Das Ostermahl. (V. 23) Letzte Reden Jesu. (V. 38) 2. Leidensgeschichte. (22,39 – 23) Leiden Jesu im Garten Gethsemani. (V. 53) Dreimalige Verleugnung des heil. Petrus. (V. 62) Jesus wird von den Dienern und dem hohen Rate gemisshandelt
1Es nahete aber das Fest der ungesäuerten Brote, welches OsternDer Name Pascha, eigentlich dem Mahle eigen, wurde auf die ganze Festfeier ausgedehnt. - genannt wird.2 Und die Hohenpriester und Schriftgelehrten trachteten, wie sie Jesus töten möchten; sie fürchteten jedochGriech. denn: Grund, warum sie über die Weise unschlüssig sind. - das Volk.3 Da fuhrDurch Einflüsterung (Bonav.). Die Würde des Judas wird beigesetzt, um seinen Undank zu kennzeichnen. Schon ein Jahr zuvor hat ihn der Heiland einen Teufel genannt. [Joh 6,70] - der Satan in Judas, welcher Iskariot genannt wurde, und einer von den Zwölfen war.4 Und er ging hin, und redete mit den Hohenpriestern und den Befehlshabern, wie er ihnen denselben überliefern wollte.5 Sie freuten sich, und wurden mit ihm eines, ihm Geld zu geben.Das er gefordert. [Mt 26,15]. -6 Er sagte zu, und suchte eine Gelegenheit, ihn ohne VolksauflaufDies wünschte der hohe Rat. - zu überliefern.7 Es kam aber der Tag der ungesäuerten Brote,So wurde der 14. Nisan genannt. - an welchem das Osterlamm geschlachtet werden musste.8 Da sandte er den Petrus und Johannes, und sprach: Gehet hin, und bereitet uns das Osterlamm, dass wir es essen.9 Sie aber sprachen: Wo willst du, dass wir es bereiten?10 Er sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr in die Stadt hineinkommet, wird euch ein Mensch begegnen, der einen Wasserkrug trägt; folget ihm in das Haus,Nach einer alten Überlieferung war es das Haus des Johannes Markus. - in welches er hineingeht,11 und saget zu dem Hausherrn: Der Meister lässt dir sagen: Wo ist das Gemach, wo ich mit meinen Jüngern das Osterlamm essen kann?12 Und derselbe wird euch einen großen eingerichteten Speisesaal zeigen; daselbst bereitet es!13 Sie aber gingen hin, und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Ostermahl.14 Und als die Stunde gekommen war,Die vom Gesetze bestimmte. - setzte er sich zu Tische, und die zwölf Apostel mit ihm.15 Und er sprach zu ihnen: Sehnlichst hat mich verlangt, dieses OstermahlDas letzte hier auf Erden. Der hauptsächlichste Grund seines Verlangens ist der höchste Beweis seiner Liebe, die heil. Eucharistie, die er heute einsetzen will (Theoph., Bonav.). Nur Lukas berichtet diese Worte des Herrn. - mit euch zu essen, ehedenn ich leide.16 Denn ich sage euch: Ich werde es von nun an nicht mehr essen, bis es seine Erfüllung erhält im Reiche Gottes.17 Und er nahm einen Kelch, dankte und sprach: Nehmet hin, und teilet ihn unter euch!18 Denn ich sage euch: Ich werde nicht mehr trinken von dem Erzeugnisse des Weinstocks, bis das Reich Gottes kommt.Zweimal sagt er also, dass dies sein letztes Paschamahl auf Erden sein werde. Zugleich aber zeigt er, dass das selbe im Himmel eine viel vollkommenere Erfüllung finden werde als hier; dort nämlich wird nicht nur die Befreiung von der Knechtschaft Ägyptens, sondern von der Sünde und ihrer Herrschaft gefeiert. Die Ordnung, welche Lukas innehält, scheint die entsprechendste. Von diesem Kelche trank Christus selbst. –19 Und er nahm das Brot,Ungesäuertes, denn anderes Brot war bei dem Paschamahle nicht