2. Makkabäer 2

Die Bundeslade, das Bundeszelt und der Räucheraltar sind im neuen Tempel nicht (V. 8), indes wunderbares Feuer. (V. 12) Judas Machabäus hat, Nehemias nachahmend, die heiligen Bücher gesammelt, diese also können die ägyptischen Juden aus Palästina erhalten. (V. 15) Wiederholte Mahnung, das Fest zu feiern. (V. 19) – II. Bericht es Verfassers. (2,20 – 15,40) A. Einleitung: Quelle (V. 24) und Absicht des Verfassers.

Es findet sich aber auch in den Schriften In den Abschriften, welche in den öffentlichen Archiven bewahrt wurden. Vielleicht griech.: Es findet sich aber auch in den Schriften, dass Jeremias. - des Propheten Jeremias, dass er den Weggeführten befahl, heiliges Feuer zu nehmen, Und zu verbergen. - wie bemerkt worden, und wie er denselben aufgetragen. Er schärfte ihnen auch ein, die Gebote Gottes nicht zu vergessen und ihre Herzen nicht irreführen zu lassen, wenn sie die goldenen und silbernen Götzenbilder und deren Schmuck sähen. Und anderes dergleichen sagte er ihnen und ermahnte sie, das Gesetz nicht von ihrem Herzen weichen zu lassen. Es stand aber in eben dieser Schrift, wie der Prophet auf erhaltene göttliche Offenbarung hin befahl, das Zelt und die Lade mit ihm zu führen, bis er an den Berg kam, auf welchen Moses gestiegen war und das Erbe Gottes geschaut hatte. Um in das gelobte Land zu sehen. [5Mos 34,1.5] Das heilige Zelt, welches Moses verfertigen ließ, hatte man, als der Tempel von Salomon erbaut war, an einem Orte des Tempels als altes Heiligtum aufbewahrt, und da blieb es bis zur Belagerung der Stadt durch Nabuchodonosor. Nachdem die Stadt eingenommen war, nahm es Jeremias auf göttlichen Befehl und wahrscheinlich mit Erlaubnis Nabuzardans, der den Propheten kannte [Jer 39,11.12], samt der Bundeslade und dem Rauchaltar (V. 5) aus dem Tempel, noch ehe von Nabuchodonosor der Befehl zum Verbrennen der Stadt und des Tempels gegeben ward [Jer 52,7-13], und rettete alles auf die in dem Folgenden beschriebene Weise. Warum dies hier erzählt wird? – Um die Heiligkeit des Tempels zu Jerusalem, dessen Wiedereinweihung gefeiert werden soll, noch mehr hervorzuheben; denn in diesen Tempel werden diese heiligen Gegenstände wieder zurückkommen, wie er das heilige Feuer wieder erhalten hat. (V. 7) - Als Jeremias daselbst angekommen war, fand er die Stätte einer Höhle, dorthin brachte er Mit Hilfe anderer. (V. 6) Zwischen der Freilassung des Propheten Jeremias [Jer 39,2; 2Koe 25,2]; vergl. mit [Jer 39,11-14] und [Jer 40,1], und der Zerstörung der Stadt verging ein Monat. [2Koe 25,8.9] - das Zelt, die Lade und den Räucheraltar und verwahrte den Eingang. Und da einige, die ihm gefolgt waren, herzutraten, um sich den Ort zu bezeichnen, konnten sie ihn nicht finden. Als dies Jeremias erkannte, tadelte er sie und sprach: Der Ort wird unbekannt bleiben, Vergl. auch [Jer 3,16ff]. - bis Gott sein Volk wieder sammelt und ihm Gnade erweist. Die Erfüllung dieser Erwartung gewährte die messianische Zeit in höherer Weise. Nach der Annahme einiger Erklärer werden die verborgenen Heiligtümer wieder offenbar werden, wenn einst die Gesamtheit Israels sich bekehrt. - Alsdann wird der Herr dies offenbar machen und die Herrlichkeit des Herrn wird in der Wolke erscheinen, wie sie sich auch Moses offenbarte und wie