1. Makkabäer 9
Biblia Sacra (Allioli-Arndt)
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3. Tod Judas, des Machabäers: (9,1-22) Judas kämpft mit geringen Truppen gegen Bacchides und Alkimus (V. 9) und wird besiegt und getötet. (V. 18) Das ganze Volk beweint ihn. II. Geschichte Jonathans. (9,23 – 12,34) 1. Geschichte Jonathans bis zum Friedensschluss mit den Syrern. (9,23-73) a. Jonathan als Führer bis zum Tode des Alkimus. (V. 57) b. Unglücklicher Kampf des Bacchides gegen Jonathan.
1 Inzwischen hörte Demetrius, dass Nikanor und sein Heer im Streite gefallen sei, [1Mak 7,43] - und sandte Bacchides Bacchides hatte schon einmal nicht ohne Erfolg gegen die Juden gekämpft. - und Alkimus zum zweiten Male nach Judäa und den rechten Flügel Der rechte Flügel war das von Antiochia südlich bis nach Ägypten stehende Heer, vielleicht die Auswahl der besten Streiter. Es geschah dies jedenfalls vor Absendung des [1Mak 8,31] erwähnten Schreibens. - mit ihnen. 2 Diese schlugen den Weg ein, der nach Galgala führt, Wohl der kürzeste Weg am Meere entlang. Galgala ist wohl die alte kananitische Königsstadt [Jos 12,23] nördlich von Antipatris. - und lagerten sich vor Masaloth, Terrassen, Stufen, Hochwege, ein nicht näher zu bestimmender Ort. - welches in Arbela liegt, und nahmen es ein und töteten viele Menschen. 3 Im ersten Monate des hundertzweiundfünfzigsten Jahres Im Ostermonat Nisan des Jahres 152 der seleuc. Ära (160 vor Chr.) also nur ein bis zwei Monate nach der Niederlage Nikanors. - lagerten sie sich bei Jerusalem. 4 Doch brachen sie bald auf und zogen nach Berea, Judas hatte noch rechtzeitig Jerusalem verlassen können. - zwanzigtausend Mann zu Fuß und zweitausend Reiter. 5 Judas aber hatte sein Lager in Laisa Unbekannt, Wohl im Südwesten von Jerusalem. - aufgeschlagen und es waren bei ihm dreitausend auserlesene Männer. Bei der Schnelligkeit des Einfalls der Feinde hatte er wohl nicht mehr sammeln können, zumal die politische Wendung des Kampfes viele Assidäer davon abhielt, an demselben teilzunehmen. Vergl. [1Mak 7,12-14]. Der Umstand, dass es sich lediglich um politische Unabhängigkeit handelte, ließ auch in den 3000 keine religiöse Begeisterung aufkommen und so verlassen ihn die meisten. - 6 Da diese nun sahen, wie stark das Heer war, dass sie sehr zahlreich seien, fürchteten sie sich sehr und viele verließen das Lager, so dass nur achthundert Mann übrigblieben. 7 Als Judas sah, dass sein Heer zusammengeschmolzen sei und dass er zum Kampfe gedrängt werde, ward er sehr bekümmert, denn er hatte nicht Zeit, sie wieder zu sammeln, und er war entmutigt. 8 Und er sprach zu den Übriggebliebenen: Auf, lasset uns unsern Widersachern entgegenziehen, ob wir sie etwa zu bekämpfen vermögen. Auch Judas verliert das Vertrauen auf den Herrn. Nicht weil dieser so oft geholfen, will er die Schlacht wagen, sondern im Wagmut der Verzweiflung. Er will siegen oder sterben, was von beiden, soll Gott entscheiden. - 9 Diese aber suchten ihn davon abzubringen und sprachen: Wir vermögen es nicht, sondern lass uns jetzt unser eigenes Leben retten und zu unsern Brüdern zurückkehren, alsdann wollen wir wiederkommen und wider sie kämpfen; denn unser sind zu wenig. 