Josua 17

C. Manasse erhält außer Galaad und Basan jenseits des Jordans auch einen Anteil diesseits, der unter zehn Familien geteilt wird. (V. 13) D. Die Söhne Josephs klagen, dass ihr Anteil zu klein sei, worauf Josue sie anweist, sich von den Chananitern mehr hinzu zu erobern.

Das Los des Stammes Manasse aber (dieser nämlich ist der Erstgeborne Josephs Als Erstgeborener erhält er Besitz diesseits wie jenseits des Jordans. -) fiel also: Machir, der Erstgeborene Und Einziggeborener. [4Mos 26,29ff] So heißt auch Jesus der Erstgeborene [Lk 2,7, Mt 1,25, Hebr 1,6], obwohl er der Einziggeborene Marias war. - Manasses, der Vater Galaads, [4Mos 26,30] - der ein streitbarer Mann war, Dies ist der Grund der Zuteilung. - erhielt zu seinem Besitze Galaad und Basan. Vergl. [4Mos 32,22ff]. - Auch die übrigen Söhne Nachkommen. - Manasses erhielten nach ihren Familien ihren Anteil: die Söhne Abiezers, die Söhne Heleks, die Söhne Esriels, die Söhne Sechems, die Söhne Hephers und die Söhne Semidas. Dies sind die Söhne Manasses, des Sohnes Josephs, die männlichen Nachkommen nach ihren Geschlechtern. Salphaad aber, der Sohn Hephers, des Sohnes Galaads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, hatte keine Söhne, sondern nur Töchter; ihre Namen sind diese: Maala, Noa, Hegla, Melcha und Thersa. Diese traten vor Eleazar, den Priester, und vor Josue, den Sohn Nuns, und vor die Fürsten, und sprachen: Der Herr hat durch Moses geboten, uns einen Besitzteil unter unsern Brüdern zu geben. Da gab er ihnen nach dem Befehle des Herrn einen Besitz unter den Brüdern ihres Vaters. So fielen zehn Erbteile Eigentlich zehn Schnüre, weil die Vermessung mit solchen vorgenommen ward. - auf Manasse, außer dem Lande Galaad und Basan jenseits des Jordans Fünf Anteile erhielten die fünf Söhne Manasses (V. 2), mit Ausschluss Hephers, der keine Söhne hatte, den sechsten die fünf Enkeltöchter (V. 3), von denen jede bei der Verheiratung ein Fünftel loslöste. - Denn die Töchter Manasses erhielten ihr Erbteil mitten unter seinen Söhnen. Männliche Nachkommen. - Das Land Galaad aber fiel den Söhnen Manasses, die noch übrig waren, Wohl den Söhnen Galaads. (V. 1) - als Anteil zu. Die Grenze Wohl die Südgrenze, von Osten nach Westen. - Manasses geht von Aser Im Osten des Stammgebietes von Manasse. - nach Machmethath, welches Sichem zu liegt, und geht rechts D. i. südlich. - zu den Bewohnern der Quelle Taphua En Taphua. - hin; denn das Land Taphua, welches an den Grenzen Manasses liegt, war den Söhnen Ephraims als Anteil zugefallen. Hebr.: Das Land Taphua gehörte Manasse, (die Stadt) Taphua dagegen, an der Grenze Manasses, den Söhnen Ephraims. - Weiter läuft die Grenze am Rohrtale herab an der Südseite des Baches der Städte Ephraims, die inmitten der Städte Manasses liegen; Hebr.: Weiter zieht sich die Grenze hinab zum Bache Kana, südlich vom Bache. Diese Städte kamen an Ephraim mitten unter den Städten Manasses. - die Grenze Manasses ist nördlich vom Bache und läuft am Meere Am mittelländischen Meere. - aus, so dass der Besitz Ephraims gegen Süden und der Manasses Eigentlich nur Manasse. Beide sind genannt, weil sie als ein Stamm betrachtet werden. - gegen Norden liegt und das Meer beide abschließt und sie sich bei dem Stamme Aser im Norden, und dem Stamme Issachar im Osten vereinigen. Manasse aber hatte auch einen Erbbesitz in Issachar und in Aser, nämlich Bethsan und die dazu gehörigen Dörfer, und Jeblaam und die dazu gehörigen Dörfer, und die Bewohner von Dor samt ihren Städten, und die Bewohner von Endor samt den Dörfern, die dazu gehören, sowie auch die Bewohner von Thenak samt seinen Dörfern, und die Bewohner von Mageddo samt den dazu gehörenden Dörfern, und den dritten Teil der Stadt Nopheth. Hebr.: Die drei Höhen: die drei