2. Chronik 1

III. Geschichte Salomons und seiner Nachfolger, insbesondere derjenigen, welche sich die Verehrung des Herrn besonders angelegen sein ließen. (Kap. 1,1 – Kap. 36,21) 1. Salomon baut den Tempel und weiht ihn ein. (1,1 – 9,31) A. Anfang der Geschichte Salomons (V. 17): Salomon bringt vor der Stiftshütte in Gabaon ein Opfer dar. (V. 6) Gott erscheint ihm in der Nacht im Traumgesicht und verleiht ihm Weisheit, dazu Reichtum.

Also erstarkte Salomons, des Sohnes Davids, Herrschermacht und der Herr, sein Gott, war mit ihm und machte ihn groß und erhaben. Da befahl Salomon dem gesamten Israel, den Obersten und Hauptleuten und den Fürsten und Richtern in ganz Israel und den Häuptern der Geschlechter Mit ihm zu ziehen. - und er zog mit der ganzen Volksmenge zu der Höhe von Gabaon, wo das Zelt des Bundes Gottes war, welches Moses, der Diener Gottes, in der Wüste gemacht hatte. Die Lade Gottes aber hatte David von Kariathiarim an den Ort gebracht, den er für sie hergerichtet und wo er für sie ein Zelt aufgeschlagen hatte, das ist nach Jerusalem. Auch war der eherne Altar, Der Brandopferaltar. - welchen Beseleel, der Sohn Uris, des Sohnes Hurs, gemacht hatte, [2Mos 31,2, 2Mos 37,1, 2Mos 38,1] - daselbst vor dem Zelte des Herrn und Salomon, wie die ganze Volksgemeinde, suchte ihn auf. Und Salomon trat zu dem ehernen Altar, vor dem Zelte des Bundes des Herrn, hinan und brachte auf demselben tausend Opfer dar. Durch die Priester. - Da siehe, in eben dieser Nacht Nach der Opferfeier. - erschien ihm Gott und sprach: Begehre, was ich dir geben soll! Salomon antwortete Gott: Du hast meinem Vater David große Barmherzigkeit erwiesen und hast mich zum Könige an seiner Statt eingesetzt. So gehe nun, Herr Gott! deine Verheißung in Erfüllung, die du meinem Vater David gegeben; [1Chr 22,9ff] - denn du hast mich zum König über dein großes Volk gemacht, das so unzählbar ist wie der Staub der Erde.
König Salomon im Alter
Gib mir Weisheit und Einsicht, dass ich vor deinem Volke einziehe und ausziehe; Dass ich recht wandle. - denn wer vermag dies dein Volk, das so groß ist, nach Gebühr zu richten? Da sprach Gott zu Salomon: Weil dies vielmehr deinem Herzen gefallen hat und du nicht Reichtum, Schätze und Ruhm, noch das Leben derjenigen, die dich hassen, verlangt hast, auch nicht eine lange Lebenszeit, sondern um Weisheit und Erkenntnis gebeten hast, um mein Volk, über welches ich dich zum Könige gesetzt habe, richten zu können, so sind dir Weisheit und Erkenntnis verliehen; aber auch Reichtum und Schätze und Ruhm will ich dir derart geben, dass keiner unter den Königen dir gleichkommen soll, weder vor dir, noch nach dir! Vergl. [1Chr 29,25]. - Salomon kam also von der Höhe von Gabaon vor dem Zelt des Bundes her nach Jerusalem und herrschte über Israel. Nach [1Koe 3,15] brachte er in Jerusalem auch ein Opfer an der Opferstätte seines Vaters dar, das wohl aber mehr ein Privatopfer ist. - Und er sammelte Wagen und Reiter und hatte tausend vierhundert Wagen und zwölftausend Reiter und legte diese in die Wagenstädte In denen Stallungen waren. Wohl besonders im Süden des Landes, wo genug Weideplätze waren. - und in die Nähe des Königs nach Jerusalem. Der Verfasser will zeigen, wie Gottes Verheißung 12b in Erfüllung ging. Ähnlich am Schlusse der Regierung Salomons [2Chr 9,24-28]. - Auch schaffte der König Silber und Gold nach Jerusalem, gleich als wären es Steine, und Zedern, als wären es wilde Feigenbäume, die in den Ebenen in großer Menge wachsen. Es wurden ihm aber von Ägypten und von Koa Sept. Thekua. Hebr.: Und zwar pflegten die königlichen Händler aus Koa Pferde zu holen gegen Bezahlung. - Pferde zugeführt von den Händlern des Königs, die hinzogen und um Geld kauften, ein Viergespann Pferde um sechshundert Silberlinge Sekel, etwa 2 ½ Mark, zusammen also etwa 1500 Mark. und ein Pferd um hundertfünfzig; ebenso ward es betreffs des Kaufes in allen Reichen der Hethiter und von den Königen in Syrien gehalten. Salomon beschloss nun, das Haus dem Namen des Herrn und einen Palast für sich zu bauen.

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