1. Petrusbrief 2

Da wir Brüder sind, müssen wir alles ablegen, was der Liebe entgegensteht. (V. 1) 3. Haben sie dies abgelegt, so mögen die Christen wie Kinder nach der Milch der wahren Lehre begehren, die sie wachsen lässt und stark macht, damit sie als lebendige Steine auf den wahren Eckstein gebaut werden und mit ihm auf das innigste vereinigt wahre geistige Opfer darzubringen vermögen. (V. 5) Diese Lehre wird aus der heil. Schrift bekräftigt (V. 8) und die Würde derer empfohlen, welche auf Christus gebaut das wahre Volk Gottes ausmachen. (V. 10) II. Verschiedene Mahnungen (2,11 – 4,19): 1. Verhalten derer, die sich unter Heiden finden (2,11 – 3,12) a. Die unter Heiden lebenden Christen müssen durch ihren guten Wandel die böse Nachrede der Heiden widerlegen und sie dazu bringen, Gott zu verherrlichen. (V. 12) b. Insbesondere ist der Gehorsam zu leisten: 1. Vor allem gegen die Obrigkeit, da dies der Wille Gottes ist und da so die Schmähsüchtigen zum Verstummen gebracht werden. 2. Von den Knechten (Sklaven) aber insbesondere gegen ihre Herren, auch gegen die unwirschen (V. 18), denn um des Gewissens willen ein Unrecht leiden zu dürfen ist eine Gnade (V. 20), werden wir doch so Christus ähnlich, der, selbst unschuldig, für unsere Sünden gelitten hat.

Leget also ab alle Bosheit Folgerung aus [1Petr 1,22.23]. Als Wiedergeborene. - und alle Arglist, Verstellung und Neid, Jede Art böser, der Bruderliebe entgegengesetzter Gesinnung. Der Apostel wiederholt dreimal alle (jeder Art), um anzudeuten, wie vielfach das Böse ist, gegen das er sich wendet. Als Fehler, die zu der ungeheuchelten Bruderliebe im schroffsten Gegensatze stehen, zählt der Apostel hauptsächlich fünf auf: Die Bosheit freut sich über das Übel des Nächsten und betrübt sich über sein Glück, die Arglist schafft ein doppeltes Herz, Verstellung macht doppelzüngig, Nachrede raubt den guten Ruf. (Aug.) - und alle üblen Nachreden, und verlanget als neugeborne Kinder, Dies Wort bezieht sich auf [1Petr 1,23, 1Petr 2,1] zurück. - nach der geistigen, lauteren Durch menschliche Satzungen nicht verfälschten Milch. - Milch, Milch bedeutet hier die gesamte christliche Wahrheit. Anders [1Kor 3,2, Hebr 5,12]. - um durch sie heranzuwachsen zum Heile, wenn ihr anders Da ihr ja doch schon. - gekostet Gott, der die Liebe ist, lässt die, welche sich ihm ganz hingeben, oft, besonders im Gebete, eine innere Wonne empfinden, welche eine Wirkung der übernatürlichen Gnade ist. Diese Wonne hat ihren Sitz im Geiste, doch fließt sie auch auf unsere niederen Seelenkräfte über. (Thom.) - habt, wie gütig der Herr Der Inhalt des als Milch gepriesenen Evangeliums. Während er bisher von dem einzelnen und seinem Wachstum gesprochen, fasst der Apostel jetzt die Gläubigen als Gemeinschaft. - ist. Zu ihm In geistiger Weise, indem ihr immer mehr aus dem Geiste der Welt heraustretet und durch tägliche Tugendübungen dem Herrn näher kommt. - nun tretet hinzu, dem lebendigen Dem nach der Auferstehung ewig lebenden und lebenspendenden Heilande. - Steine, Hinweis auf [Ps 117,22, Jes 28,16]. Durch seine Menschwerdung, seinen Tod und seine Auferstehung ward Christus der Eckstein, welcher den Gottesbau der Kirche trägt. [Mt 21,42, Apg 4,11, Eph 2,20] - der zwar von den Menschen verworfen, von Gott