auf der Höhe gelegenen Städte Endor, Thenak und Mageddo. - Die Söhne Manasses nun vermochten diese Städte nicht zu zerstören, sondern die Chananiter fingen an, Hebr.: Sie nahmen sich heraus, es gelang ihnen. - in ihrem Lande wohnen zu bleiben. Nachdem aber die Söhne Israels mächtig geworden waren, unterwarfen sie die Chananiter und machten sie zinsbar, aber töteten Hebr.: Verdrängten. - sie nicht. Da redeten die Söhne Josephs zu Josue und sprachen: Warum hast du mir nur ein Los und nur einen Anteil als Besitz gegeben, Nur so viel Land als schon ein Stamm bedarf; denn tatsächlich waren ja dem Stamme Joseph zwei Gebiete zu Teil geworden, Ephraim [Jos 16,5ff] Westmanasse [Jos 17,7ff], wie auch Manasse allein schon (V. 10) fünf Anteile zugesprochen waren. Josue war selbst ein Kind des Stammes Ephraim [4Mos 13,8.16], durfte er die Interessen seines Stammes so wenig wahrnehmen? - während ich doch ein so zahlreiches Volk bin und der Herr mich gesegnet hat? Mir einen besonderen Segen verheißen hat. [1Mos 49,25.26, 5Mos 33,13ff] - Josue sprach zu ihnen: Wenn du ein zahlreiches Volk bist, so So mache von deiner Kraft Gebrauch, gründe dir neue Wohnsitze im Lande der Phereziter und Raphaiter. Dies Land ist nicht gerade geographisch gegen das Gebirge Ephraim abzugrenzen, sondern bezeichnet wohl die innerhalb desselben noch im Besitze der genannten Völkerschaften befindlichen Höhen. – Du bist ein zahlreiches Volk und hast große Macht und verdienst es daher auch, mehr als ein Los zu haben; aber suche dies zweite Los selbst zu gewinnen. Du wirst die Chananiter vertreiben, denn deine Aufgabe gerade ist es, sie, die eiserne Wagen haben und mächtig sind, zu bezwingen; ein anderer Stamm vermag dies nicht. - ziehe in den Wald hinauf und lichte dir Raum im Lande der Phereziter und der Raphaiter, weil dir das Gebirge Ephraim als Besitz zu eng ist. Da antworteten ihm die Söhne Josephs: Wir werden nicht in das Bergland hinaufsteigen können; Das Gebirge wird nicht für uns hinreichen (Hebr.: Sept.); die Chananiter im Talland aber haben eiserne Wagen. Die Söhne Josephs stellen sich, als ob sie von dem Hinaufziehen in den Wald nichts gehört hätten. - die Chananiter, die in der Ebene wohnen, wo Bethsan mit seinen Dörfern und Jezrael das halbe Tal besitzt, haben eiserne Wagen. Die eisernen Wagen der Chananiter und der Philister waren von den Israeliten sehr gefürchtet und waren die Hauptursache, weshalb diese sich nicht in den Ebenen festsetzen konnten [Jos 11,4, Rich 1,19, 1Sam 13,5]. Die Israeliten erhielten solche erst zur Zeit Davids und Salomons. - Josue sprach zu dem Hause Josephs, zu Ephraim und Manasse: Josue lässt die Bittsteller nicht entschlüpfen, sondern bleibt bei seiner Erklärung. - Du bist ein zahlreiches Volk und hast große Kraft, so sollst du nicht nur ein Los haben, sondern du sollst auf das Bergland hinüber ziehen, Hebr.: Denn ein Bergland wird dir zu Teil, denn es ist Wald und du wirst ihn dir roden (wenn es Wald ist, so musst du ihn dir roden), so werden dir dann seine Ausgänge (das benachbarte Gebiet) gehören. – Darin also soll die Erweiterung bestehen, dass sie das Bergland Ephraim ganz in Besitz nehmen, dazu noch Striche im Nordwesten und Nordosten desselben auf den über den V. 11 genannten Städten sich erhebenden Höhen. - und es dir ausroden und es lichten, um Raum zum Wohnen zu haben; und du wirst weiter vordringen können, wenn du die Chananiter vertilgt hast, die, wie du sagst, eiserne Wagen haben und sehr stark sind. Hebr.: denn sie haben eiserne Wagen und sind stark. Sie zu überwältigen, ist also eine des starken Doppelstammes würdige Aufgabe. – Die Septuag schreibt die Stärke den Söhnen Josephs zu, die Vulgata übersetzt ein wenig frei.

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