Christi Geburt. (V. 7) Die Hirten kommen zur Krippe. (V. 20) Der Heiland ist dem Gesetze gehorsam: Namensgebung. (V. 40) Der zwölfjährige Jesus im Tempel.
1Es geschah aber in denselben Tagen,Nach der Rückkehr Marias von Elisabeth geschah, was [Mt 1,18] erzählt wird. Indes soll Christus in Bethlehem geboren werden. Gott lenkt also die Ereignisse so, dass sein Ziel erreicht wird. - dass vom Kaiser Augustus ein Befehl ausging, dass der ganze ErdkreisDas römische Reich. - aufgeschrieben werde.2 Diese Aufschreibung war die erste, und geschah durch Cyrinus,Nach dem griechischen auch: Als Cyrinus Landpfleger war. Vergl. [Apg 5,37] (etwa 10 Jahre später). - den Statthalter von Syrien.3 Und alle gingen hin, sich aufschreiben zu lassen, ein jeder in seine Stadt.Da Lukas diese Schätzung V. 2 die erste nennt, stellt auch V. 3 nur das Verfahren in Palästina dar. -4 Da zog auch Joseph von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, welche Bethlehem heißt, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war,5 um sich aufschreiben zu lassen mit Maria, seinem verlobten Weibe,Der Evangelist will sagen, dass Josephs Gattin Jungfrau war. - welche schwanger war,6 Es begab sich aber, als sie daselbstDer den Thron seines Vaters David einnehmen soll, muss in der Stadt Davids geboren werden. Das arme Städtchen ist ein Bild der Lage, in welcher Davids Familie sich befindet. - waren, erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte.7 Und sie gebar ihren erstgebornen Sohn,Siehe [Mt 1,Anm.24]. - und wickelte ihn in Windeln, und legte ihn in eine Krippe, weil für sie kein Platz war in der Herberge.Wegen der Menge der Ankömmlinge und da die heil. Familie arm war. In einer Höhle nahe bei Bethlehem wird der Heiland geboren (Eus., Orig., Hier.). Die heilige Jungfrau gebar ihn ohne Schmerzen. (Zeno., Ambr., Greg. Naz., Ryss., Joh. Damasc., Aug., Thom., alle Theologen). Dies geziemte sich für die Würde des Sohnes wie für die Heiligkeit der Mutter. Wie groß ist die Demut, Armut und Geduld des Heilandes! Schon zeigt er uns, mit welchen Waffen er seine Feinde besiegen wird. Über das Jahr der Geburt stimmen die Alten nicht überein, so wenig wie über den Tag. Seit den Zeiten des heil. Chrysostomus wird der 25. Dezember als Geburtstag ausschließlich festgehalten. Über das Geburtsjahr streiten auch die neueren Geschichtsforscher und Erklärer der heil. Schrift. Am wahrscheinlichsten bleibt noch das Jahr 751 oder 752 nach der Gründung Roms, d. h. drei oder zwei Jahre vor unserer Zeitrechnung. -8 Und es waren Hirten in derselben Gegend, die hüteten und in der Nacht Wache hielten bei ihrer Herde.Jesus, der Nachkomme Davids des Hirten, der gute Hirt, wird den Hirten verkündet. Christus ward mithin in der Nacht geboren. -9 Und siehe, ein Engel des Herrn stand vor ihnen, und die Herrlichkeit GottesWie einst die leuchtende Wolke über dem Heiligtum. [2Mos 24,17, 1Koe 8,11] – umleuchtete sie, und sie fürchteten sich sehr.10 Der EngelVielleicht der Engel Gabriel. Der Glanz bezeugt seine Sendung von Gott. – aber sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht!Sein Wort wirkt, was es zusagt. – denn sehet, ich verkündige euch große Freude, die allem Volke zuteil werden wird;11 dass euch heute der Heiland geboren worden, in der Stadt Davids,Der Engel bezieht sich wohl auf [Jes 9,4]. - welcher Christus, der Herr, ist.12 Und dies soll euch zum Zeichen sein:Zur Erkennung, zugleich als Unterpfand der Wahrheit der Verkündigung. - Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln eingewickelt und in einer Krippe liegend.13 Und plötzlich war bei dem Engel eine Menge der himmlischen Heerschaaren,Die Schar der Engel offenbart die Majestät des Kindes. - welche Gott lobten, und sprachen:14 EhreNämlich: ist, wird zuteil. Jeder Akt der Liebe, des Gehorsams usw. des Herrn hat wegen seiner göttlichen Persönlichkeit unendlichen Wert. Den Menschen Friede: Die Fülle der messianischen Güter und Seligkeit. - Gott in der Höhe, und Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind!Griech.: Des göttlichen Wohlgefallens. So ist auch „guten Willens“ zu erklären, nämlich an denen Gott Wohlgefallen hat. -15 Und es geschah, als die Engel von ihnen hinweggegangen waren in den Himmel, sprachen die Hirten zueinander: Lasset uns hingehen bis Bethlehem, und das Wort sehen, das geschehen ist, und das uns der Herr kundgetan hat.Die Geburt Jesu