aber auserwählt und hoch in Ehren ist; und werdet auch ihr als lebendige Steine Lebendige Steine sind die Christen, sofern sie mit der Gnade mitwirken. So lange sie dies tun, werden sie erbaut. Indem sie nämlich durch das Herzutreten ihren Glauben an Christus betätigen, werden sie fester auf ihn gegründet und wachsen in aller Vollkommenheit. (V. 2) Dies heißt in der heil. Schrift „erbaut werden“. - gebaut auf ihn als ein geistiger Tempel, zu einer heiligen Priesterschaft, Der in die Verklärung eingegangene Christus ist unser einziger Hoherpriester, am Throne seines himmlischen Vaters fortwährend für uns fürbittend und bis zum Ende dieses Amtes waltend. [Hebr 9,11ff] Durch die Taufe ist der Christ in die Priesterschaft Christi eingetreten, um Teil zu haben an dem Erlösungswerke und dessen Früchte zu erlangen, durch die Firmung wird er gestärkt, sich selbst Gott zum Opfer darzubringen. Die Priesterweihe endlich macht ihn zum Repräsentanten des einen unsichtbaren Hohenpriesters, nicht nur für sich, sondern auch für andere, dass er die Macht hat, das Opfer Christi unblutig fortdauernd darzubringen. Diese drei Sakramente drücken in ihrem Charakter jedes der Seele eine gewisse, wenngleich verschiedene Teilnahme am Priestertume Christi ein. (Thom.) Wo Priestertum, da ist auch ein Opfer. Die Opfer der Priester im N. T. sind im Gegensatze zu dem A. T. geistige Opfer, Anbetung Gottes im Geiste, Verdemütigung, Aufopferung aller inneren und äußeren christlichen Werke, die wir durch Jesus Christus, unsern Hohenpriester, darbringen, d. i. durch lebendigen Glauben uns mit seinem Versöhnungsopfer vereinend, im Heiligen Geiste vollbringen. - um geistige Opfer darzubringen, welche Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus. Das Bild wird von dem Apostel nicht streng festgehalten, da der Christ einmal als Haus, in dem Gott wohnt, dann als der bezeichnet wird, welcher in dem Hause wohnt. Die Christen sind wie geistige Tempel im Gegensatze zu dem steinernen des A. B. - Darum Weil ein geistiges Gebäude durch ihn erstehen soll. - steht in der Schrift: Siehe, ich lege in Sion An der heiligen Stätte des Lebens, Leidens und der Auferstehung dessen, der der Eckstein der Kirche ist, weil in ihm die göttliche Macht der Gnade ruht, durch die er über alle herrschen soll, und weil auf ihn die ganze Kirche sich gründet. - einen auserlesenen kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden. Euer also, die ihr glaubt, ist die Ehre, Zurückweisend auf V. 6. Ehre, die von Gott und vor Gott den Gläubigen hernieden durch die Gnade, in der Ewigkeit durch die Herrlichkeit zu Teil wird. (Im Griech. ich ein Anklang an V. 6: Stein, von dem alle Ehre ausgeht und dem diese ähnlich macht.) - denen aber, die nicht glauben, Da der Glaube ein Gehorsam gegen Gott ist, ist der Unglaube eine Auflehnung. - ist der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden, Das Zitat ist nach der Septuag gegeben. Die Bauleute sind die obersten Priester und Schriftgelehrten der Juden, Was der Prophet von Jahve sagt, bezieht Petrus und Paulus [Roem 9,33] auf Christus. Es wird hier nicht so fast das Verhalten der Ungläubigen gegen Christus als Christi gegen die Ungläubigen ausgedrückt. - und zum Stein des Anstoßes und zum Fels des Ärgernisses