1. Korintherbrief 6
Biblia Sacra (Allioli-Arndt)
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3. Streitigkeiten unter Christen sind nicht vor einen heidnischen Richter zu bringen (V. 1 – 11): es ist dies ungeziemend (V. 6), ja es ist überhaupt nicht gut, wenn Christen untereinander Rechtsstreitigkeiten haben. (V. 11) 4. Die Sünde der Unzucht (V. 12 – 20): die Unzucht ist niemals eine an sich gleichgültige Sache (V. 14), sondern eine Schmach, welche einem Gliede Christi und Tempel des Heil. Geistes angetan wird.
1 Wagt es jemand von euch, der einen Handel mit einem andern hat, Ein zweiter Fehler der Korinther. Die Juden hatten ihre eigenen Gerichte. Die bekehrten Heiden blieben vielfach ihrer eigenen Gewohnheit treu, vor den heidnischen Richtern Prozesse zu führen. Dies konnte in den ersten Zeiten des Christentums Ärgernis geben und eine Spaltung zwischen Heiden- und Judenchristen herbeiführen. - denselben bei den Ungerechten entscheiden zu lassen, Es ist dies erstlich der Würde der Christen wenig angemessen, sodann (V. 2) zweckwidrig, Gerechtigkeit bei den Ungerechten zu suchen. - und nicht bei den Heiligen? 2 Oder wisset ihr nicht, dass die Heiligen über diese Welt Richter sein werden? Wenngleich die Korinther keine feste Speise ertragen konnten, hatten sie doch über das letzte Gericht Unterricht erhalten, gehört doch dieses zu den Anfangswahrheiten. [Hebr 6,2] Keine andere Wahrheit schreckt so vom Bösen ab, wie diese. Hier erwähnt der Apostel das Gericht, indes in der Absicht, die große Würde der Christen zu zeigen. - Wenn denn die Welt durch euch gerichtet werden wird, seid ihr nicht würdig, über geringfügige Dinge zu Gericht zu sitzen? 3 Wisset ihr nicht, dass wir Engel richten werden? Zugleich mit Christus. Christus ist das Haupt des mystischen Leibes, dessen Glieder die Heiligen sind. Was das Haupt tut, tun auch die Glieder, nicht aus eigener Machtvollkommenheit, sondern aus derjenigen ihres Hauptes. Der heil. Paulus betrachtet die Glieder stets als die mit ihrem Haupte vereint. So [Roem 6,6, Gal 2,20]: mitgekreuzigt werden, mitsterben mit Christus [2Tim 2,11], mitbegraben werden [Roem 6,4], miterweckt werden [Eph 2,5.6, Kol 2,13, Kol 3,1], mitleben [2Tim 2,12, Roem 6,18], Miterben werden [Roem 8,17], mitverherrlicht werden [Roem 8,17], mitsitzen [Eph 2,6], mitherrschen [2Tim 2,12]. Der göttlichen Natur teilhaftig geworden [2Petr 1,4], werden alle Christen als Adoptivkinder des Vaters und Brüder Christi mit dem Erstgeborenen erben, herrschen, richten. Ist dieses „Richten“ ein Wort ohne Name? So wenig wie der Tod in Adam [Roem 12,6], so wenig wie das neue Leben, welches die Gnade verleiht, oder die künftige Erbschaft oder Herrschaft. Wie die Seligen in verschiedenem Maße an der Erbschaft und dem Reiche teilnehmen, so auch am Richten, und darum verheißt der Herr den Aposteln, welche um seinetwillen alles verlassen haben, einen so hervorragenden Anteil an seiner Richtergewalt und Herrschaft, obwohl nach dem heil. Paulus alle Heiligen Richter sein und nach der Verheißung des Herrn alle die Herrschaft erlangen werden [Mt 25,34]. – Welches sind aber die Engel, über welche die Gläubigen richten werden? Die meisten griechischen und lateinischen Väter verstehen dies von den verworfenen Engeln, vergl. [2Petr 2,4, Jud 1,6], einige indes (und der heil. Thomas) beziehen das Gericht auf alle Engel. Wie nämlich bei dem letzten Gerichte die meisten Menschen entweder bereits zu ewigen Peinen verurteilt oder der Zahl der Seligen beigesellt sind, und dennoch am jüngsten Tage alle ihr Urteil empfangen werden, so ist es geziemend, dass an jenem Tage alle Geschöpfe vor Christus und den mit ihm zu Gericht sitzenden Heiligen erscheinen, damit die göttliche Weisheit und Gerechtigkeit verherrlicht werde. Wie hoch ist die Würde, zu welcher der Herr seine treuen Diener erhebt! - Um wie viel mehr weltliche Dinge? 