10 Judas sprach: Fern sei es von mir, das zu tun, dass wir vor ihnen fliehen sollten. Ist unsere Zeit gekommen, so lasset uns mannhaft für unsere Brüder sterben und keinen Flecken unserer Ehre anhängen! 11 So brach das Heer aus dem Lager auf und jene Die Syrer. - nahmen ihnen gegenüber Aufstellung, die Reiterei aber teilte sich in zwei Teile, Zur Deckung der Flügel. - die Schleuderer und die Bogenschützen zogen dem Heere voran und die Tapfersten standen in der vordersten Schlachtreihe. 12 Bacchides war auf dem rechten Flügel und die Schlachtreihe Phalanx. - rückte von beiden Seiten her vor, während die Trompeten schmetterten. 13 Auch die Leute des Judas stießen in die Trompeten, so dass die Erde vom Getöse der Heere bebte, und der Kampf begann und dauerte vom Morgen bis zum Abend. 14 Da nun Judas sah, dass der stärkere Teil des Heeres des Bacchides auf der rechten Seite war, sammelten sich alle die Mutigsten um ihn 15 und der rechte Flügel ward von ihnen geschlagen und er verfolgte sie bis an den Berg von Azot. Dies kann nicht leicht die Philisterstadt sein, sondern wohl ein Berg am Südwest-Abfall des Gebirges Juda, von wo aus man die ganze philistäische Ebene überschauen konnte. - 16 Als aber die, welche auf dem linken Flügel waren, sahen, dass der rechte Flügel geschlagen sei, fielen sie Judas und seinen Gefährten in den Rücken. 17 Da wurde der Kampf heftig und es fielen viele Erschlagene auf beiden Seiten. 18 Auch Judas fiel In mehr als zweiundzwanzig Schlachten hatte Judas gekämpft und war in fast allen Sieger geblieben. - und die übrigen flohen. 19 Jonathas und Simon aber trugen ihren Bruder Judas hinweg Die Syrer hätten gewiss am Angedenken an den Tod Nikanors und an die Verstümmelung seiner Leiche an dem Leichnam des Judas Wiedervergeltung geübt. - und begruben ihn im Begräbnis ihrer Väter in der Stadt Modin. 20 Und das ganze Volk Israel beweinte ihn mit großer Wehklage und trauerte lange Zeit. 21 Und sie sprachen: Wie ist der Held gefallen, der Retter des Volkes Israel! Vergl. [2Sam 1,19]. Judas hatte alle guten Eigenschaften seiner Brüder in sich vereint. Seine Religiosität, welche seinen Kämpfen einen höheren Charakter aufgeprägt [1Mak 3,18ff; 1Mak 4,24] u.a., welche ihn auch für die Seelen seiner gefallenen Mitstreiter besorgt gemacht [2Mak 12,39ff], mit der er dem Heiligtum zu Jerusalem neue Herrlichkeit und Verehrung verschafft [1Mak 4,41ff], verdiente es in der Tat, dass alle Juden ohne Ausnahme ihn betrauerten, auch wenn nicht alle für seine politischen Ziele gleich begeistert waren. - 22 Die übrige Geschichte der Kämpfe Judas' und der Großtaten, die er vollbracht, und seiner Größe ist nicht aufgeschrieben, Vergl. [1Koe 11,41] und [1Koe 14,29]. - denn es war desselben sehr viel. 23 Und es begab sich nach dem Tode des Judas, dass die Ruchlosen Die abgefallenen Juden, welche ihre Brüder bedrückten bis zu dem Tage, wo Jonathas Führer ward. Vergl. [1Mak 9,73]. - im ganzen Lande Israel sich erhoben und dass alle Übeltäter offen hervortraten. 24 In jener Zeit entstand eine sehr große Hungersnot und das ganze Land Die bis dahin dem Gesetze treugebliebenen Juden. - ergab sich mit ihnen Den Gottlosen. - an Bacchides. 25 Er aber erwählte gottlose Männer und setzte sie als Herren des Landes Als Verwalter. - ein. 26 Diese suchten und forschten nach den Freunden des Judas und brachten diese vor Bacchides, der sich an ihnen rächte und sie verhöhnte. 