2. Chronik 16
Biblia Sacra (Allioli-Arndt)
Public domain Quelle: vulgata.info
D. Asas Ende ist minder glücklich. In einem Krieg gegen Israel verwickelt, vertraut er nicht auf den Herrn allein, sondern ruft die Hilfe des Königs von Syrien an. Er besiegt Israel zwar (V. 6), aber wird von Gott durch die Propheten Hanani getadelt. (V. 7) Der König, darüber erzürnt, lässt den Propheten in Fesseln werfen und ist hart gegen das Volk, weshalb er von Gott mit Krankheit gestraft wird, an der er, da er nicht beim Herrn, sondern bei den Ärzten Hilfe sucht, stirbt.
1 Im sechsunddreißigsten Vergl. [2Chr 15,Anm.14]. - Jahre seiner Herrschaft aber zog Baasa, der König von Israel, gegen Juda heran und begann eine Mauer um Rama zu bauen, auf dass niemand aus dem Reiche Asas Hebr.: zu Asa. Er will die Verbindung mit dem nördlichen Reiche abschneiden. Baasa hatte Rama dem südlichen Reiche entrissen. Vergl. [1Koe 15,17]. - ungefährdet aus- und eingehen könnte. 2 Da nahm Asa Silber und Gold aus den Schatzkammern des Hauses des Herrn und aus den Schatzkammern des Königs und sandte es an Benadad, den König von Syrien, der in Damaskus wohnte, und ließ ihm sagen: 3 Es besteht ein Bund zwischen mir und dir, auch war zwischen meinem Vater und deinem Vater Eintracht; darum sende ich dir Silber und Gold, dass du das Bündnis, welches du mit Baasa, dem Könige von Israel, hast, lösest und machest, dass er von mir abziehe. 4 Als Benadad dies erfuhr, sandte er seine Heerführer gegen die Städte Israels; und sie schlugen Ahion und Dan und Abelmaim und alle ummauerten Städte von Nephthali. 5 Da Baasa dies hörte, ließ er von dem Baue Der Befestigung. - Ramas ab und stellte sein Unternehmen ein. 6 Dann rief der König Asa ganz Juda auf und sie trugen die Steine von Rama weg und das Holz, welches Baasa zum Baue vorbereitet hatte; baute er damit Gabaa und Maspha. 7 Zu jener Zeit kam der Prophet Hanani Wohl der Vater des Propheten Jehu. [2Chr 19,2, 1Koe 16,1] - zu Asa, dem Könige von Juda, und sprach zu ihm: Weil du dein Vertrauen auf den König von Syrien und nicht auf den Herrn, deinen Gott, gesetzt hast, darum ist das Heer des Königs von Syrien deiner Hand entkommen. Hätte Asa sein Vertrauen auf Gott gesetzt, so würde er nicht nur Baasa, sondern auch dessen Verbündeten, den König von Syrien, besiegt haben. Statt Frieden zu erlangen, zieht Asa sich durch seine ungöttliche Politik Krieg zu. - 8 Waren nicht die Äthiopier und Libyer viel zahlreicher an Wagen und Reitern und großer Stärke und gab sie der Herr, da du ihm vertrautest, nicht in deine Hand? 9 Denn die Augen des Herrn schauen über die ganze Erde hin und geben denen Kraft, die mit ungeteiltem Herzen auf ihn vertrauen. Darum hast du töricht gehandelt und deswegen werden von nun an Kriege sich wider dich erheben. 10 Da ward Asa über den Seher zornig und befahl, ihn in das Gefängnis zu werfen; denn er war sehr erzürnt darüber und tötete zu jener Zeit viele Hebr.: misshandelte einige. - aus dem Volke. 11 Die Taten Asas aber, die früheren und die späteren, sind im Buche der Könige von Juda und Israel aufgeschrieben. 12 Und Asa ward im neununddreißigsten Jahre seiner Herrschaft an heftigem Fußschmerz krank, aber auch in seiner Krankheit suchte er den Herrn nicht, sondern vertraute mehr auf die Kunst der Ärzte. Bei ihrer Kunst unterliefen wohl damals Beschwörungen und Zaubereien und durch diese hofft Asa Rettung. - 13 Und er entschlief zu seinen Vätern und starb im einundvierzigsten Jahre seiner Herrschaft. 14 Da begruben sie ihn in seinem Grabe, welches er sich in der Davidsstadt hatte aushauen lassen. Und sie legten ihn auf sein Bett, das mit Spezereien und kostbaren Salben bedeckt war, die von Salbenmischern kunstgerecht bereitet waren, und verbrannten sie über ihm Nicht der Leichnam Asas selbst wurde verbrannt, sondern nur die vorgenannten Spezereien. mit sehr großem Gepränge.
Zitiert in 1
- V. 14 Summa (EN)(II-II 131.2)