Hebräerbrief 12

Auf diese Wolke von Zeugen und auf Christus selbst blickend, der durch sein Leiden in die Herrlichkeit einging, müssen auch die Hebräer sich auf Kampf vorbereiten (V. 3), doch haben sie nur Leichteres zu ertragen, und Gott, der liebende Vater, schickt dies, sie ewiger Belohnung würdig zu machen (V. 11), weshalb sie mutig auf dem Wege des Glaubens fortschreiten sollen. (V. 13) 2. Empfehlung verschiedener Tugenden, in welchen die Christen sich auszeichnen sollen. (12,14 – 13,17): a. Der Apostel legt den Hebräern Eintracht und jede Art von Heiligkeit an's Herz (V. 17), zu welchen die Natur des Neuen Bundes, der nicht wie der Alte schreckt (V. 21), sondern himmlisch ist, sie verpflichtet. (V. 24) So mögen sie sich denn hüten, von diesem abzufallen und sich härtere Strafe zuzuziehen.

Daher lasset denn auch uns, da wir eine solche Wolke von Zeugen Solche, welche für den Glauben Zeugnis abgelegt (Theod., Primas.), nach anderen solche, welche als Zuschauer dem Wettlaufe der Christen beigewohnt haben. Beide Auffassungen sind berechtigt, und am besten ist es beide zu verbinden. - vor uns haben, alle Beschwerung und die uns anhaftende Sünde abwerfen, und mit Ausdauer den uns obliegenden Wettkampf Dieses Bild ist dem heil. Paulus sehr geläufig. Vergl. [1Kor 9,24, Phil 3,12] u. a. - laufen; indem wir auf den Vorgänger und Vollender des Glaubens Da wir von Christus nicht sagen können, dass er Glauben im eigentlichen Sinne gehabt habe, genoss er doch die beseligende Anschauung Gottes, so ist der Sinn: Um uns in dem Glaubenskampfe zu ermutigen, wollen wir hinblicken auf Christus, der unser Vorgänger in diesem Kampfe geworden ist, der auch diese Bahn durchlaufen hat und der jetzt der Kampfrichter ist und unseren Glaubenssieg belohnen wird: Er vollendet auch den Glauben in uns durch seine Gnade. - schauen, Jesus, der für die vor ihm liegende Freude Die himmlische Seligkeit, welche ihn als Lohn nach dem Kampfe erwartet. (Primas.) Nach dem Griech.: um die Freude, die vor ihm lag. Im Lateinischen ist wohl durch Versehen in den Handschriften pro vor proposito weggelassen. - das Kreuz erduldete, die Schmach Die Schmach des Kreuzestodes. - nicht achtend, und zur Rechten des Thrones Gottes sitzt. Ja, betrachtet ihn, der solchen Widerspruch von den Sündern Tätliche Misshandlung vor der Kreuzigung und diese selbst. - gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermattet und euern Mut nicht sinken lasset. Denn noch habt ihr nicht bis auf's Blut Widerstand geleistet Was sie bisher gelitten, ist ja leicht im Vergleiche zu dem, was die Helden des Glaubens [Hebr 11,35ff] und der Heiland selbst erduldet hat. - im Kampfe wider die Sünde, Die Sünde in den Widersachern des Christentums, welche diese zur Verfolgung der Christen anreizt und mittelst derselben zum Abfalle verleiten will. Schon sind die Leser ermattet und zum Abfall geneigt, so dass, wenn schwerere Prüfungen kommen, zu befürchten ist, sie möchten Christus verlassen. Deshalb mahnt Paulus sie, dass die Übel, welche Gott sendet, ein Beweis seiner Vaterliebe sind. - und habt des Zuspruchs Die Mahnung wird wie eine Person dargestellt, an Stelle des Heiligen Geistes, der mahnt. - vergessen, der sich an euch als an Kinder wendet: Die Stelle ist [Spr 3,11.12] nach der Septuag entnommen, außer dass das Wort „geißelt“ hier beigefügt ist. - Mein Sohn! achte die Züchtigung Die Heimsuchungen, welche Gott über die Menschen sendet, sie besser zu machen. - des Herrn nicht gering, und verzage nicht, wenn du von ihm zurechtgewiesen wirst. Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, er geißelt aber jeden Sohn, den er annimmt. Im Hebr. ist die zweite Hälfte: Und wie ein Vater (züchtigt er) den Sohn, an dem er Wohlgefallen hat. - Haltet aus unter der Züchtigung! Gott verfährt mit euch, wie mit seinen Kindern; Gegensatz zu V. 8: Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid. - denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, deren doch alle Allen, von denen in Kap. 11 die Rede war. - teilhaftig geworden sind, so seid ihr ja unrechtmäßige, nicht wahre Söhne. Ferner: Vergleich zwischen menschlicher Züchtigung und Gottes Züchtigung. - unsere leiblichen Väter hatten wir zu Züchtigern, und erwiesen ihnen Ehrfurcht; sollten wir uns nicht viel mehr dem Vater der Geister unterwerfen und so leben? In V. 9 beweist er, vom Geringeren zum Größeren aufsteigend, in V. 10 aus der verschiedenen Art zu strafen, dass die Züchtigungen Gottes weit vorzuziehen und heilsamer sind als die der natürlichen Väter. - Jene züchtigten uns für die Zeit Dem Paulus schwebt wohl [4Mos 16,22, 4Mos 27,16] vor Augen. Die Gegensätze: Seele – Leib weisen darauf hin, dass dieser für ein irdisches Leben, jene für ein religiös-sittliches, für Heiligkeit und Tugend erzogen wird. Vergl. [Hebr 10,11]. - weniger Tage nach ihrem Gutdünken; Das Gutdünken ist dem Irrtum unterworfen. Gegensatz: das, was heilsam ist. - er aber Kurze Zeit, die Zeit des irdischen Lebens hindurch, züchtigt uns Gott. - für das, was heilsam ist, damit wir an seiner Heiligkeit Anteil erlangen. Die göttliche Leidenszucht dient zur Reinigung und Läuterung, sie schwächt den Hang zum Bösen und hilft es überwinden, richtet den Blick auf das Höhere, Himmlische, stärkt die Kraft des Willens und ist so ein Mittel zu fortschreitender Heiligung. Die Zucht irdischer Väter dauert wenige Tage (Ökum., Theoph.) oder besser: Für wenige Tage. - Jede Züchtigung freilich Die Übel, welche Gott sendet. - scheint Nicht weil sie wirkliche Ursachen zur Traurigkeit sind, sondern weil sie allgemein dafür angesehen werden. - für die Gegenwart nicht erfreuend zu sein, sondern betrübend; in der Folge aber wird sie denen, die durch sie geübt wurden, eine friedenreiche Frucht der Gerechtigkeit Die fortschreitende und wachsende Gerechtigkeit, also die Heiligkeit. In ihr besteht die friedenreiche Frucht. - gewähren. Darum Weil das Ertragen der Leiden und die Standhaftigkeit im Glauben so heilsame Frucht trägt. Wiederholung der Ermahnung V. 1, V. 3. - richtet die erschlafften Hände und die wankenden Kniee wieder auf, Anspielung auf [Jes 35,3] Vergl. [JSir 25,23]. - und machet gerade Schritte mit euern Füßen, [Spr 4,26] - damit Niemand hinke und abirre, sondern vielmehr geheilt werde. Zum Abfalle hinneige wegen der Heimsuchungen, die er um des Glaubens willen leidet. Er gebrauche sofort die Arznei, die Lehre der Ermahnung und des Trostes, damit er seinen Schaden nicht vernachlässige und zu Falle komme. Im Griech.: Damit das Lahme nicht verrenkt, sondern vielmehr ganz werde. - Trachtet nach Frieden mit allen Besonders die Gläubigen. (Chrys.) Nach anderen sollen sie die Gegner nicht reizen und ihr Recht der Bewahrung des Friedens nachsetzen. (Theod., Ökum., Theoph.) - und nach der Heiligung, In weiterem Sinne, nicht von der Reinheit allein. (V. 16) - ohne welche Niemand Gott schauen wird, indem ihr zusehet, dass keiner sich der Gnade Gottes entziehe, damit keine Wurzel der Bitterkeit Dass niemand sei, der wie eine Wurzel, deren Frucht Bitterkeit ist, wachse und bittere Früchte trage, schlechten Wandel und falsche Lehren, durch welche eure Einigkeit gestört werde. Beziehung auf [5Mos 29,18]. - aufschieße und Beschwerde bringe, und viele durch sie befleckt werden. Habet Acht (besonders ihr Vorsteher), dass niemand dem Christentum untreu werde, damit kein schädlicher, verderblicher Mensch sich unter euch erhebe, der das ewige Heil an andern hindere und viele durch sein böses Beispiel zum Abfall verführe. - Keiner sei ein Unzüchtiger oder ein Verächter des Heiligen Nur dies Wort bezieht sich auf Esau, der seine Erstgeburt, mit der so hohe Vorrechte verbunden waren, leichtsinnig verkaufte. (Chrys., Joh. Damask., Ökum.) Andere beziehen indes beide dem Namen Esaus vorhergehende Fehler auf diesen. - wie Esau, welcher um einer einzigen Speise willen sein Erstgeburtsrecht verkaufte. Ihr wisset ja, dass er auch, da er nachher den Segen Nicht jede Segensanwünschung, sondern die dem Erstgeborenen bestimmte. Esau ging ja in der Tat nicht jeden Segens verlustig [1Mos 37,33ff], sondern nur des Segens als Erstgeborener. Wenn die Christen wegen zeitlicher Güter, die vergänglich sind, die