Josua 18
Biblia Sacra (Allioli-Arndt)
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4. Anteile der sieben anderen Stämme. (18,1 – 19,48) A. Die Stiftshütte wird nach Silo übertragen, die übrigen Stämme wählen einige Männer, welche die Verteilung des übrigen Landes in sieben Teile vornehmen sollen. (V. 7) Josue lässt die Anteile auslosen. (V. 10) B. Benjamin erhält seinen Anteil zwischen Juda und Ephraim.
1 Hierauf versammelten sich alle Söhne Israels in Silo Ort der Ruhe, in der Mitte des Landes gelegen, Versammlungsort der Israeliten, durch etwa 350 Jahre bis in die Zeiten Samuels. - und schlugen daselbst das Zelt des Zeugnisses auf, und das Land war ihnen unterworfen. Darum konnte es nun verteilt werden. - 2 Es waren aber von den Söhnen Israels noch sieben Stämme übrig, welche ihren Besitz noch nicht erhalten hatten. Zwei und ein halber Stamm waren bereits diesseits, zwei und ein halber jenseits des Flusses angesiedelt. - 3 Zu diesen sprach Josue: Wie lange wollt ihr in Trägheit verharren, dass ihr nicht hingehet, das Land in Besitz zu nehmen, welches der Herr, der Gott euerer Väter, euch gegeben hat? Die noch übrigen Stämme konnten sich noch immer nicht recht entschließen, das frühere Wanderleben aufzugeben und sich an feste Wohnsitze zu gewöhnen, zumal diese erst noch erobert werden mussten. - 4 Wählet aus jedem Stamme drei Männer aus, dass ich sie aussende, und sie hingehen, und das Land durchziehen, und es nach der Zahl Nach dem Bedürfnisse jedes Stammes. Bei der Verteilung des Landes ist nicht einzig dessen Umfang, sondern auch seine Güte in Betracht zu ziehen. - eines jeden Stammes verzeichnen, und mir dann bringen, was sie verzeichnet haben. 5 Teilet das Land unter euch in sieben Teile; Judas bleibe in seinem Gebiet im Süden, und das Haus Josephs im Norden. Im Besitzstande Judas und Josephs soll nichts geändert werden. - 6 Das Land zwischen diesen beiden verzeichnet in sieben Teilen, Hebr.: Nach Maßgabe eures Erbteiles. - und kommet hierher zu mir, damit ich hier vor dem Herrn, euerm Gott, Wenn nicht Gott ihnen die Grenzen zuwies, hätten die einzelnen Stämme sich nie mit ihrem Besitztume begnügt. - das Los für euch werfe; 7 denn die Leviten erhalten keinen Anteil unter euch, sondern das Priestertum des Herrn ist ihr Erbteil. Dies ist der erste Grund, warum nur sieben Anteile erfordert werden. Der zweite folgt unmittelbar. - Gad aber und Ruben und der halbe Stamm Manasse haben ihren Besitz schon jenseits des Jordans auf seiner Ostseite erhalten, wie sie ihnen Moses, der Knecht des Herrn, gegeben hat. 8 Als nun die Männer sich aufmachten, um hinzuziehen, das Land zu verzeichnen, gebot ihnen Josue und sprach: Durchziehet das Land, und zeichnet es auf, und kehret zu mir zurück, damit ich hier vor dem Herrn in Silo das Los für euch werfe. Beim Aufbruch wiederholt Josue den Befehl. - 9 Da zogen sie hin, und besichtigten das Land, und teilten es in sieben Teile, Im Hebr. wird beigefügt: Nach den Städten, mit Rücksicht auf die in dem Lande vorgefundenen Städte. Diese bilden den Teilungsuntergrund. - und verzeichneten es in ein Buch. Alsdann kamen sie zu Josue in das Lager nach Silo zurück. 10 Und er warf die Lose vor dem Herrn in Silo und verteilte das Land unter die Söhne Israels in sieben Teile. 11 Als erstes kam das Los der Söhne Benjamins nach ihren einzelnen Familien heraus, dass sie das Land zwischen den Söhnen Judas und den Söhnen Josephs in Besitz nehmen sollten. Zuerst werden die Grenzen angegeben (V. 11-20), dann die Städte. (V. 21-28) - 12 Ihre Grenze fängt im Norden vom Jordan an, und geht weiter an der Nordseite von Jericho, von da nach Westen auf das Gebirge hinauf, und reicht bis zur Wüste Bethaven; 13 alsdann geht sie hinüber nach Luza, das ist Bethel, gegen Süden, Hebr.: Nach Luza, auf die Südseite des Bergrückens von Luza, d.i. Bethel. - und läuft nach Atarothaddar nach dem Berge herab, der südlich von Unter-Bethhoron liegt. 14 Weiter biegt die Grenze um, dem Meere zu, südlich von dem Berge, der südlich von Bethhoron liegt, und läuft nach Kariathbaal aus, welches auch Kariathiarim heißt, einer Stadt der Söhne Judas. Dies ist die Seite gegen das Meer Mittelmeer. - zu, nach Westen. 15 Die Südgrenze aber geht von Kariathiarim aus gegen das Meer, und reicht bis zur der Wasserquelle von Nephtoa; 16 sodann geht sie herab auf einen Teil des Gebirges, welches vor Östlich von. - dem Tale der Söhne Ennoms liegt, nördlich an dem äußersten Teile des Tales Raphaim; und zieht sich nach Geennom (das ist in das Tal Ennom) an der Südseite der Jebusiter hinab, bis sie zur Quelle Rogel kommt. 17 Dort wendet sie sich nordwärts hinüber, und geht nach Ensemes, das ist Sonnenquelle, 18 läuft dann fort bis zu den Hügeln Hebr.: Bis Gelioth. - hinüber, welche der Anhöhe Adommim gegenüber liegen, hierauf steigt sie nach Abenboen, das ist den Stein Boens, des Sohnes Rubens, hinab; und geht von Norden nach der Ebene hinüber, Hebr.: nordwärts. - steigt in die Ebene herab, 19 zieht nordwärts nach Bethhagla und läuft an der nördlichen Zunge des Salzmeeres am südlichen Ende des Jordans aus, Das Hebr. fügt bei: Das ist die Südgrenze. Und der Jordan begrenzt es an der Seite gegen Osten hin. - 20 der die Ostgrenze bildet. Das ist der Besitz der Söhne Benjamins nach seinen Grenzen ringsum, und nach ihren einzelnen Familien. 21 Und seine Städte waren: Jericho, Bethhagla, das Tal Kasis, 22 Beth-Araba, Samaraim, Bethel, 23 Avim, Aphara, Ophera, 24 das Dorf Emona, Hebr.: Kephar. Ammoni. - Ophni und Gabee; Zu unterscheiden von Gabaath. (V. 28) zwölf Städte und die zu denselben gehörenden Dörfer. 25 Gabaon, Rama, Beroth, 26 Mesphe, Kaphara, Amosa, 27 Rekem, Jarephel, Tharela, 28 Sela, Eleph, Jebus, das ist Jerusalem, Gabaath und Kariath; vierzehn Städte und deren Dörfer. Das ist das Besitztum der Söhne Benjamins nach ihren einzelnen Familien.