Gustave Doré (1832-1883), La Grande Bible de Tours (Alfred Mame et fils, Tours, 1866)
The Doré Bible Illustrations (Dover Publications, 1974) — Bilder bereitgestellt von Rev. Felix Just, S.J.16 Und sie kamen eilend, und fanden Maria und Joseph, und das Kind, welches in der Krippe lag.Über Ochs und Esel, die mit der Krippe dargestellt zu werden pflegen, siehe [Hab 3,2]. -17 Da sie es aber sahen, machten sie bekannt,Der lateinische Text ist an dieser Stelle etwas dunkler als der griechische. - was zu ihnen von diesem Kinde gesagt worden war.18 Und alle, die es hörten,Nicht viele wie [Mt 2,3] zeigt. - wunderten sich, und über die Dinge, welche von den Hirten ihnen erzählt worden.19 Maria aber bewahrte alle diese Worte,Die Ereignisse. - und überlegte sie in ihrem Herzen.Sie bewundert die Harmonie der Offenbarungen Gottes. -20 Und die Hirten kehrten zurück, indem sie Gott priesen und lobten um alles dessen willen, was sie gehörtWohl im Stalle. - und gesehenMit der Engelsbotschaft übereinstimmend. - hatten, so wie es zu ihnen gesagt worden war.21 Und nachdem acht Tage um waren, und das Kind beschnitten werden sollte,Durch diese Zeremonie, vergl. [1Mos 17,12], wird die Notwendigkeit der Beschneidung des Herzens angedeutet und das Kind ein Glied des Volkes Gottes. - ward sein Name Jesus genannt, wie ihn schon der Engel genannt hatte, ehe er empfangen ward.Der Name erklärt den Beruf des Herrn [Apg 4,12]. Passend wird derselbe bei der ersten Vergießung des Blutes für uns gegeben. [Hebr 5,9] -22 Da nun die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetze Moses erfüllt waren,Die heil. Jungfrau erfüllt zwei Vorschriften [3Mos 12,2.4.6] und [2Mos 13,2]. Da das Geheimnis der jungfräulichen Geburt verborgen war, musste sie, um nicht Anstoß zu erregen, die gesetzliche Vorschrift erfüllen, und da Maria überaus demütig war, unterwarf sie sich dem Gesetze gern wie Jesus selbst. - brachten sieSeine Eltern. - ihn nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen;23 wie geschrieben steht im Gesetze des Herrn: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geheiligt werden;24 und um ein Opfer darzubringen, wie es im Gesetze des Herrn geboten ist, ein Paar Turteltauben, oder zwei junge Tauben.Das Opfer der armen Mutter. [3Mos 12,8] Vergleiche [2Kor 8,9] -25 Und siehe, es war ein Mann zu Jerusalem, mit Namen Simeon, und dieser Mann war gerecht und gottesfürchtig, und harrte auf den Trost Israels,Der Messias, der bei den Rabbinern auch der Tröster hieß. - und der heil. Geist war in ihm.26 Es war ihm von dem heil. Geiste geoffenbaret worden, dass er den Tod nicht sehen werde, bis er zuvor den Gesalbten des Herrn geschaut.27 Dieser kam aus Antrieb des Geistes in den Tempel; und als die ElternIn welchem Sinne dies Wort gebraucht wird, zeigt [Lk 1,35] - das Kind Jesus hineinbrachten, um da für ihn zu tun, was nach dem Gesetze Gewohnheit war,28 nahm er es auf seine Arme,Höheres begehrt Simeon nicht mehr. - pries Gott, und sprach:29 Nun entlässest du, Herr! deinen DienerDu entlässest mich aus dem Stande des Dienstes. - nach deinem WorteNach deiner Verheißung. - im Frieden;30 denn meine Augen haben dein Heil gesehen,Nicht allein mein Glaube. -31 das du bereitet hast vor dem Angesichte aller Völker,Das messianische Reich ist für alle Völker bestimmt, wird den Heiden indes in anderer Weise als den Juden zuteil (V. 32). -32 ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und zur Verherrlichung