27 Und es kam eine große Bedrängnis über Israel, Zur Zeit des Antiochus Epiphanes waren viele Juden dem Gesetze treugeblieben und Mathathias hatte die Sache der Religion siegreich verteidigt. Jetzt fielen auch bis dahin eifrige Juden ab und selbst das Land verbündete sich mit den Feinden, indem es keine Furcht gab. - dergleichen keine gewesen, seitdem kein Prophet mehr in Israel erschienen. Seit Malachias, 450 vor Chr. - 28 Da versammelten sich alle Freunde des Judas und sprachen zu Jonathas: 29 Seitdem dein Bruder Judas gestorben, ist kein Mann seinesgleichen da, der gegen unsere Feinde, gegen Bacchides und die, welche Feinde unsers Volkes sind, ausziehen möchte. 30 Darum haben wir dich heute erwählt, dass du an seiner Statt unser Oberhaupt und Anführer seiest, unsern Krieg zu führen. 31 Da übernahm Jonathas zu jener Zeit die Führerschaft und trat an seines Bruders Judas Stelle. 32 Als Bacchides dies erfuhr, suchte er ihn zu töten. 33 Aber Jonathas und sein Bruder Simon und alle, die bei ihm waren, erfuhren es und flohen Sein Heer war zu gering. - in die Wüste Thekua Im Süden von Bethlehem bis zum Toten Meere. - und lagerten sich bei dem Wasser der Zisterne Asphar. 34 Dies erfuhr Bacchides und zog mit seinem ganzen Heere am Tage des Sabbats über den Jordan. Die Worte: „Am Tage des Sabbat“ gehören nach dem Griech. zu V. 33. Die ganze Erzählung V. 35-42 ist eine Einschaltung. V. 34 hängt mit V. 43 zusammen. V. 34 gehört hinter V. 42, wie er denn in der Vulgata sich dort noch einmal gesetzt findet. - 35 Jonathas nämlich hatte seinen Bruder Johannes. (V. 38) - als Anführer des Volkes abgesandt, um die Nabuthäer, Vergl. [1Mak 5,25]. - seine Freunde, zu bitten, dass sie ihnen ihre Habe überlassen dürften, Griech. syr.: dass sie ihre (der Juden) Habe (ebenso Frauen und Kinder) in Verwahrung nehmen möchten. Die Nabathäer waren gegen die Verfolgung der Syrer durch ihre Wüsten geschützt. - die sehr groß war. 36 Da zogen die Söhne Jambris Einige Erklärer vermuten: Amris – Amorrhäer. - aus Madaba Einst Grenzstadt des Stammes Ruben. - aus und nahmen Johannes mit allem, was er hatte, gefangen und führten es mit sich fort. 37 Nach diesen Ereignissen war dem Jonathas und seinem Bruder Simon berichtet worden, dass die Söhne Jambris eine große Hochzeit feierten und als Braut die Tochter eines großen Fürsten Kanaans Amorrhäer. - aus Madaba Griech.: Aus Nadaboth, um sie aus ihrer Heimat in das Vaterhaus des Bräutigams in Madaba zu führen. - mit großem Gepränge heimholten. 38 Da gedachten sie des Blutes ihres Bruders Johannes und zogen hinauf und verbargen sich in einem Schlupfwinkel des Gebirges. 39 Und als sie ihre Augen erhoben und ausschauten, siehe, da war Lärm und großer Prunk; der Bräutigam kam mit seinen Freunden und Verwandten daher und zog jenen entgegen mit Pauken Handpauken. - und Musikinstrumenten und vielen Waffen. Griech.: Gerätschaften. - 40 Da erhoben sie sich aus dem Hinterhalte und überfielen jene und schlugen sie, und viele fielen verwundet, indes die übrigen in das Gebirge flohen, und sie bemächtigten sich aller ihrer Beute. 41 So ward die Hochzeit in Trauer verwandelt und der Jubel ihrer Musik in Wehklage. 