Religion Christi gering schätzen und von ihr abfallen, tun sie sich selbst einen unersetzlichen Schaden an und können die Belohnung nicht erlangen, welche den treuen Bekennern des Glaubens im anderen Leben bestimmt ist, denn auch Esau erhielt das Recht der Erstgeburt nicht zurück. - zu erben verlangte, abgewiesen Von Jakob und von Gott. - wurde; fand er doch keinen Raum mehr zur Sinnesänderung, Eine Sinnesänderung Isaaks. Vergl. [1Mos 37,33ff]. - obwohl er sie mit Tränen suchte. Denn Geht auf Vers 15 zurück. Der Apostel gibt nämlich noch einen Grund an, warum seine Leser die dargereichte Gnade des Christentums nicht geringschätzen oder gar davon abfallen dürften. Der Unterschied zwischen Gesetz und Evangelium ist der gleiche, wie zwischen Furcht und Liebe. (Aug.) Der Apostel bezieht sich auf [2Mos 19,20] und [5Mos 4,5]. - ihr seid nicht hingetreten zu einem Berge, den man berühren kann, Gegensatz: Der geistige, himmlische Berg Sion. - und einem lohenden Feuer und Wettergewölk, und Dunkel und Sturm, und Posaunenklang, Die langen Donner, welche Gottes Anwesenheit ankündeten. - und einem Schall von Worten, deren Hörer baten, es möchte die Rede nicht weiter an sie gerichtet werden. Denn sie ertrugen nicht, was gesagt ward: Während der Verkündigung des Gesetzes (V. 19) schwebte dem Volke jene furchtbare Vorschrift (V. 20) fortwährend vor und machte ihm Gottes gewaltige Stimme, mit welcher die Zehn Gebote verkündet wurden, um so schreckenvoller. - „Selbst wenn auch ein Tier den Berg berührt, soll es gesteinigt werden.“ Ja, so schrecklich war die Erscheinung, dass Moses sprach: Ich bin voll Entsetzen und Zittern. Gott selbst ward nicht sichtbar, sondern nur, was seine Majestät anzeigte. Das gilt ursprünglich [5Mos 9,19] von den Israeliten, die sich das goldene Kalb gemacht, doch der Apostel überträgt es hierher, um zu zeigen, dass die ganze mosaische Institution voll des Schreckens sei. Nach anderen entstammen die Worte der Tradition und hat Moses sie auf dem Sinai gesprochen. - Vielmehr V. 22 – 24 bilden den Gegensatz zu V. 18, V. 19. - seid ihr hinzugetreten zu dem Berge Sion, und zu der Stadt des lebendigen Gottes, So genannt, weil sie einen Gott geweihten Tempel hatte. - dem himmlischen Jerusalem, Der vorzüglichere Teil Jerusalems lag auf dem Berge Sion. Jerusalem ist das Abbild des Himmels. - und zu der Versammlung vieler Tausende von Engeln, Die Bezeichnung Myriaden ist alttestamentlich und drückt eine große Schar aus. [Dan 7,40, Jud. V. 14. Auch die Engel gehören zur Kirche Christi und bilden mit uns die Stadt Gottes. - und zu der Gemeinde der Erstgebornen, So heißt Israel unter den Völkern, d. i. Gott besonders teuer, an Würde alle übertreffend. Die Christen heißen so, weil sie an die Stelle Israels getreten sind, weshalb sie auch [Hebr 4,9] Volk Gottes genannt werden. Der Apostel braucht hier diesen Namen, weil er V. 16, V. 17 Esaus Erwähnung getan, der seine Erstgeburt um eine Speise verkaufte und dem die Hebräer ähnlich würden, wollten sie um eines geringen irdischen Vorteils willen Christi heilsame Lehre verlassen. Die Christen sind Erstgeborene, sofern sie vor anderen für das himmlische Leben geboren, d. i. in dasselbe eingetreten, zur vollendeten Sohnschaft gelangt sind und das Erbe des Himmels in der Hoffnung verliehen erhalten haben. Auch Christus heißt [Hebr 1,6] der Erstgeborene. Andere verstehen unter den Erstgeborenen die Patriarchen und alle, welche in früheren Zeiten Gott durch ihren Glauben gefallen haben, oder die Heiligen, welche mit Christus herrschen. - welche im Himmel aufgezeichnet sind, In ein Verzeichnis, das sich im Himmel befindet, als Bürger eingetragen, auch die, welche noch fern, auf Erden weilen. [Offenb 14,1] Sind aber die Erstgeborenen bereits im Himmel, so sind die entschlafenen Gläubigen des N. B. zu verstehen. - und zu Gott, Dem Vater. Der Trost, den diese Vorstellung in Ansehung des göttlichen Gerichtes gewährt, wird dadurch noch vermehrt, dass Gott als Richter zwischen die zur himmlischen Vollendung erhobenen Angehörigen des A. und N. B. gestellt wird, womit er tatsächlich