deines Volkes Israel.Weil das Heil aus Israel, vergl. [Roem 9,4.5] -33 Und sein VaterViele griechische Handschriften haben: Joseph und seine Mutter. Die besseren indes und die meisten Übersetzungen lesen wie die Vulgata, mit der auch Cyr. v. Jerus. und Aug. übereinstimmen. Der heil. Joseph heißt der Vater des Herrn nicht nur, weil er in allen dafür gehalten wurde, sondern auch weil er der gesetzmäßige Vater war. (Aug., Bed.) - und seine Mutter waren voll Verwunderung über die Dinge, welche von ihmSimeon hat von ihm mehr gesagt, als einst der Engel verkündet: Dass er der Erlöser aller, das Licht der Völker, der Ruhm Israels sein werde. Alle diese Geheimnisse, mochten sie auch der heil. Jungfrau bekannt sein, weckten ihr Staunen, so oft sie dieselben erwog. - gesagt wurden.34 Und Simeon segnete sie,Wünschte ihnen Glück und Gutes, dass sie die Eltern dieses Kindes seien. - und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Falle und zur Auferstehung vieler in Israel,So hatten die Propheten es vorhergesagt. Siehe auch [Joh 9,39, Joh 15,22]. - und zu einem Zeichen,Das nicht verborgen bleiben kann. Vergl. [1Kor 1,25, Hebr 12,3]. - dem widersprochen werden wird;35 und auch deine eigene Seele wird ein SchwertEin durchbohrender Schmerz. Die Prophezeiung ward erfüllt, als Maria ihren Sohn am Kreuze sah. - durchdringen, damitUrsache und Ziel. Christi Leiden wird zu dem Ziele führen, das Gott sich vorgesetzt. - die Gedanken vieler Herzen offenbar werden.36 Es warDamals lebte. - auch eine Prophetin, Anna, eine Tochter Phanuels, aus dem Stamme Aser; dieselbe war hochbetagt, hatte nach ihrer JungfrauschaftAlso etwa vom 15. Jahre an. Dass sie sich nicht wieder verheiratet, bildet ihr Lob. Vergl. [Ju 15,11]. - sieben Jahre mit ihrem Manne gelebt,37 und war nun eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie wich nicht von dem Tempel, und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.Sie besuchte den Tempel häufig oder wohnte in demselben. So erfüllte sie bereits, was später Paulus den Christen vorschrieb [1Tim 5,5]. -38 Auch diese kam zu derselben Stunde hinzu, pries den Herrn,Lobte Gott. - und redete von ihmVon dem Kinde. - zu allen, welche die Erlösung Israels erwarteten.39 Und nachdem sie alles nach dem Gesetze des Herrn vollendet hatten,Der Evangelist legt Gewicht darauf, dass alles nach Vorschrift des Gesetzes geschah. - kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazareth zurück.Wohl um alles zur Übersiedlung der heil. Familie nach Bethlehem zu ordnen, oder aber Nazareth wird erwähnt, weil der Heiland dort aufwuchs (Aug.). -40 Das Kind aber wuchs und ward stark,Wohl hatte Christus alle Schätze der Erkenntnis und die Fülle der heiligmachenden Gnade, beide offenbarte er indes allmählich. - voll Weisheit; und Gottes Gnade war auf ihm.Der Evangelist zeigt weiter, wie Jesus dem Gesetze untertan und voll der Weisheit war (Orig., Cyr., Theoph.). -41 Und seine ElternFrauen waren nicht verpflichtet, nach Jerusalem hinaufzuziehen, doch Marias Eifer unterlässt es nicht. - gingen alle Jahre nach Jerusalem am Osterfeste.42 Als er nun zwölf Jahre alt war,Im zwölften Jahre galten die Kinder bereits als zum Fasten und zur Haltung des Gesetzes verpflichtet. Der Heiland geht zum ersten Mal hinauf. - gingen sie nach der Gewohnheit des Festtages nach Jerusalem hinauf.43 Und da sie am Ende der FesttageMan durfte erst am dritten Tage die Stadt verlassen. - wieder zurückkehrten, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem, ohne dass es seine Eltern wussten.In bestimmter Absicht: Er will zeigen, welches seine Sendung vom Vater ist. In Christus lassen sich zwei Arten von Tätigkeiten unterscheiden: Solche, die er mit uns gemeinsam hat, und solche, die ihm als Erlöser eigen sind. In den ersteren war er den Eltern, in den anderen einzig dem himmlischen Vater untertan. Dies offenbart Jesus hier dem heil. Joseph und der heil. Jungfrau. -44 