42 Nachdem sie so Rache genommen für das Blut ihres Bruders, kehrten sie an das Ufer des Jordans zurück. Madaba lag selbst südöstlich von demselben. - 43 Als Bacchides dies erfuhr, zog er an einem Sabbattage an das Ufer des Jordans mit großer Heeresmacht. Fortsetzung des Vers 34 abgebrochenen Berichtes. - 44 Da sprach Jonathas zu den Seinigen: Auf, lasset uns gegen unsere Feinde kämpfen, Griech.: und für unser Leben streiten. - denn heute ist es nicht wie gestern und ehedem. Heut sind wir in größerer Gefahr denn je. - 45 Denn seht, der Kampf droht uns, das Wasser des Jordans aber umgibt uns auf beiden Seiten, dazu die sumpfigen Ufer und der Wald, so ist kein Raum, um auszuweichen. Bacchides hielt wohl alle Furten des Jordan besetzt und hatte wohl selbst im Norden des Heeres Jonathans Truppen, um die Juden in die Sümpfe zu drängen. In dieser verzweifelten Lage glaubte Jonathas, auf den Sabbat keine Rücksicht nehmen zu dürfen. - 46 So rufet denn zum Himmel, dass ihr aus der Hand eurer Feinde errettet werdet! Vergl. [1Mak 3,58]. - Und es kam zur Schlacht. 47 Da streckte Jonathas seine Hand aus, den Bacchides zu schlagen, doch dieser wich vor ihm zurück. Bacchides drang selbst zuerst auf Jonathas ein. Jetzt macht er eine rückgängige Bewegung, vielleicht um den Gegner ins Freie zu locken. - 48 Jonathas aber sprang mit den Seinigen in den Jordan und sie durchschwammen den Jordan vor ihren Augen. Jonathas vermochte nicht, sich durchzuschlagen durch die Feinde. – Griech.: und sie schwammen hinüber auf das jenseitige Ufer, jene aber folgten ihnen nicht nach über den Jordan. - 49 An jenem Tage fielen auf Bacchides' Seite tausend Mann und sie Die Syrer. - kehrten nach Jerusalem zurück 50 und bauten feste Städte in Judäa, die Feste bei Jericho und Ammaus Emmaus, vergl. [1Mak 3,40]. - und Bethoron und Bethel Im Norden von Jerusalem, an der Straße nach Samaria. [1Mos 12,8] - und Thamnata und Phara Griech.: Thamnata Phara. - und Thopo, Griech.: Tepho. - mit hohen Mauern und Toren und Riegeln. 51 Und er legte Besatzungen hinein, um Israel zu befehden. 52 Auch befestigte er die Stadt Bethsura Vergl. [1Mak 4,29.61]. - und Gazara Vergl. [1Mak 4,15]. - und die Burg Vergl. [1Mak 1,33]. - und legte Truppen in dieselben und versah sie mit Lebensmitteln. 53 Auch nahm er die Söhne der Vornehmsten Der Familien und Stammhäupter. - im Lande zu Geiseln und setzte sie in die Burg zu Jerusalem in Gewahrsam. 54 Und im hundertunddreiundfünfzigsten Jahre im zweiten Monate Im Monat April des Jahres 159 vor Chr., also etwa ein Jahr nach dem Tode des Judas. - befahl Alkimus, die Mauer des innern Vorhofes niederzureißen und das Werk der Propheten Griech.: die Mauern des inneren Vorhofes des Heiligtums: des Vorhofes der Priester. [1Koe 6,36; 2Chr 4,9] Indem Priester und Laien so vereint wurden, sollte die jüdische Religion ihren besonderen Charakter verlieren. – Der Tempel war zur Zeit der Propheten Aggäus und Zacharias und auf deren Aufforderung gebaut. - zu zerstören und er fing an, es abzubrechen. 55 Zu derselben Zeit ward Alkimus geschlagen, seinen Plänen ward ein Ziel gesetzt, sein Mund ward geschlossen und er ward gelähmt und konnte kein Wort mehr reden Gott selbst greift ein, ein Schlaganfall trifft Alkimus. - noch Verfügungen treffen über sein Haus. 56 So starb Alkimus zur selben Zeit unter großen Qualen. 