sie sich zeigte, als Salomon betete, die Stätte möchte dem großen Gott geheiligt sein. Denn er Salomon. - war mit hoher Weisheit begabt und seiner Weisheit gemäß brachte er die Opfer der Einweihung und der Vollendung des Tempels dar. Griech.: Es wurde auch (in der Schrift) klar berichtet, wie derselbe seiner Weisheit gemäß usw. - Und wie Moses zu dem Herrn betete und Feuer vom Himmel fiel und das Brandopfer verzehrte, [3Mos 9,24] - so betete auch Salomon und Feuer fiel vom Himmel und verzehrte das Brandopfer. Und Moses sprach: Weil das Sündopfer nicht gegessen worden, ist es verzehrt worden. [3Mos 10,16] Die Juden führen auch dies zum Ruhme ihres Tempels an, dass er heiliges Feuer hat, mit dem im Notfalle die Sündopferstücke, die nicht ganz verzehrt werden, verbrannt werden könnten. Wieder eine stillschweigende Aufforderung, sich an den Tempel anzuschließen, der solche Vorzüge hat. - Ebenso feierte auch Salomon die Tempelweihe acht Tage hindurch. Wie wir tun. Also solltet ihr es auch tun. Vergl. [1Koe 8,65; 2Chr 7,8ff]. - Dasselbe ist auch in den Schriften und Denkwürdigkeiten des Nehemias Diese sind nicht bis auf uns gekommen, oder das Buch Nehemias ist ein Auszug daraus. - erzählt, und wie er eine Büchersammlung anlegte und aus den Ländern Griech.: Über die Könige. Vielleicht ist auf die in den Büchern der Könige und der Paralipomena mehrfach angeführten „Bücher der Geschichte (Zeitereignisse) der Könige Israel und Juda“ Bezug genommen. - Schriften, sowohl die der Propheten wie Davids Psalmen. - und die Briefe der Könige als auch die über die Schenkungen handeln, Wohl die Briefe der persischen Könige von Cyrus bis Artaxerxes. Vergl. [Esr 7,11ff]. - sammelte. Ebenso hat aber auch Judas Welcher Judas? Machabäus? - alles gesammelt, was uns im Kriege, der uns getroffen, begegnete, und es findet sich bei uns. Wenn ihr dies also wünscht, Darin liegt nicht eine Andeutung, als besäßen die palästinensischen Juden eine größere Zahl von heiligen Schriften als die ägyptischen, sondern jene sagen einzig, dass sie trotz des Ediktes des Antiochus Epiphanes gegen die heiligen Schriften noch alle besitzen und bereit sind, den ägyptischen Juden Exemplare zu übermitteln. - so sendet Leute, die es euch holen. Da wir nun die Tempelreinigung feiern wollen, Vergl. [2Mak 1,5]. - so schreiben wir euch, und ihr werdet gut tun, sie an eben diesen Tagen zu begehen. Zu Gott aber, der sein Volk errettet Die palästinischen Juden von dem Joche der Syrer. Diese Errettung ist ein Vorspiel und Unterpfand der Befreiung der in die fremden Länder zerstreuten Juden und der vollen Verwirklichung der Verheißung [2Mos 20,5ff]. - und allen Erbteil, Reich, Priestertum und Heiligtum wieder geschenkt hat, wie er im Gesetze verheißen, [5Mos 30,3-5] - zu ihm hoffen wir, dass er bald sich unserer erbarmen und uns aus allen Ländern unter dem Himmel an seine heilige Stätte versammeln wird. Denn er hat uns großen Gefahren entrissen und seine Stätte Den Tempel. - gereinigt. Hier endet der zweite Brief. - Was aber Judas, den Machabäer, und seine Brüder angeht, Es folgt die Einleitung in das zweite Buch der Machabäer, in welcher der Verfasser selbst redet. - die Reinigung des großen Tempels Vergl. [1Mak 4,47ff]. Der Verfasser nennt die Reinigung des Tempels und die