Da sie aber meinten, er sei bei der Reisegesellschaft, gingen sie eine Tagreise weit, und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten.45 Und da sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück, ihn suchend.46 Und es geschah, nach drei TagenMan pflegte abteilungsweise zu reisen. Die Eltern Jesu vollenden eine Tagereise, am dritten Tage nach der Abreise (Euth.) finden sie den Herrn. Sie wissen, dass ihn Gottes Anordnungen leiten, doch da sie diese selbst nicht kennen, sind sie besorgt. - fanden sie ihn im Tempel, wie er unter den LehrernEs war Sitte, dass die Schüler den Lehrern Fragen stellten. Solche Disputationen fanden im Vorhofe der Heiden oder in Nebengebäuden statt. - saß und ihnen zuhörte, und sie befragte.47 Es staunten aber alle, die ihn hörten, über seine Einsicht und seine Antworten.Auch die Lehrer stellen an ihn Fragen. In einem Alter, wo andere Jünglinge die Wissenschaft zu erwerben beginnen, wollte der Heiland seine Weisheit offenbaren, um die Lehrer auf die Ankunft des Messias hinzuweisen und ihm die Herzen vorzubereiten. -48 Und als sie ihn sahen, verwunderten sie sichBis dahin hatte der Knabe noch nichts getan, was seine Erhabenheit kund tat. - und seine Mutter sprach zu ihm: Sohn! warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht!Die heil. Jungfrau macht keinen Vorwurf, sondern offenbart ihren Schmerz und fragt nach den Gründen seiner Handlungsweise. -Jesus befragt die Lehrer
Gustave Doré (1832-1883), La Grande Bible de Tours (Alfred Mame et fils, Tours, 1866)
The Doré Bible Illustrations (Dover Publications, 1974) — Bilder bereitgestellt von Rev. Felix Just, S.J.49 Er sprach zu ihnen: Warum habet ihr mich gesucht?Jesus antwortet, mit dem letzten Worte seiner heil. Mutter beginnend. Er belehrt und tröstet sie, dass es so Gottes Anordnung gewesen, sich rechtfertigend, dass er ihnen keine Ursache zum Schmerze gegeben. - Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss,Ihr hättet euch an das erinnern sollen, was ihr doch wusstet, dass ich nur den Willen des himmlischen Vaters folge. - was meinesHier offenbart der Herr zum ersten Male seine Gottheit. - Vaters ist?50 Sie aber verstanden dies Wort nicht, das er zu ihnen sagte.Sie verstehen die ganze Bedeutung der Worte nicht vollkommen, inwiefern diese Besprechung mit den Lehrern zu dem gehört, was der Vater befiehlt und der Heiland sich von seinen irdischen Eltern trennend ausführen soll. -51 Und er zog mit ihnen hinab, und kam nach Nazareth, und war ihnen untertan.Das fleischgewordene Wort bringt lange Jahre seines Lebens in der Übung der Demut und des Gehorsams zu. Da die meisten Menschen von der Arbeit der Hände leben, will der Heiland diese Arbeit durch sein Beispiel heiligen. - Und seine Mutter bewahrte alle diese WorteDie heil. Jungfrau erwägt betrachtend, was über Jesus und durch ihn gesagt ward. Sie betet Gottes Ratschlüsse an, auch wenn sie seine Wege nicht versteht. - in ihrem Herzen.52 Jesus aber nahm zu an WeisheitDie Theologen unterscheiden in der Seele Christi eine dreifache Wissenschaft: Die selige Anschauung, ein eingegossenes und ein erworbenes Wissen. Nur dieses letztere, das Wissen der Erfahrung, war eines Fortschrittes fähig (Thom.). Der Heiland offenbart mehr und mehr die ihm innewohnende Weisheit. - und Alter und Gnade bei GottSeine Werke gefallen Gott. - und den Menschen.Er entwickelt nach dem fortschreitenden Alter jene Tugenden, welche das Lob und die Liebe der Menschen gewinnen.
Zitiert in 629
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V. 14CCC(¶333·¶486·¶525·¶559·¶725)Ad Catholici Sacerdotii(§7·§12)Ad Petri Cathedram(§91)Divini Redemptoris(§33·§34)Ecclesia In Europa(§105)Gaudium et Spes(§74·§76)Incarnationis Mysterium(§6)Marialis Cultus(§5)Mens Nostra(§18·§24)Mirabile Illud(§6·§11)Recurrens Mensis October(§7)Redemptoris Mater(§16)Summi Pontificatus(§71)
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