Epiphanes macht vergebliche Anschläge auf Elymais. (V. 4) Auf die Kunde von den Siegen des Judas fällt er in eine Krankheit und stirbt, seine Ungerechtigkeit gegen die Juden bekennend. (V. 16) 2. Die Zeit Antiochus V. Eupator. (Kap. 6,17-63) 1) Lysias stellt Eupator, den Sohn des Epiphanes, als König auf und weckt durch die Besetzung der Burg von Jerusalem eine neue Fehde. (V. 27) 2) Die Syrer fallen in Palästina ein (V. 31), siegen bei Bethzacharias (V. 47) und belagern den Berg Sion. Von Lysias zurückberufen, schließt der König mit Judas Frieden, halt ihn aber nicht.
1Der König Antiochus durchzog die oberen Länder.Antiochus Epiphanes. Vergl. [2Mak 9]. - Da er nun hörte, dass in Persien die Stadt ElymaisEs handelt sich um eine Stadt in der persischen Provinz Elymais, die nach [2Mak 9,2] auch Persepolis genannt ward. - sei, eine hochberühmte Stadt, reich an Silber und Gold,2 und dass der Tempel daselbstDer Tempel der Diana. (Jos. Hier.) Vergl. [2Mak 1,13]. - mit Kostbarkeiten wohl ausgestattet sei und sich in demselben goldene VorhängeNach dem Griech. sind es Rüstungen und Harnische und Waffen. - und Panzer und Schilde befänden, welche Alexander, der Sohn Philipps, der König von Macedonien, der zuerst in Griechenland herrschte, dort zurückgelassen hatte.3 zog er dahin und suchte die Stadt einzunehmen und sie auszuplündern; aber er vermochte es nicht, weil der Plan den Bewohnern der Stadt kund geworden war.4 Daher erhoben sie sich zum Kampfe, so dass er von da wegfliehen musste, und er zog mit großer Betrübnis ab und kehrte nach Babylon zurück.Über seinen Tod vergleiche [2Mak 9,3-28]. -5 Da kam ein Bote nach Persien,Von Lysias. [1Mak 3,32] - ihm zu melden, dass das Heerlager, welches im Lande Juda war, in die Flucht geschlagen6 und dass Lysias, der an der Spitze einer starken Mannschaft hingezogen, von den Juden versprengt worden sei; diese aber hätten sich verstärkt durch Waffen und Heeresmacht und durch die viele Beute, welche sie dem Heere abgenommen, das sie geschlagen.7 Auch hätten sie den Greuel zerstört, den er auf dem Altar in Jerusalem aufgerichtet,Die Bildsäule des Jupiter und dessen Altar. - und das Heiligtum wie zuvor mit hohen Mauern umgeben und sogar auch seine Stadt Bethsura.Diese Stadt lag außerhalb des Bezirkes von Judäa. Vergl. [1Mak 4,61]. -8 Und es geschah, als der König diese Nachricht vernahm, erschrak er und ward tief erschüttert, so dass er auf das Lager sank und vor Betrübnis in eine Krankheit verfiel, weil es ihm nicht von statten gegangen, wie er gedacht.9 Und er blieb viele Tage dort, weil ihn immer von neuem große Betrübnis überfiel, so dass er glaubte, er werde sterben.10 Da berief er alle seine Freunde und sprach zu ihnen: Der Schlaf flieht von meinen Augen, ich erliege und bin mutlos vor Kummer.11 Darum sprach ich in meinem Herzen: In welch große Trübsal bin ich geraten, in welches Meer von Traurigkeit bin ich jetzt versunken, der ich gütig war und geliebt in meinem Reiche!12 Nun aber gedenke ich des Bösen, das ich in Jerusalem verübt, von wo ich auch alle goldenen und silbernen Geräte, welche darin waren, als Beute weggenommen, und dass ich hingesandt habe, die Bewohner Judäas ohne Ursache zu vernichten.13 Nun erkenne ich wohl, dass um deswillen mich diese Übel betroffen haben, und sehet, ich komme vor großer Trübsal in fremdem LandeDie Provinz Elamitis gehörte wohl zu Syrien, war aber weit entfernt und