denen, welche Anstoß an dem Worte nehmen, und an dasselbe nicht glauben, Auf den Unglauben als Bedingung folgt der Anstoß nach göttlichem Ratschluss. Nach dem Griech.: dem Worte nicht gehorchend. - wozu sie auch bestimmt sind. Zu welchem Anstoße sie zur Strafe für ihren Unglauben auch bestimmt sind. Wer die Gnade zurückweist, dem wird sie entzogen, und so fällt er noch mehr. - Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, Wie Israel durch leibliche Abstammung von einem Stammvater Abraham ein Volk war, das auserwählte, so ist das geistige Israel durch gemeinschaftliche neue Geburt aus Gott ein auserwähltes Geschlecht. - ein königliches Priestertum, Ihr seid eine Priesterschaft, dessen Glieder Könige und Priester sind. Inwiefern die Christen Priester sind, ist oben Anm. 13 gesagt. Sie haben königliche Würde, weil sie als Christen über alle Völker erhoben und mit Christus berufen sind zu herrschen. [Offenb 1,6, Offenb 5,10, Mt 25,34] Die königliche Würde wurzelt in der priesterlichen der Christen. Dadurch, dass sie Gott geweiht sind und ein Gott geweihtes Leben führen, besitzen sie jene Erhabenheit über die Welt und den Anspruch, den ewigen Königsthron zu erhalten. Die Bezeichnung „königliches Priestertum“ ward schon dem israelitischen Volke im A. B. beigelegt. ([2Mos 19,6] Septuag) So wenig nun dort dadurch ein besonderer Priesterstand ausgeschlossen ward, eben so wenig ist dies im N.T. der Fall. Wenn ferner die Christen ebenso Könige wie Priester sind, und doch nur im uneigentlichen Sinne Könige sind, so auch Priester im weiteren Sinne. Die Benennung: königliches Priestertum, heiliges Priestertum sind wie die anderen: „Lebendige Steine, erbaut werden, geistiges Haus, geistige Opfer“ ein bildlicher Ausdruck, welcher das eigentliche Priestertum zur Voraussetzung hat, wie die anderen Bilder ihr Vorbild, von dem sie die Ähnlichkeit entnehmen. - ein heiliges Volk, Nach [2Mos 19,6] Septuag Gott geweiht. - ein Volk des Eigentums, [5Mos 7,6] Septuag [Mal 3,17, Jes 43,21]. Die Christen sind Gott durch das Blut Christi erworben. - auf dass Dies ist mit allen vier Eigenschaften zu verbinden. - ihr die Tugenden dessen verkündet, Die Eigenschaften, welche sich in den Werken der Erlösung und Heiligung offenbaren, die Liebe, Weisheit, Heiligkeit, Macht Gottes. - der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Lichte berufen hat; Wirksam berufen hat. Wunderbar ist das Licht dem Ursprunge, dem Inhalte und der Wirkung nach. Sein Ursprung ist übernatürlich, sein Inhalt ist Wahrheit, die über die Vernunft hinausgeht, es enthält Kräfte, welche die Natur des Menschen weit überragen, es entreißt den Menschen der Sünde und stattet ihn mit Gnade und Seligkeit aus. - euch, die ihr einst ein Nichtvolk waret, jetzt aber Gottes Volk seid; die ihr Nichtbegnadigte waret, nun aber Begnadigte seid. Als Heiden waret ihr ein Nicht –Volk, da Gott das Haupt jedes Volkes sein muss, damit es ein Volk sei. Wie Gott der eigentliche König aller Völker ist, alle anderen aber nur in entfernterem Maße, wie nur Gottes Reich das wahre, in das einst alle weltlichen aufgelöst werden, so ist auch nur Gottes Volk ein wahres Volk, eine vollendete, eine mit seinem Könige wirklich vereinte Gemeinschaft. Begnadigte seid ihr durch die Berufung zum