4 Wenn ihr nun weltliche Rechtshändel habt, so bestellet die unansehnlichsten in der Gemeinde zu Richtern. 5 Zu eurer Beschämung sage ich es. Vers 5 war ironisch gesprochen. So viele rühmten sich in der korinthischen Kirche ihrer Weisheit, und nicht einer findet sich unter allen, der jene geringfügigen Dinge zwischen Bruder und Bruder beilegen kann. - Also ist denn kein Weiser unter euch, auch nicht einer, der zwischen seinen Brüdern Recht sprechen könnte? 6 Vielmehr rechtet ein Bruder mit dem Bruder, und das vor den Ungläubigen? Ein doppelter Verstoß: sie verletzen die Bruderliebe und machen die Kirche vor den Heiden zum Gespött, wenn diese sehen, dass die Christen wie vor ihrer Bekehrung wegen Ungerechtigkeit und Habsucht angeklagt werden. Dieser Vorschrift des Apostels gemäß ward in den ersten drei Jahrhunderten keine Streitsache unter Christen vor heidnische Richter gebracht; und noch im vierten und fünften Jahrhunderte pflegten die Bischöfe in Zivilsachen Recht zu sprechen. - 7 Nun ist es schon überhaupt ein Fehler Den einen dieser beiden Gründe führt der Apostel des weiteren aus. Ein Fehler: nicht eine Sünde. - unter euch, dass ihr Rechtsstreite miteinander habt. Warum leidet ihr nicht lieber Unrecht? Warum lasset ihr euch nicht lieber übervorteilen? Wenn die Ehre Gottes und die Liebe des Nächsten es fordert, ist dies sicher eine Vorschrift unter einer Sünde; wo jenes nicht der Fall ist, ist es nur ein Rat, von seinem Rechte abzustehen. Ja, um eines größeren Gutes willen kann es geschehen, dass wir verpflichtet sind das Unrecht zurückzuweisen, wie der Heiland [Joh 18,23] und Paulus [Apg 16,37, Apg 32,24] durch ihr Beispiel gelehrt haben (Thom.). - 8 So aber tut ihr selbst Unrecht und übervorteilt, Diese Dinge sind unbedingt verboten. Was gegen alle Menschen zu beobachten ist, wahrten die Korinther nicht einmal gegen die, welche mit ihnen durch das Band des gleichen Glaubens verbunden waren. - und das an Brüdern. 9 Oder wisset ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht besitzen werden? Da die Ungerechtigkeit eine schwere Sünde ist und also des Anrechtes auf den Himmel beraubt, fügt der Apostel eine Mahnung an andere bei, welche in gleicher Gefahr sind. Er will alle die zurechtweisen, welche sich einen falschen Begriff von der christlichen Freiheit machten und wähnten: das mosaische Gesetz ist abgeschafft, also bindet die Christen kein Gesetz mehr. - Täuschet euch nicht! Weder Unzüchtige, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, 10 noch Weichlinge, Die, welche Unsittliches dulden. Der Apostel stellt zwei Klassen von Sündern vor Augen. Zuerst solche, welche sich gegen das Gebot, dann diejenigen, welche sich zugleich gegen die Gerechtigkeit verfehlen. Gegen die Keuschheit nennt er fünf Sünden. Götzendiener sind hier wohl solche, welche mit den im Tempel der Aphrodite Dienenden sündigten. So ist in der Aufzählung eine gewisse Steigerung. - noch Knabenschänder, noch Habsüchtige, noch Geizige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Raubsüchtige werden das Reich Gottes ererben. 11 Und solche sind einige von euch Eine Milderung des vorhergehenden Vorwurfes. Zugleich erinnert der Apostel an die ihnen zu Teil gewordene Wohltat. - gewesen; aber ihr seid abgewaschen, aber ihr seid geheiligt, aber ihr seid gerechtfertigt in dem Namen unsers Herrn Jesus Christus Durch die Taufe. - und in dem Geiste unseres Gottes. Diese Stelle zeigt die Gleichheit der drei göttlichen Personen. - 12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles frommt; Alles: alle an sich gleichgültigen Dinge. Solche sind nur gestattet, wenn ein berechtigter Nutzen erstrebt wird. - alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts knechten lassen. Wenn etwas, was an sich erlaubt ist, mich so fesselt, dass ich bei seinem Gebrauche meine