Antiochus war dorthin gekommen, sich des Tempels zu bemächtigen und Erpressung zu treiben. So konnte er denn auf kein Mitgefühl bei den Bewohnern rechnen. - um.14 Hierauf berief er den Philippus,Nach [2Mak 9,29] war dieser sein Milchbruder. Er war Statthalter von Judäa. [2Mak 5,22] und [2Mak 9,29]. - einen seiner Freunde, und setzte diesen über sein ganzes Reich.15 Und er gab ihm sein Diadem, sein königliches Gewand und den Ring,Den Siegelring. So nahm Antiochus die dem Lysias übertragene Vollmacht [1Mak 3,32.33] zurück. Diese Maßregel lag umso näher, als Lysias nur Niederlagen erlitten hatte, ohne sie je wett zu machen. - dass er Antiochus, seinen Sohn, erziehen und erhalten und die Herrschaft übernehmen sollte.Griech.: Dass er sie (die Abzeichen der Königswürde) Antiochus überbrächte. -16 Und der König Antiochus starb daselbst im hundertneunundvierzigsten Jahre.Antiochus starb im März 163 zu Tabä an der Grenze von Persien und Babylonien. -17 Als nun Lysias erfuhr, dass der König gestorben sei, setzte er dessen Sohn Antiochus, den er in seiner Jugend erzogen hatte, zum Könige ein und gab ihm den Namen Eupator.Antiochus Eupator war damals neun Jahre alt. -18 Die Leute auf der Burg aber schlossen Israel ein rings um das Heiligtum und suchten ihnen beständig Böses zuzufügen, die Heiden aber zu unterstützen.Gewiss belästigte die Besatzung auf dem Sion bisweilen die Juden, weshalb diese, anstatt sich bei dem syrischen Herrscher zu beschweren, beschlossen, das Joch der Fremdherrschaft abzuschütteln und den von Joseph und Azarias bereits mit so unglücklichem Erfolge betretenen Weg auch ihrerseits wählten. Ohne dass eine religiöse Feier dem voranging, begannen die Juden im Sommer 163 vor Chr. einen Angriff auf die Burg. Doch trotz der engen Umschließung derselben entkamen einige Syrer und meldeten nach Antiochia, was geschehen. Lysias, der wohl erfahren, dass sein Nebenbuhler Philippus das syrische Heer in Persien verlassen hatte [2Mak 9,29], brach alsbald mit dem von ihm zum Könige ausgerufenen Antiochus Eupator an der Spitze eines gewaltigen Heeres auf. 100000 Mann zogen, wohl in zwei getrennten Abteilungen, von zwei Seiten nach Judäa. -19 Da beschloss Judas, sie zu vertilgen, und er versammelte das ganze Volk, um sie zu belagern.20 Sie kamen alle zusammen und belagerten jene im hundertfünfzigsten Jahre162 vor Chr. [2Mak 13,1ff] - und machten sich WurfmaschinenGriech.: Wälle, Türme zur Aufstellung von Wurfmaschinen. - und anderes Belagerungsgerät.21 Einige aber von den Belagerten entkamen und einige Gottlose aus Israel gesellten sich ihnen zu.22 Diese gingen zu dem Könige und sprachen: Wie lange noch wirst du nicht Recht schaffen und unsere BrüderDie in der Burg befindlichen Syrer und die abgefallenen Juden. - rächen?23 Wir waren entschlossen, deinem Vater zu dienen und seinen Vorschriften gemäß zu wandeln und seinen Befehlen zu gehorchen,24 doch die Söhne unsers Volkes wurden uns deshalb feind, ja, wen immer sie von uns trafen, den töteten sie und plünderten unsere Habe.25 Und nicht gegen uns allein streckten sie die Hand aus, sondern auch gegen unser ganzes Land.Gegen alle Nachbarvölker Judäas. Vergl. [1Mak 5,3ff]. -26 Und siehe, jetzt belagern sie die Burg in Jerusalem, um sie zu erobern, und haben die Feste BethsuraDie ihnen doch nicht gehört. - befestigt.27 Wenn du ihnen nicht schleunig zuvorkommst, so werden sie noch Schlimmeres tun