Weihe des Altars vor den Kriegen, die doch zum Teil der Zeit nach vor die Tempelreinigung fallen [1Mak 4,36ff], vergl. mit [2Mak 6,1ff], weil er seine Geschichtserzählung in zwei Hälften teilt, deren jede mit der Stiftung eines auf die Rettung des Tempels bezüglichen Festes schließt. So [2Mak 10,6] mit der Tempelweihe durch Judas, [2Mak 15,28] mit dem Nikanorfeste. - und die Altarweihe, sowie die Kämpfe gegen Antiochus, den Erlauchten, Antiochus Epiphanes. - und dessen Sohn Eupator Antiochus Eupator. [1Mak 1-6] - und die Erscheinungen vom Himmel her, Der Schutz Gottes im Allgemeinen und die besonderen wunderbaren Zeichen und Hilfeleistungen von oben. - welche denen zuteil wurden, die für die Juden tapfer kämpften, so dass sie das ganze Land, obwohl ihrer wenige waren, gewannen und die Heere der Fremdlinge in die Flucht schlugen, den in der ganzen Welt berühmten Tempel wiedererlangten, die Stadt befreiten und die Gesetze, die aufgehoben waren, wiederherstellten, weil ihnen der Herr in aller Huld gnädig war; sowie das, was Jason von Cyrene Stadt in der Pentapolis. In Libyen, wo die Juden sehr zahlreich waren. Vergl. [1Mak 15,23; Apg 2,10]. - in fünf Büchern erzählt hat, haben wir versucht, kurz in ein Buch zusammenzuziehen. Mit religiös-didaktischem Zwecke. Daher werden die Kämpfe, die der Verfasser doch in ihren Einzelheiten genauer kennt, da er viele im ersten Buche oder von Flav. Josephus nicht berichtete Ereignisse berührt und Personen nennt, oft nur summarisch beschrieben, bisweilen selbst mit Weglassung des Ortes, wo sie stattfanden. - Da wir nämlich die Menge der Bücher Griech.: Masse der Zahlen. - - erwogen und wegen der Fülle des Stoffes die Schwierigkeit für die, welche die Darstellung der Geschichte geben wollen, waren wir darauf bedacht, denjenigen, welche nur lesen wollen, Annehmlichkeit zu verschaffen; denen, welche die Ereignisse dem Gedächtnisse einprägen wollen, Erleichterung; allen Lesern aber Nutzen. Uns freilich, die wir diese Arbeit des Auszuges unternommen haben, war es nichts Leichtes, vielmehr eine viele Nachtwachen und Schweiß verursachende Aufgabe. Aber wie die, welche ein Gastmahl zurichten, den Wünschen anderer, um sich vieler Gunst zu erwerben, zu entsprechen suchen, so unterziehen wir uns gern der Arbeit. Die genaueren Angaben über das einzelne Griech.: Das genauere Nachforschen nach den Einzelheiten. - überlassen wir den Verfassern, wir aber befleißen uns, aus dem Vorliegenden einen kurzen Auszug zu liefern. Wie nämlich der Baumeister eines neuen Hauses für den ganzen Bau sorgen muss, der aber, der es auszumalen hat, nur das zur Verzierung Gehörige im Auge hat, so muss man auch von uns urteilen. Das Erforschte nämlich zusammenzustellen, die Rede genau zu ordnen und den einzelnen Umständen jeder Begebenheit sorgfältig nachzugehen, geziemt dem Verfasser einer Geschichte; dagegen muss man einem Auszuge gestatten, sich der Kürze im Ausdruck zu befleißen und Weitschweifigkeit zu meiden. Demgemäß wollen wir mit der Erzählung beginnen und uns mit der gegebenen Vorrede begnügen, Griech.: Nachdem wir uns bei der Vorrede so lange aufgehalten haben. denn es ist töricht, vor der Erzählung weitläufig zu sein, diese selbst aber kurz zu fassen.

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