Christentum. - Geliebte! Nur noch [1Petr 4,12] wiederkehrend. Beide Male ist diese Anrede nicht ohne Grund gebraucht; sie soll der folgenden Mahnung Nachdruck verleihen. - ich ermahne euch, enthaltet euch als In dieser Eigenschaft gilt auch mein Wort. - Fremdlinge und Pilger, der fleischlichen Sofern sie in der verderbten, mit der Begierlichkeit behafteten und so zur Sünde neigenden Menschennatur ihren Sitz haben. So lange der Mensch hier auf Erden wandelt, umlagern ihn die Begierden gleichsam und suchen sich die Seele zu unterwerfen. - Begierden, welche wider die Seele streiten, indem ihr einen guten Wandel Der gute Wandel hat noch ein weiteres Ziel. - unter den Heiden führt, damit sie, worin sie von euch, als wäret ihr Übeltäter, Arges reden, euch aus den guten Werken erkennen und Gott preisen am Tage der Heimsuchung. Heimsuchen ist jedes sich offenbaren Gottes, sei es zum Segen sei es zum Verderben. Hier ist eine gnadenreiche Heimsuchung, die Bekehrung gemeint. - Seid daher untertan aller menschlichen Ordnung Menschlich heißt die Ordnung, zunächst die Obrigkeit, im Gegensatze zu der unmittelbar von Gott eingesetzten und Gottes Gepräge tragenden kirchlichen Ordnung und Einrichtung, weil die Einrichtungen eines Landes Folgen menschlicher Entwicklung sind. Es liegt also hier kein Widerspruch mit [Roem 13,1] vor, denn dass die menschliche Obrigkeit ihren letzten Grund in Gott hat, liegt schon in dem Worte: durch den Herrn (Christus) ausgesprochen und wird V. 15 weiter ausgeführt. - um Gottes willen, sei es dem Könige, Dem Kaiser. - als dem Oberherrn, oder den Statthaltern, als solchen, welche von ihm abgeordnet sind zur Bestrafung der Übeltäter und zur Belobung derer, die Gutes tun. denn Begründung zu der in V. 13 ausgesprochenen Mahnung. - so ist es der Wille Gottes, dass ihr durch Rechttun die Unwissenheit der unverständigen Menschen Welche der höchsten Weisheit den Zutritt in ihre Seele versagen. - zum Schweigen bringt; als solche, die frei sind, V. 15 war eine Parenthese. Nunmehr kommt der Apostel dem Einwurfe zuvor, als ob die christliche Freiheit von dem Gehorsam gegen die staatlichen und sittlichen Gesetze entbinde. Wer sich in all seinem Tun nach Gottes Willen richtet, ist frei, frei von der Knechtschaft der Sünde, wie von der des A. T. - aber nicht als solche, welche die Freiheit zum Deckmantel der Bosheit brauchen, sondern als Diener Gottes. Für die Judenchristen lag es nahe, die Freiheit von dem mosaischen Gesetze auf die Freiheit von den Satzungen der heidnischen Obrigkeit auszudehnen und unter dem Deckmantel der christlichen Freiheit Ungesetzliches zu tun. Die Heidenchristen konnten ihrerseits meinen, da sie zu einer höheren Würde emporgehoben waren, sich von den natürlichen Pflichten frei machen zu können. - Ehret alle, Ob Christen oder Nichtgläubige. Aus jedem Menschen leuchtet euch das Ebenbilde Gottes entgegen. - liebet die Brüder, Zwar sind wir allen Menschen Liebe schuldig [Mt 22,37] u. a., in besonderer Weise indes denen, die mit uns durch das Band des Glaubens, dieselbe Hoffnung und die gleiche Liebe auf das innigste verbunden sind. - fürchtet Gott, Vergl. [1Petr 1,17]. - ehret den König! Ihr Knechte! Sklaven - seid untertan in aller Furcht Besonders Gottes, der euch diesen Stand zugewiesen. - den