als dieses und du wirst nicht imstande sein, sie zu bewältigen.28 Als der König dies hörte, ward er zornig und berief alle seine FreundeDie Mitglieder seines Rates. - und seine Heerführer und die Befehlshaber der Reiterei,29 aber auch aus andern ReichenAus Kleinasien. - und von den Inseln des MeeresVon Cypern, Rhodus, Kreta und dem Archipel. - kamen zu ihm gedungene Heere.30 Und die Zahl seiner Heeresmacht belief sich auf hunderttausend Mann zu Fuß und zwanzigtausend zu Pferd nebst zweiunddreißig zum Kampfe abgerichteten Elefanten.Die abweichende Zahl [2Mak 13,2] deutet wohl darauf hin, dass das Heer in zwei verschiedenen Abteilungen einfiel. -31 Sie zogen durch Idumäa und belagerten Bethsura und kämpften dagegen viele Tage und stellten Maschinen auf; die Belagerten aber machten einen Ausfall, verbrannten diese mit Feuer und stritten tapfer.Nach [2Mak 13] hatte das Volk bereits erkannt, dass es nicht seiner eigenen Kraft, sondern Gottes Schutz die Erhaltung seiner Religion dankte und dass sie nicht berufen waren, eine weltliche Machtstellung zu erringen. Da die Streiter des Judas den Mut bei dem Anblicke des Feindes verlieren, überfällt der jüdische Heerführer des Nachts das Lager des Königs, bringt es in Verwirrung und zieht sich dann wieder in die Berge zurück. Die Syrer wagen nicht, geradewegs auf Jerusalem zu ziehen, gehen also noch weiter südlich und dann östlich, um sich mit Lysias zu vereinen, der um die Südspitze des Toten Meeres kam, um mit ihm Bethsura einzunehmen. [2Mak 13,9-18] Judas hatte dieses Bollwerk mit Lebensmitteln versehen. Bei einem glücklichen Ausfall verbrannten die Belagerten die syrischen Maschinen. Da aber das gewaltige syrische Heer nicht lange von seinem Vormarsche zurückgehalten werden konnte, rückte Judas von Norden heran und nahm fast zwei deutsche Meilen (70 Stadien) von Bethsura, etwa dreieinhalb Stunden südlich von Jerusalem Aufstellung. -32 Judas indes brach von der Burg auf und lagerte sich bei Bethzachara, dem Lager des Königs gegenüber.Judas zog zuerst nach Modin [2Mak 13,14], von wo er einen von Nordwesten herankommenden Feind wohl beobachten konnte, während er in Bethzacharia der von Süden herandringenden Abteilung entgegentritt. Ein Verräter, Rhodokus, hatte inzwischen dem Könige Nachrichten gebracht über das jüdische Heer. -33 Da machte sich der König vor Tagesanbruch auf und ließ das Heer schnell zum Sturme aufbrechen des Weges auf Bethzachara zu und seine Truppen stellten sich zum Kampfe auf und stießen in die Trompeten;34 den Elefanten aber zeigten sie den roten Saft von Trauben und Maulbeeren,Roten Wein und ein berauschendes Getränk aus Maulbeeren. - um sie zum Kampfe anzueifern.35 Dann verteilten sie die Tiere unter die Schlachtreihen,Die mazedonische Phalaux, = Schlachtordnung. - so dass bei jedem Elefanten tausend Mann standen mit kettenartigen Panzerhemden bedeckt und ehernen Helmen auf den Häuptern, auch waren fünfhundert auserlesene Reiter jedem Tiere beigeordnet.36 Diese waren schon früher immer da, wo das Tier war; und wohin es ging, dahin gingen sie, ohne von ihm zu weichen.Damit die Elefanten sich an sie gewöhnen und sie von dem Feinde unterschieden. -37 Auf jedem Tiere waren ferner zum Schutze feste Holztürme und auf diesen MaschinenOffenbarer Schreibfehler: zwei oder drei. Oder aber, wenn man die Zahl zweiunddreißig beibehält, sind die Leute bezeichnet, die miteinander