Freiheit nicht wahren kann, sondern gleichsam ein Sklave werde, muss ich mich dessen enthalten. Noch eine dritte Einschränkung, welche für die an sich gleichgültigen Dinge gilt, siehe [1Kor 10,22.23]. - 13 Die Speise ist für den Bauch, und der Bauch für die Speise; Gott aber wird sowohl jene als diese abtun. Nach den griech. Vätern beginnt der heil. Paulus über die Unzucht zu sprechen. Nach anderen gehört V. 12 und die erste Hälfte von V. 13 zu dem vorhergehenden Abschnitte über die Gerichte: wenn diese auch gerecht sind, stören sie den Frieden zwischen den Gläubigen und den Frieden des Herzens, und betreffen zudem ganz geringfügige, schnell vergehende Dinge (Thom.). - Aber der Leib ist nicht für die Unzucht, sondern für den Herrn, und der Herr für den Leib. Der Apostel erklärt durch ein Beispiel, welche Dinge an sich gleichgültig sind, damit es desto deutlicher hervortrete, dass die Unzucht nicht zu solchen zu rechnen ist. Der Gebrauch der Speise ist erlaubt, weil die Speise für den Magen, dieser zum Verdauen bestimmt ist. Wer isst, handelt also nach der Bestimmung Gottes. Zudem sind Speise und Magen, soweit sie der Ernährung dienen, vergängliche Dinge, denn im anderen Leben essen und trinken die Seligen nicht. (Theod.) Dinge aber, die durch ihren Gebrauch untergehen, haben an sich keine Beziehung zur Seligkeit. Anders sind die Beziehungen des Leibes. Der Leib ist nicht dazu gebildet, damit er der Schwelgerei anheimfalle, sondern damit er Christus als Haupt folge und damit der Herr ist den Menschen gegeben, damit er die menschlichen Leiber seiner Herrlichkeit gleichförmig mache (Thom.). Dieses Ziel des Leibes wird nicht aufhören, wie Speise und Magen. Wer also Unzucht treibt, braucht seinen Leib zu etwas, wozu dieser nicht bestimmt ist, und missbraucht nicht etwas Vergängliches, sondern in Ewigkeit Dauerndes. Auf keine Weise also kann die Unzucht den gleichgültigen Dingen beigezählt werden. - 14 Gott aber hat nicht nur den Herrn auferweckt, sondern er wird auch uns durch seine Kraft auferwecken. 15 Wisset ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Sollte ich also die Glieder Christi nehmen und sie zu Gliedern einer Buhlerin machen? Weitere Erklärung der Worte: „der Herr für den Leib“. (V. 13) Wie unser Leib wahrhaft mit Christus vereint ist, wissen wir nicht vollkommen, so wenig wir alle anderen Geheimnisse ergründen, indes kommt der Apostel an mehreren Stellen darauf zurück, und gibt einige Andeutungen. Christus ist das Haupt seiner Kirche; alle Gläubigen aber sind nicht nur der Seele, sondern auch dem Leibe nach Glieder Christi. Wie das Wort die ganze menschliche Natur angenommen hat, Seele und Leib, so hat auch Christus sich mit uns ganz, nach Leib und Seele, vereinigen wollen. Wie Eva [1Mos 2,23] Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch heißt, so nennt auch der Apostel uns Glieder des Leibes Christi, von seinem Fleische und seinem Gebein. [Eph 5,30] Vergl. [1Kor 12,27]. Wenn wir in Christus wiedergeboren werden, wird nicht allein unsere Seele zu neuem Leben erhoben, sondern auch der Leib der zukünftigen Herrlichkeit fähig gemacht. Vergl. [1Kor 15,42ff]. Dazu nährt uns Christus mit seinem Fleisch und Blute und legt gleichsam den Samen der Unsterblichkeit in uns. (Cyr.) - Das sei ferne! 