ellen auf der anderen Seite. - des Tempels und er maß die Vorhalle: fünf Ellen auf dieser und fünf Ellen auf jener Seite, Demgemäß hatte die innere Vorhalle 14 + 3 + 3 d.i. 20 Ellen, die Länge desselben von Norden nach Süden, während die Breite von Osten nach Westen gerechnet ist. - und die Breite des Tores war drei Ellen auf dieser und drei Ellen auf der anderen Seite. 49 Die Länge der Vorhalle aber war zwanzig Ellen, die Breite elf Septuag. besser: zwölf. - Ellen, acht Septuag.: zehn. Diese Zahl ist vorzuziehen, denn eine höhere Zahl deutet die größere Heiligkeit an. Zu dem äußeren Hofe steigt man auf sieben Stufen empor, zu dem inneren Hof auf acht, zum Heiligtum selbst auf zehn. Stufen bildeten den Aufstieg zu derselben. Zwei Säulen aber waren an den Vorsprüngen, die eine hüben, die andere drüben.