Herren, nicht allein den gütigen und milden, sondern auch den unleidlichen. Denn das Das Folgende. - ist wohlgefällig, Gott wohlgefällig. - wenn jemand aus Gewissenhaftigkeit gegen Gott Widerwärtigkeiten erträgt, indem er unverschuldet leidet. Weil ihr wisst, dass ihr nach seinem Willen auch Unrecht mit Geduld tragen sollt. - Was ist ja auch das für ein Ruhm, Vor den Menschen, welche die Gnadenkraft des Christentums erkennen. - wenn ihr wegen Vergehungen Züchtigungen Faustschläge in's Angesicht (so genauer der lateinische und der griechische Text) waren eine gewöhnliche Strafe für Sklaven. - erduldet? Aber wenn ihr Gutes tuet, und dabei geduldig leidet, das ist wohlgefällig bei Gott. Denn dazu seid ihr berufen, Und alle Christen mit euch. - da ja auch Christus für uns gelitten und euch ein Beispiel hinterlassen hat, damit ihr in seine Fußstapfen tretet; Bild eines Führers, in dessen Fußstapfen man auf schwierigem Wege treten muss. - er, der keine Sünde getan, und in dessen Munde kein Trug gefunden ist, So nach der Septuag [Jes 53,9]. Trotz aller Bemühungen seiner Feinde ward in seinem Munde kein Trug gefunden. - der nicht wieder schalt, da er gescholten ward, nicht drohte, da er litt, Steigerung. Auch [Mt 26,64] war kein Drohen der Rachsucht und Widersetzlichkeit, sondern der Liebe und Barmherzigkeit, wie Christi Gebet am Kreuze bewies. - sondern sich dem überließ, der ihn ungerecht verurteilte; Nach dem Griech.: der gerecht richtet. Er überließ es Gott, welches die Folge des Unrechtes sein sollte, das ihm geschah. Einen gerechten Richter über sich zu wissen ist ein großer Trost für unschuldig Leidende und ein mächtiger Beweggrund, Gott alles anheimzustellen. - der unsere Sünden selbst Jesus hat unschuldig (V. 22), geduldig (V. 23), stellvertretend (V. 24) gelitten. Auch hier steht [Jes 53,4-6.10-12] dem Apostel vor Augen. - an seinem Leibe an das Holz trug, Seine Sünden tragen heißt im A. T. die Strafe für seine Sünden erleiden; eines anderen Sünde tragen also die Strafe für die Sünden anderer abbüßen. [3Mos 5,1, Klagel 5,7, Ez 18,19] Der Heiland nahm unsere Sünden als eine auf ihm ruhende Last mit sich auf das Kreuz und büßte sie dort. Die Vorstellung des Sündentragens und die des Opfers sind zwar verschiedenen Gedankenreihen entlehnt, doch sind diese nicht einander entgegengesetzt. Das Holz weist auf ein Opfer, vergl. [1Petr 5,30], das freilich nicht die Sünden, sondern der mit unsern Sünden belastete Leib des Herrn brachte. - damit wir den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben mögen, durch dessen Wunden ihr geheilt worden seid. Christi Wunden unsere Heilung. - Denn ihr waret wie irrende Schafe; [Jes 53,6], vergl. [Lk 15,14ff] und die Verheißung [Ez 34,15.16]. - nun aber seid ihr bekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen. Christus ist der wahre, schon im A. T. verheißene und vorgebildete [Jes 40,11, Ez 34,23] gute Hirte, der in heiliger Liebe sein Leben für seine Schafe dahingab [Joh 10,15], der große Hirt [Hebr 13,20], der Erzhirt. [1Petr 5,4.19] Seine Stimme hat euch aus der Wüste zur Herde zurückgerufen. Christus ist der eigentliche Hirt und Bischof der Seelen [Ez 34,11], die übrigen sind einzig seine Stellvertreter.

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