2. Chronik 11

Roboam wird vom Herrn behindert, die rebellischen Israeliten mit Waffengewalt zum Gehorsam zurückzuführen. (V. 4) B. Roboam festigt seine Herrschaft durch den Bau und die Befestigung vieler Städte im Gebiete Judas und Benjamins (V. 12) wie durch die Aufnahme der Leviten und Priester und der dem Herrn treuen, zuwandernden Israeliten (V. 17), endlich indem er Abia über dessen Brüder erhebt, diese aber zu Befehlshabern der befestigten Städte macht.

Als Roboam aber nach Jerusalem kam, rief er das ganze Haus Juda und Benjamin zusammen, hundertachtzigtausend auserlesene Krieger, um gegen Israel zu kämpfen und die Herrschaft wieder an sich zu bringen. Da erging des Herrn Wort an Semeja, den Mann Gottes, also: Sage zu Roboam, dem Sohne Salomons, dem Könige von Juda, und zu ganz Israel Ob alle Angehörigen der beiden Reiche im Gegensatz zum König? oder sind nur die gemeint, welche in Israels Gesinnung wandeln? - in Juda und Benjamin: So spricht der Herr: Ihr sollt nicht hinaufziehen, noch gegen eure Brüder kämpfen! Ein jeder kehre in sein Haus zurück, denn nach meinem Willen ist dies geschehen. Als sie das Wort des Herrn hörten, kehrten sie um und zogen nicht gegen Jeroboam. Roboam aber wohnte zu Jerusalem und baute in Juda Von hier an Name des südlichen Reiches, Benjamin mitumfassend. - ummauerte Städte. Er baute nämlich Bethlehem, Etam, Thekue, Bethsur, Socho, Odollam, sowie Geth, Maresa, Ziph, Die von David eroberten Philisterstädte. - dazu Aduram, Lachis, Azeka, Saraa, Ajalon und Hebron, Wohl gegen Ägypten. Vergl. [2Chr 12,4]. Nicht alle Befestigungen, bez. Ausbauten fallen wohl in die ersten Jahre Roboams, manche wohl in die Zeit nach dem Abzuge Sesaks. [2Chr 12,2ff] - welche in Juda und Benjamin lagen, zu festen Städten um. Und als er sie mit Mauern umschlossen hatte, setzte er Befehlshaber in dieselben und richtete Vorratshäuser für Öl und Wein ein. Auch machte er in jeder Stadt ein Zeughaus für die Schilde und Lanzen und befestigte jene mit der größten Sorgfalt und herrschte über Juda und Benjamin. Die Priester und Leviten aber, welche in ganz Israel waren, kamen aus allen ihren Wohnsitzen zu ihm, indem sie ihre Feldmarken und ihre Besitzungen verließen und nach Juda und Jerusalem hinüber zogen, weil Jeroboam und seine Nachkommen sie verstoßen hatten, dass sie das Priestertum des Herrn nicht ausüben sollten; denn er bestellte sich Priester für die Höhen Nichtlevitische. (V. 31) Die Kälber sind Sinnbilder Jahves. [1Koe 12,28] Böcke, vergl. [3Mos 17,7], sind wohl erst später im Zehnstämmereich eingeführt worden. - und für die bösen Geister und die Kälber, welche er gemacht hatte. Aber auch aus allen Stämmen Israels kamen alle, die ihr Herz darauf richteten, den Herrn, den Gott Israels, zu suchen, nach Jerusalem, um dem Herrn, dem Gott ihrer Väter, ihre Opfer darzubringen. Und wohl auch dort zu bleiben, da Jeroboam nicht duldete, dass man frei hinaufzog zum opfern. [1Koe 12,27] - So machten sie das Reich Juda stark und Roboam, den Sohn Salomons, mächtig, drei Jahre lang; denn sie wandelten nur drei Jahre auf den Wegen Davids und Salomons. Roboam aber nahm Mahalath, eine Tochter Jerimoths, des Sohnes Davids, zur Frau, und Abihail, eine Tochter Eliabs, des Sohnes Isais; diese gebar ihm die Söhne Jehus, Somoria und Zoom. Nach ihr nahm er Maacha, die Tochter Absaloms; diese gebar ihm Abia, Ethai, Ziza und Salomith. Roboam aber liebte Maacha, die Tochter Enkelin. - Absaloms, mehr als alle seine Gemahlinnen und Nebenfrauen; denn er hatte achtzehn Frauen und sechzig Nebenfrauen genommen und zeugte achtundzwanzig Söhne und sechzig Töchter. Und er setzte Abias, den Sohn Maachas, zum Oberhaupte, zum Fürsten über alle seine Brüder ein; denn er gedachte ihn zum Könige zu machen, weil er weiser und angesehener war als alle seine Söhne, und verteilte diese Hebr.: Und er handelte vorsichtig und verteilte ein Anzahl von seinen Söhnen auf alle usw. - in alle Landschaften von Juda und Benjamin und in alle ummauerten Städte, Die Festungen kamen so in sichere Hände, die Söhne wurden zufrieden gestellt und nicht auf den zum Thronfolger Bestimmten eifersüchtig, der Glanz des königlichen Hauses erhöht, viele Familien demselben verbunden. und er gab ihnen reichlichen Unterhalt und suchte viele Frauen.

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