abwechselten. - und auf jedem waren zweiunddreißig tapfere Männer, welche auf denselben kämpften, und ein Indier, der das Tier leitete.38 Die übrige ReitereiDie nicht zum Schutz des Elefanten notwendig war. - aber stellte er hier und dort auf die beiden Seiten, um das Heer durch die Trompeten zu leiten und die in seine Schlachtreihen eingereihten Scharen anzutreiben.Griech.: (den Feind) zu beunruhigen und sich in den Phalangen zu schützen. -39 Als nun die Sonne auf die goldenenVergoldeten. Befehlshaber und verdiente Soldaten hatten solche. - und ehernen Schilde schien, erglänzten die Berge davon und strahlten wie Feuerfackeln.40 Ein Teil des königlichen Heeres verteilte sich über die Höhen hin, ein anderer über die Niederung, und sie rückten vorsichtigGriech.: festen Schrittes. - und wohlgeordnet vor.41 Da wurden alle Bewohner des Landes vor dem Getöse der Menge und dem Anmarsche der Scharen und dem Zusammenschlagen der Waffen bestürzt, denn es war ein sehr großes und gewaltiges Heer.42 Nun nahte auch Judas mit seinem Heere zum Kampfe und es fielen vom Heere des Königs sechshundert Mann.Der Tod Eleazars
Gustave Doré (1832-1883), La Grande Bible de Tours (Alfred Mame et fils, Tours, 1866)
The Doré Bible Illustrations (Dover Publications, 1974) — Bilder bereitgestellt von Rev. Felix Just, S.J.43 Als Eleazar, der Sohn Sauras,Griech.: Eleazar Auaran, der Sohn des Mathathias, jüngerer Bruder des Judas. - eines der Tiere mit einem königlichen Panzer gewappnet sah, das über alle andern Tiere hervorragte, schien es ihm, dass der König darauf sei.Er hoffte, so den König zu töten und das ganze syrische Heer in Verwirrung zu bringen. Aber auf dem Elefanten saß nur ein gewöhnlicher Soldat. -44 Da opferte er sich auf, um sein Volk zu retten und sich einen unsterblichen Namen zu erwerben.Vergl. [1Mak 5,57.67]. -45 Kühn lief er auf dasselbe zu, mitten in die Schlachtreihe hinein und tötete rechts und links, so dass sie vor ihm auf beiden Seiten fielen.46 Dann lief er zwischen den Füßen des Elefanten hindurch, stellte sich unter denselben und tötete ihn; da stürzte dieser zu Boden auf ihn, so dass er daselbst starb.47 Doch als sie die Übermacht des Königs und den heftigen Andrang seines Heeres sahen, zogen sie sich vor ihnen zurück.Judas fand es klüger, einen geordneten Rückzug anzutreten, als sich und die Seinigen vernichten zu lassen. Sie zogen sich nach Jerusalem in die Befestigung des Tempels zurück, wohin ihnen die Syrer alsbald folgten, sie dort zu belagern. -48 Das Heer des Königs aber zog gegen sie vor JerusalemDas Hauptheer, die Abteilung, welche von Bethzachara gegen die Juden gezogen war, ein anderes Heer blieb vor Bethsura. (V. 49) - und lagerte sich gegen Judäa am Berge Sion.49 Mit denen, welche in Bethsura waren, schloss er Frieden, so dass diese aus der Stadt abzogen, weil sie, darin eingeschlossen, keine Lebensmittel mehr hatten; denn es war gerade Ruhezeit für das Land.Das Sabbatjahr, in dem nichts gesät und geerntet werden durfte. [2Mos 23,10.11; 3Mos 25,1-7; 21.22; 5Mos 15,1ff] -50 So nahm der König Bethsura ein und legte eine Besatzung hinein, es zu verwahren.51 Hierauf belagerte er das Heiligtum lange Zeit und stellte daselbst Wurfgeschosse und Maschinen, Feuerschleudern, Geräte zum Steinschleudern, Wurfspieße, Skorpione, um Pfeile zu entsenden, und Schleudern auf.52 Aber auch jene richteten Maschinen gegen die der Gegner und kämpften so