Ezechiel 7
Biblia Sacra (Allioli-Arndt)
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c. Das Gericht wird furchtbar und schrecklich sein.
1 Und es erging an mich das Wort des Herrn also: 2 Menschensohn! so spricht der Herr, Gott, zu dem Lande Israel: So wird das Land allgemeiner genannt, obwohl die Rede an Juda geht. - Das Ende kommt, es kommt das Ende über die vier Seiten des Landes. 3 Nunmehr kommt das Ende über dich und ich will meinen Zorn wider dich entsenden und ich will dich nach deinem Wandel richten und dir alle deine Greuel gegenüberstellen. 4 Mein Auge soll deiner nicht schonen und ich will mich nicht erbarmen, sondern werde dir Strafe für deinen Wandel auferlegen und deine Greuel werden in deiner Mitte sein, und ihr sollt erkennen, dass ich der Herr bin. 5 So spricht der Herr, Gott: Eine Diese eine Züchtigung ist so groß, dass eine zweite nicht notwendig ist, um das Reich zu vernichten. Vergl. [1Sam 26,8]. - Züchtigung, siehe, eine Züchtigung kommt! 6 Das Ende kommt, es kommt das Ende, es ist gegen dich aufgestanden, siehe, es kommt! 7 Es kommt die Vernichtung über dich, Bewohner des Landes, es kommt die Zeit, nahe ist der Tag des Mordens und nicht des Jauchzens auf den Bergen. Vergl. [Jer 3,23]. - 8 Nun werde ich bald Wenn vom fünften Jahre der Überführung des Jechonias zu rechnen ist bis zum neunten Jahre der Herrschaft des Sedekias, in dem Nabuchodonosor Jerusalem belagerte, so liegen dazwischen drei Jahre. - meinen Zorn über dich ausschütten und meinen ganzen Grimm an dir ausüben und ich werde dich richten nach deinem Wandel und dir alle deine Missetaten auflegen. 9 Mein Auge wird nicht schonen und ich werde mich nicht erbarmen, sondern ich werde deinen Wandel auf dich legen und deine Greuel sollen in deiner Mitte sein und ihr sollt erkennen, dass ich der Herr bin, der schlägt. 10 Siehe, der Tag, siehe, er kommt! die Vernichtung ist hervorgebrochen, aufgeblüht ist die Rute, Die Strafe und Rache ist bereit und kommt schnell. - aufgesprosst der Übermut. Vom Feinde her, der mit Übermut das Reich zerstören wird. [Jer 50,31] - 11 Die Gewalttätigkeit ist zur Rute Gemeint ist der König von Babylon. - für die Gottlosigkeit emporgewachsen; niemand von ihnen bleibt übrig, keiner aus dem Volke, keiner von ihrem Getümmel, Keiner von ihnen bleibt ohne Strafe, nichts bleibt von der Menge und dem Pompe der Juden zurück. - und sie haben keine Ruhe. Sondern ewige Gefangenschaft wird ihnen zuteil. Hebr.: Kein Glanz, nichts Glanzvolles wird unter ihnen bleiben. - 12 Gekommen ist die Zeit, genaht der Tag; wer kauft, freue sich nicht; und wer verkauft, traure nicht; Der Kaufende freut sich gewöhnlich und der Verkaufende ist betrübt. Da die Gefangenschaft bevorsteht, ist beides eitel. (Hier.) Der Kauf ist hier der [3Mos 25,25] erwähnte. - denn Zorn kommt über all ihr Volk. 13 Denn wer verkauft, wird nicht zu dem, was er verkauft hat, zurückgelangen, In fünfzig Jahren nach [3Mos 25,14ff.27.28]. - wenn er auch unter den Lebenden fortlebte; denn auch die Weissagung, welche gegen sein ganzes Volk ergangen, wird nicht zurückgenommen werden, Sondern wird in Erfüllung gehen. - und keiner wird im Frevel seines Lebens sicher sein. 14 Blaset die Posaune, alles rüste sich! Ironisch. - Aber niemand zieht in den Kampf, denn mein Zorn ist entbrannt über all ihr Volk. 15 Draußen das Schwert, drinnen die Seuche und der Hunger; wer auf dem Felde ist, wird durch das Schwert sterben, und wer in der Stadt ist, wird von Seuche und Hunger aufgezehrt werden. Wie [Ez 5,12]. - 16 Wenn einige aus ihnen entrinnen und sich retten, so werden sie auf den Bergen gleich den Tauben der Täler sein, insgesamt zitternd, ein jeder um seiner Verschuldung willen. 17 Alle Hände werden kraftlos werden und alle Knie von Wasser fließen. Die Kraft und die Schwäche wird den Knien zugeschrieben. Jene wird schwinden wie Wasser zerfließt. - 18 Sie werden Trauerkleider anlegen und Entsetzen wird sie umhüllen, auf allen Angesichtern wird Beschämung sein und auf allen ihren Häuptern Kahlheit. 19 Ihr Silber wird hinausgeworfen werden, Nach dem Hebr. von ihnen selbst. - Gold wie Kot gelten; ihr Silber und ihr Gold wird sie nicht zu befreien vermögen am Tage des Grimmes des Herrn, ihre Seele werden sie nicht damit sättigen und ihren Bauch nicht damit füllen können, denn es ward ihnen ein Anstoß Ursache zum Fall. - zur Verschuldung. 20 Und den Schmuck ihrer Kleinode gebrauchten sie zu stolzem Prunken und machten daraus die Bilder ihrer greuelhaften Götzen, darum habe ich es Das, was das auserwählte Volk besitzt, ist eigentlich Gott geweiht und Eigentum des Herrn. Dieses den Götzen hinzugeben muss den höchsten Zorn Gottes herausfordern. - für sie zur Unreinigkeit gewandelt. 21 und werde es in die Hände der Fremden zur Plünderung überliefern und den Ruchlosen der Erde Den Götzendienern. - zur Beute, dass sie es entweihen. 22 Und ich werde mein Angesicht von ihnen abwenden, Sie sind nicht würdig, dass ich sie anschaue. - dass sie mein innerstes Heiligtum entweihen, und Räuber werden in dasselbe eindringen und es schänden! 23 Mache den Schluss, Hebr.: eine Kette, zum Zeichen, dass sie gefangen und gefesselt werden sollen, da die Stadt voll der Ungerechtigkeit ist. - denn das Land ist voll von Blutschuld und die Stadt voll von Gewalttat. 24 Und ich werde die Schlimmsten unter den Völkern herbeiführen, dass diese ihre Häuser in Besitz nehmen; ich werde dem Hochmute der Mächtigen ein Ende machen Vergl. [5Mos 28,50]. - und ihre Feinde sollen ihre Heiligtümer Auf die sie vergeblich ihre Hoffnung setzten. - in Besitz nehmen. 25 Wenn die Bedrängnis hereinbricht, werden sie Frieden suchen, aber er wird nicht gewährt werden. 26 Bedrängnis über Bedrängnis wird kommen und Kunde über Kunde, da werden sie Gesichte begehren von den Propheten, doch das Gesetz wird dem Priester abhanden kommen und der Rat den Ältesten. 27 Der König wird trauern, der Fürst sich in Gram kleiden und die Hände des Volkes im Lande werden vor Schrecken verzagen. Alle Stände sind ratlos. - Ihrem Wandel gemäß will ich ihnen tun und sie ihren Rechten gemäß Nach ihrem Verdienste. richten und sie sollen erkennen, dass ich der Herr bin.