57 Da nun Bacchides sah, dass Alkimus gestorben war, kehrte er zum Könige zurück und das Land hatte zwei Jahre Ruhe. Wenngleich Bacchides die Anstrengungen des Alkimus, Judäa heidnisch zu machen, gewiss mit Interesse verfolgte, muss sein Abzug doch eine zwingendere Ursache haben als dessen Tod. Vielleicht ist [1Mak 8,31] der Grund zu suchen und in dem Eintreffen des römischen Schreibens. - 58 Alle Gottlosen Die zu den Syrern haltenden Juden. - aber hielten miteinander Rat und sprachen: Sehet, Jonathas und seine Genossen wohnen in Ruhe voll Zuversicht, so lasset uns nun Bacchides herbeiholen, dass er sie alle Die Angesehensten wenigstens. - in einer Nacht gefangen nehme. 59 Sie zogen hin und hielten mit ihm Rat. Mit Bacchides, wie er Demetrius bewegen sollte, seine Einwilligung dazu zu geben. - 60 Da brach er auf, um mit großer Heeresmacht zu kommen, und sandte heimlich Briefe an seine Verbündeten in Judäa, dass sie den Jonathas und seine Gefährten gefangen nähmen. Aber sie vermochten es nicht, denn ihr Anschlag war jenen kund geworden. 61 Und er Jonathas. - ergriff fünfzig von den Männern des Landes, Den gleichen, die V. 58 erwähnt werden. - den Anstiftern der Bosheit, und tötete sie. 62 Jonathas aber und Simon und ihre Genossen zogen sich nach Bethbessen Wohl in der Nähe des Jordan. - in der Wüste zurück und sie erbauten den zerstörten Teil der Stadt und befestigten ihn. 63 Als Bacchides dies erfuhr, sammelte er sein ganzes Heer und bot auch die, welche von Judäa waren, Die Feinde Jonathans. - auf. 64 Und er kam und belagerte Bethbessen und berannte es viele Tage lang und errichtete Maschinen. 65 Jonathas aber ließ seinen Bruder Simon in der Stadt zurück und zog in das offene Land und kam mit einer geringen Anzahl. 66 Er schlug Odaren samt dessen Brüdern und die Söhne Phaserons Septuag.: Odarrhes und Odomara. Die Söhne Phaserons waren wohl Araber, deren Häuptling Odaren hieß. - in ihren Gezelten und er begann, zu siegen und an Macht zu wachsen. 67 Simon aber machte mit seinen Genossen einen Ausfall aus der Stadt, verbrannte die Maschinen 68 und kämpfte gegen Bacchides und dieser ward von ihnen geschlagen und sie bedrängten ihn hart, denn sein Plan und sein Angriff war missglückt. 69 Da ergrimmte er über die ruchlosen Männer, welche ihm den Rat gegeben, in ihr Land zu kommen, und tötete viele aus ihnen; er selbst aber gedachte, mit den übrigen in sein Land abzuziehen. 70 Als Jonathas dies erfuhr, sandte er an ihn Gesandte, dass er mit ihm Frieden schließen und ihm die Gefangenen zurückgeben möchte. 71 Jener willigte gern ein und tat nach seinem Vorschlage und schwor, ihm kein Leid mehr zuzufügen sein Leben lang. 72 Alsdann gab er ihm die Gefangenen zurück, welche er früher aus dem Lande Juda weggeführt hatte, Mit Ausnahme der Juden, welche Geiseln waren und als solche in der Feste zu Jerusalem blieben. Vergl. V. 53 und [1Mak 10,6]. - zog wieder in sein Land ab und kam nicht mehr in ihr Gebiet. In Jerusalem und den festen Städten blieben aber Besatzungen zurück. - 73 So hatte nun der Krieg für Israel ein Ende und Jonathas wohnte in Machmas Grenzstadt von Benjamin im Norden von Jerusalem. [1Sam 13,12] - und begann, daselbst das Volk Das jüdische Volk. - zu richten und vertilgte die Gottlosen aus Israel. Wenigstens zwang er sie, sich zu verbergen und ihre Anschläge gegen die Religion aufzugeben.