vorhanden. – dankte, brach es, und gab es ihnen, indem er sprach: Dieses ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.Zu eurem Heile und an eurer Statt: als Opfer der Genugtuung und Sühne. – Dieses tut zu meinem Gedächtnisse!Der heil. Paulus setzt die Worte [1Kor 11,25] hinter die Wandlung des heil. Blutes. Das heil. Opfer wird zum Andenken an den Tod des Herrn dargebracht und der Leib desselben wird durch die Wandlung gewissermaßen getötet, indem er in einen Zustand versetzt wird, der an sich (wenn dies nicht in wunderbarer Weise verhindert würde) alle Lebenstätigkeit behindert. –20 Gleicherweise nahm er auch den Kelch, nach dem Mahle,Wie er das Brot nahm. Dieser Kelch wird von dem anderen V. 18 unterschieden. Wie der Alte Bund, so wird der Neue mit einem Opfer geschlossen. – und sprach: Dies ist der Kelch,Was im Kelche ist. Die Worte Christi sind wohl von Matthäus, welcher dieselben vernahm, genau berichtet, während Lukas sich damit begnügt, den genauen Sinn wiederzugeben. Daher setzt Lukas zur Konsekration die Worte: der für euch gegeben wird, hinzu. Der Apostel Paulus redet häufig von dem Kelche des Herrn. [1Kor 10,16.21, 1Kor 11,26.28] Daher rührt wohl die Ausdrucksweise: Dieser Kelch, das Neue Testament. Die Apostel sind bisweilen mehr bemüht, uns den Sinn als den genauen Wortlaut zu geben. So haben Lukas und Paulus die Worte: Dies tut zu meinem Gedächtnisse, bewahrt, während die übrigen heil. Schriftsteller die tägliche Übung für ein ausreichendes Zeugnis hielten, da die Christen sahen, dass die Apostel Brot und Wein dem Auftrage des Herrn gemäß wandelten. – der neue Bund in meinem Blute, das für euch vergossen wird!21 Jedoch siehe, die Hand meines Verräters ist mit mir auf dem Tische!Lukas scheint die Ordnung zu befolgen, dass er zuerst alles erzählt, was das Paschamahl betrifft, sodann was die Einsetzung der Eucharistie, endlich was vor dem Paschamahle, während desselben und nach Verlassen des Abendmahlsaales gesprochen ward. Nach anderen ist der Bericht streng chronologisch. –22 Der Menschensohn geht zwar hin, wie es bestimmt ist;Und deshalb in der heil. Schrift vorhergesagt ist. – aber wehe jenem Menschen, durch welchen er verraten wird!23 Und sie fingen an untereinander zu forschen, wer aus ihnen es wäre, der dies tun werde.24 Es entstand auch ein Streit unter ihnen,Vielleicht bietet die V. 16, 18 erzählte Erwähnung des Reiches Gottes die Gelegenheit zum Streite, wie einst [Mt 20,20, Mk 10,37]. Vielleicht auch ist der Umstand, dass Johannes den nächsten Platz bei dem Heilande hat, die Ursache. Oder aber, und dies ist das wahrscheinlichste, der Streit ist nach der Fußwaschung und Belehrung des Herrn entstanden. – wer von ihnen der Größte zu sein scheine.25 Er sprach aber zu ihnen: Die Könige der Heiden herrschen über sie, und die über sie Gewalt üben, werden Gnädige genannt.