als Belohner der beharrlichen Frömmigkeit und Glaubenstreue erscheint. Vergl. [2Thes 1,5ff]. - dem Richter aller, Aller Lebenden und Toten, da er den Treugebliebenen ewige Belohnung gewährt und die Feinde der christlichen Religion, so wie die Abtrünnigen zu ewiger Verdammung verurteilt. Das Wort Richter mahnt also die Christen standhaft zu sein. - und zu den Geistern der vollendeten Gerechten, Die bereits im Himmel triumphierenden Heiligen, welche vollendet sind, weil im Reiche Christi selig. Diese Stelle bestätigt die Lehre der Kirche, dass die Seelen der Gerechten, welchen nichts mehr zu büßen übrig ist, sofort nach dem Tode der Seligkeit des Himmels teilhaftig werden. Freilich wird ihnen bei dem Weltgerichte noch eine Auferweckung des Leibes mit den übrigen, und so eine höhere Vollendung ihrer Seligkeit zuteil. - und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, Christus hat den Bund, den Gott mit uns geschlossen hat, als Gottes Dolmetscher und nahe gebracht und als Gesetzgeber kundgemacht. - und zu einer Blutbesprengung, D. i. zu dem Blute, das die Kraft hat zu reinigen und zu sühnen, das dem Vater durch Christus dargebracht ist [Hebr 9,11-14] und in dem Allerheiligsten des Himmels ausgesprengt erscheint. - welche besser redet als Abel. Das Blut Abels rief um Gott um Rache [1Mos 4,10], das Blut Christi redet besser, weil es Vergebung und Gnade und die höchsten Güter, ewige Glückseligkeit für uns erbittet. - Sehet zu, dass ihr den, der da redet, Gott - nicht abweiset. Zurückbeziehung auf V. 19, hier die Widersetzlichkeit der Juden und die Verachtung der göttlichen Gebote einbegreifend. - Denn wenn jene nicht entkamen, welche den abwiesen, der auf Erden seinen Spruch kündete; Gott, der auf dem Berge Sinai durch Moses redete. Nach anderen Moses. - wie viel weniger wir, wenn wir uns von dem abwenden, der vom Himmel herab zu uns redet! Derselbe Gott, der von dem geistigen Berge Sion durch seinen Sohn im Zustande der Erhöhung zu ihnen spricht. (Cyr. Alex., Ökum., Theoph.), durch den Hl. Geist und durch die Glaubensboten. - Seine Stimme erschütterte damals [2Mos 19,17.18] - die Erde; jetzt aber gibt er die Verheißung: [Apg 2,6] Gott hat durch den Propheten verheißen, er werde nicht allein die Erde, wie einst bei der Verkündigung des mosaischen Gesetzes, sondern selbst den Himmel erschüttern, eine ganz andere Wandlung eintreten lassen. Welche dies ist, zeigt der Kontext. - Noch einmal werde ich nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel erschüttern. Gegensatz zu der Gesetzgebung auf dem Sinai, also ist von dem neuen Gesetze die Rede. Die Religion des Messias, Jesus, ist vorzüglicher als die jüdische und für alle Menschen bestimmt, wird sich weithin verbreiten und das Antlitz der ganzen Erde umgestalten. Die jüdische Religion wird der christlichen, diese keiner anderen weichen. - Mit den Worten „Noch einmal“ Einmal noch wird das Ereignis vom Sinai sich erneuern. - deutet er die Umkehr des Erschütterten als dessen, was geschaffen ist, Der unvollkommenen mosaischen Religion. Diese soll einmal, aber auch nur einmal, durch eine vollkommene ersetzt werden. Wenn Gott nicht gewollt hätte, dass die Religion Christi die Stelle der jüdischen einnahm, hätte er jene den Menschen nicht als eine so unvollkommene, sondern in jeder Beziehung vollkommen überliefert. Die christliche Religion ist als vollkommene unwandelbar. - an, damit das, was nicht erschüttert wird, bleibe. Das Unerschütterliche, das bleiben soll, ist das vollendete Reich Christi. - Da wir nun ein unerschütterliches Reich Das Reich Christi, das hier seine Blüte entfaltet, dort Frucht trägt. - empfangen, so lasset uns Dankbarkeit beweisen, durch welche wir Gott dienen und ihm zu gefallen suchen mit Furcht und Ehrerbietung. Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer. [5Mos 4,24] nach der Septuag. Gott zürnt nicht weniger auf die Christen, welche sündigen, als er einst auf das sündige Israel gezürnt, und es ist ihm leicht, so wie loderndem Feuer, das was er ergreift, zu vernichten.

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