16 Oder wisset ihr nicht, dass wer einer Buhlerin anhängt, ein Leib mit ihr wird? Denn es werden (sagt er) Im Sinne des Apostels sagt dies Gott. Ähnlich [Mt 19,4]. Freilich hat nach [1Mos 2,23.24] Adam diese Worte gesprochen, aber doch auf Gottes Eingebung (Konzil von Trient, Sitz 24 Von der Ehe.) Der heilige Paulus redet von dem natürlichen Akte, welcher nicht unterschieden ist, ob es sich um Ehe oder Unzucht handelt (Thom.). Auch eine gewisse Vereinigung der Gemüter hat in beiden Fällen statt. In der Ehe werden die Willen geeint, und da das Band dieser Vereinigung ein geistiges ist, konnte der heil. Paulus die Vereinigung zwischen dem Heilande und der Kirche damit vergleichen. [Eph 5,22] Bei der Unzucht werden Mann und Weib durch das Band der Begierlichkeit vereint, und die Vereinigung ist mithin eine rein fleischliche. - die Zwei ein Leib sein. 17 Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm. Wie die Unzüchtigen durch das niedrigste Band verbunden werden, die fleischliche Begierde, so werden die, welche dem Herrn anhängen, mit ihm durch das höchste Band vereint, welches uns mit Gott verbindet, die Liebe, welche der Heil. Geist in unsere Herzen ausgießt, so dass wir mit Gott ein Geist werden. Da nun der Leib dem Geiste dient, so sind unsere Leiber gleichfalls Glieder dessen, dem wir durch den Geist vereint werden. Mithin raubt der Christ, welcher Unzucht begeht, wahrhaft die Glieder Christi und übergibt sie der Buhlerin. - 18 Fliehet die Unzucht! Alle übrigen Laster werden durch Widerstand überwunden, denn je mehr der Mensch sie im einzelnen betrachtet, desto weniger findet er an ihnen, was ihn erfreuen kann. Das Laster der Unzucht hingegen wird durch die Flucht überwunden, d. i. indem man die unreinen Gedanken und alle Gelegenheiten meidet (Thom.). - Jede Sünde, welche der Mensch begeht, bleibt außerhalb des Leibes; wer aber Unzucht treibt, sündigt gegen seinen eigenen Leib. In allen Sünden braucht der Mensch den Leib als Mittel, da die Seele, so lange sie mit dem Körper verbunden ist, zu ihren Handlungen nach außen eines körperlichen Organes bedarf. In diesem Sinne ist also keine Sünde außerhalb des Leibes. Indes für alle anderen Sünden, außer der Unzucht, bedarf der Mensch einer Sache außerhalb seines Leibes, nach der er auf ungeordnete Weise strebt, oder die er ungebührlich gebraucht, wie der Unmäßige die Speise. So wendet der Mensch die Dinge von dem Ziele ab, welches Gott ihnen bestimmt hat, und weist ihnen ein neues zu, tut ihnen Gewalt an und vergeht sich gleichsam gegen sie. Der Unzüchtige hingegen gebraucht nur seinen Leib und zwar zu einem Ziele, das Gott diesem nicht gestellt hatte, und tut so seinem Leibe Unrecht. So der heil. Augustin, der zugleich bekennt, dass diese Stelle des heil. Paulus schwer zu erklären ist. Andere erklären dieselbe deshalb verschieden. - 19 Oder wisset ihr nicht, dass eure Glieder Griech.: Euer Leib. - ein Tempel des Heiligen Geistes sind, der in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euer eigen seid? 20 Denn um hohen Preis seid ihr erkauft worden. Wer Unzucht begeht, sündigt gegen seinen Leib, nun ist aber der Leib ein Tempel des Heil. Geistes, also ist jene Sünde eine Heiligtumsschändung. Wie groß ist die Würde des Leibes: Der Heil. Geist, den der Vater gibt, wohnt in der Seele durch die heiligmachende Gnade und weiht dieselbe zu seinem Tempel durch die göttliche Liebe, welche er in sie ausgießt! Er heiligt auch den Leib, dass er ein geeignetes Werkzeug der mit der heiligmachenden Gnade ausgestatteten Seele sei. Im Heil. Geiste besitzen wir auch das Unterpfand der künftigen Herrlichkeit des Leibes. [2Kor 5,5] Dieser Leib, ein Tempel des Heil. Geistes, ist von Gott erkauft. Einst war Seele und Leib in der Gewalt des Fürsten dieser Welt, Christus hat für uns das Lösegeld bezahlt und seinen Geist in uns gesendet. Also: Christus hat den Leib mit seinem Blute erkauft, der Vater hat den Heil. Geist in denselben gesendet, dieser weiht ihn zu einem Tempel der heil. Dreifaltigkeit. - Verherrlichet und traget Gott in eurem Leibe! Wir dürfen nicht nur das Heiligtum Gottes nicht verletzen, sondern müssen auch den, der uns durch seine Gegenwart verherrlicht, in unserem Leibe als seinem Heiligtume verherrlichen, indem wir diesen als Gott geweiht betrachten und ihn nur nach Gottes Willen gebrauchen. – Auch aus dieser Stelle folgt, wie aus [1Kor 3,16], die Gottheit des Heil. Geistes.