lange Zeit.53 Doch die Lebensmittel gingen in der Stadt aus, denn es war das siebte Jahr und die, welche von den Heiden in Judäa zurückgeblieben waren,Einzelne Streifkorps. - hatten den übrigen Vorrat verzehrt.54 So blieben im Heiligtum nur wenige Männer übrig, denn der Hunger nahm bei ihnen überhand, und sie zerstreuten sich, ein jeder in seine Heimat.55 Da hörte Lysias, dass Philippus, den der König Antiochus noch bei Lebzeiten zur Erziehung seines Sohnes Antiochus bestellt hatte und der einstweilen die Herrschaft führen sollte,56 aus Persien und Medien mit dem Heere, das mit ihm ausgezogen war, zurückgekehrt sei und dass er darnach strebe, die Reichsgeschäfte zu übernehmen.Eine Botschaft aus Antiochia bringt Erlösung. Philippus, der Bevollmächtigte des Königs Antiochus Epiphanes, hatte die vom Könige nach Persien geführten und dann zerstreuten Truppen wieder gesammelt und zog mit ihnen gegen Antiochia, seine Rechte als Vormund des jungen Antiochus Eupator geltend zu machen. Gegen ihn also musste sich Lysias jetzt wenden und schloss deshalb mit Judas Frieden mit Bestätigung der früher bereits festgesetzten Bedingungen freier Religionsübung. -57 Darum beeilte er sich, abzuziehen und zu dem Könige und den Anführern des Heeres zu sagen: Wir werden von Tag zu Tag schwächer und haben wenig Lebensmittel, dazu ist der Ort, den wir belagern, fest und uns liegt es ob, für das Reich Sorge zu tragen.58 Lasset uns daher diesen Leuten die Rechte reichen und Frieden mit ihnen und ihrem ganzen Volke schließen59 und lasset uns ihnen gestatten, dass sie wie zuvorVor der despotischen Herrschaft des Antiochus Epiphanes. - nach ihren Satzungen wandeln; denn ihrer Satzungen wegen, die wir verächtlich behandelt haben, sind sie ergrimmt und haben dieses alles getan.60 Dieser Vorschlag gefiel dem Könige und den AnführernDiese mussten zustimmen, weil der König noch minderjährig war. - wohl und er sandte Boten an sie, um Frieden zu schließen, und sie nahmen diesen an.61 Hierauf schwor ihnen der König samt den Anführern und sie zogen aus der Festung ab.62 Als aber der König auf den Berg Sion kam und die Befestigung des Ortes sah, brach er alsbald den Eid, den er geschworen, und befahl, die Mauer ringsum niederzureißen.Hiernach scheint es, dass Antiochus beziehungsweise Lysias sich verpflichtet, die Befestigungswerke unberührt zu lassen. Den Tempel ehrten sie indes durch ein Opfer, ebenso Judas (wohl durch lobende Anerkennung seiner Tapferkeit [2Mak 13,24]). Der Versuch, die syrische Oberhoheit abzuschütteln, hatte den Juden mehr Schaden als Nutzen gebracht. Statt einer Besatzung in Jerusalem hatten sie jetzt zwei, ebenda und in Bethsura, die Mauern des Tempelberges lagen in Trümmern und hellenistisches Wesen nahm im Lande überhand. Gegen dieses alles kämpfte Judas mit seinen Genossen, indem er von Ort zu Ort zog und die Juden in der Treue gegen Gott und sein Gesetz bestärkte. [2Mak 14,6] -63 Alsdann zog er in Eile fort und kehrte nach Antiochia zurück.In Ptolemais musste Lysias seinen Friedensschluss mit den Juden rechtfertigen, in Beröa, einige Stunden östlich von Antiochia, erhielt der verräterische Hohepriester Menelaus den verdienten Lohn. - Dort fand er Philippus als Herrn der Stadt und kämpfte gegen ihn und nahm die Stadt in Besitz.Nach Fl. Josephus ließ er den Philippus auf Lysias Rat töten. Nach [2Mak 9,29] gelang es Philippus, nach Ägypten zu fliehen.