Zitiert in 147
- Dieses Kapitel CCC(¶2450)
- V. 1 CCC(¶823)Summa (EN)(II-II 10.10
II-II 55.5 III 34.1) - V. 3 Summa (EN)(III 59.6
Suppl 89.8) - V. 6 Summa (EN)(II-II 69.3)
- V. 7 Summa (EN)(II-II 43.8)Ecclesia In Medio Oriente(§11)
- V. 8 Ecclesia In Medio Oriente(§11)
- V. 9 CCC(¶1849
¶1852 Summa (EN)(II-II 83.9¶2357 ¶2380) II-II 138.1 Fragen(Homosexuality)Veritatis Splendor(§49Suppl 65.4 Suppl 99.4 Suppl 99.5) §81) - V. 10 CCC(¶1849
¶1852 Summa (EN)(II-II 76.3¶2357 ¶2380 ¶2450) II-II 83.9 Fragen(Homosexuality)Veritatis Splendor(§49II-II 138.1 Suppl 65.4 Suppl 99.5) §81) - V. 11 CCC(¶693
¶1227 Summa (EN)(II-II 99.1¶1425 ¶1695 ¶2813) III 27.6 Fragen(Homosexuality)III 60.5 III 62.5) - V. 12 Fragen(Screens)
- V. 13 CCC(¶1004)Gaudium et Spes(§13
§14) Sacerdotalis Caelibatus(§56) - V. 14 CCC(¶989
¶1004) Gaudium et Spes(§13§14) - V. 15 CCC(¶796
¶1004 Summa (EN)(II-II 154.3¶1265 ¶2355) Suppl 62.2) Gaudium et Spes(§13§14) Redemptor Hominis(§7§18) Sacra Virginitas(§56§58) Salvifici Doloris(§24) - V. 16 CCC(¶796
¶2355) Summa (EN)(Suppl 55.3Suppl 62.2) Gaudium et Spes(§13§14) Pastores Dabo Vobis(§75) - V. 17 CCC(¶796
¶2355) Summa (EN)(II-II 27.4II-II 45.2 Deus Caritas Est(§9II-II 154.3 III 3.6) §10) Doctor Mellifluus(§10)Gaudium et Spes(§13§14) Haurietis Aquas(§2§4 Mulieris Dignitatem(§20)§7) - V. 18 CCC(¶2355)Summa (EN)(I-II 72.2
II-II 35.1 Fragen(Sex before marriage)Gaudium et Spes(§13II-II 118.1 II-II 118.6 II-II 154.3) §14) - V. 19 CCC(¶364
¶1004 Summa (EN)(I 27.1)Fragen(Sex before marriage¶1265 ¶1269 ¶1695 ¶2355) Tattoos and the body Christifideles Laici(§20Gender and transition) §30) Divinum Illud Munus(§11)Dominum Et Vivificantem(§25§58) Gaudium et Spes(§13§14) Lebanon(§23)Lumen Gentium(§4)Redemptionis Donum(§3)Sacra Virginitas(§56)Sacramentum Caritatis(§76)Veritatis Splendor(§49) - V. 20 CCC(¶364
¶1004 Compendium of the Social Doctrine of the Church(1¶2355) 6 Summa (EN)(II-II 153.3578) III 46.3) Fragen(Sex before marriageTattoos and the body Ad Caeli Reginam(§14Gender and transition) §34 Dilexi Te(§60)Dominum Et Vivificantem(§55)Evangelium Vitae(§79)Gaudium et Spes(§13§35) §14) Quas Primas(§12)Redemptionis Donum(§3)Redemptor Hominis(§18§20) Redemptoris Custos(§13)Salvifici Doloris(§19)