Üben Herrschaft und führen stolze Titel. –26 Ihr aber nicht so;Mein Reich ist kein irdisches. – sondern wer unter euch der Größte ist, werde wie der Kleinste, und wer der Vorsteher ist, werde wie der Dienende.Es wird also im Reiche Christi Große und Vorsteher geben, aber sie sollen sich als die Diener derer betrachten, über welche sie gesetzt sind, da sie um dieser willen ihr Amt bekleiden. –27 Denn wer ist größer, der zu Tische sitzt, oder der, welcher bedienet?Der Heiland weist hier offenbar auf die Fußwaschung hin (Cyr., Bed., Euth., Bon.), obwohl das ganze Leben des Herrn mit Recht ein Dienen heißen kann. – Nicht wahr, der zu Tische sitzt? Ich aber bin in eurer Mitte wie der, welcher dient.28 Ihr aber seid es, welche mit mir in meinen PrüfungenIn Verfolgungen, Armut, beschwerlichen Reisen usw. – ausgeharrt haben.29 Darum bereite ich euch das Reich, wie mir es mein Vater bereitet hat,Mit derselben Vollmacht, mir der der Vater mir das Reich gegeben, verspreche ich es euch, und zwar ein solches Reich, wie mir der Vater gegeben. –30 dass ihr esset und trinket an meinem Tische in meinem Reiche,Meiner Seligkeit teilhaftig. – und auf Thronen sitzet, die zwölf Stämme Israels richtend.Dem Herrn ist alles Gericht vom Vater gegeben, er teilt seine Macht den Aposteln mit. –31 Es sprach aber der Herr:Ehe sie zu seiner Herrlichkeit eingehen, drohen noch viele Gefahren, die siegreich zu bestehen sind. – Simon, Simon! siehe, der Satan hat nach euch verlangt,Der Satan hat Macht über euch gefordert, um den Glauben aus euren Herzen herauszureißen. Die Gefahr, die allen gilt, wird Simon in besonderer Weise von Christus angezeigt. Ist dies nicht ein Hinweis auf seine Würde als Oberhaupt, welche ihm die Notwendigkeit auferlegt, die Gefahr zu kennen und die anderen in derselben zu beschützen? – um euch sieben zu dürfen, wie den Weizen.32 Ich aberGegensatz zum Satan. – habe für dichAlle sind in Gefahr, für einen betet Jesus in besonderer Weise, mithin können alle die Gefahr überwinden, wenn er wohlbehalten ist, mosern sie ihm als Führer folgen und gehorchen. – gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre;Der Teufel will den Glauben rauben, doch das Gebet des Erlösers ist stets wirksam. So verliert Petrus denn den Glauben bei der Verleugnung des Herrn nicht. – und wenn du einst bekehrt bist,Von der Sünde der Verleugnung (Theoph., Euth., Bed.). Vielleicht aber ist das Griechische aktiv zu übersetzen: Bekehre (wende zu Gott) deine Brüder. Lukas, der die [Mt 16,18] aufgezeichnete Verheißung nicht bringt, bietet eine gleiche Verheißung des Primates: Der Teufel versucht die Kirche zu Grunde zu richten, den Glauben zu vernichten, Christus steht seiner Kirche bei, Petri Amt macht die Kirche unbesiegbar. Mit Recht also konnte das vatikanische Konzil den Satz aufstellen, dass diese Verheißung des Herrn den Stuhl Petri und die Kirche allezeit vor jedem Irrtume im Glauben bewahrte. (Konstit. über die Kirche, Kap. 4) – so stärke deine Brüder.33 Da sprach er zu ihm: Herr! ich bin bereit, mit dir in den Kerker und in den Tod zu gehen.Alles dies fällt wohl in die Zeit nach dem Verlassen des Abendmahlssaales. Dieses Mal wird Petrus sich nicht als Felsenmann bewähren. –34 Er aber sprach: Ich sage dir, Petrus! es wird heute der Hahn nicht krähen, bis du dreimal geleugnet hast, mich zu kennen. Und er sprach zu ihnen:35 Als ich euch aussandte ohne Beutel, ohne Tasche und Schuhe, hat euch etwas gemangelt?36 Sie aber sprachen: Nichts. Da sprach er zu ihnen:Das bevorstehende Leiden ist eine Vorbedeutung dessen, was die Apostel in Zukunft erwartet. – Nun aber, wer einen Beutel hat, nehme ihn, desgleichen auch eine Tasche;Mit sich. Die Menschen werden nicht mehr eure Wohltäter sein. – und wer es nicht hat,Einen Beutel. – verkaufe seinen Rock, und kaufe ein Schwert.Wie notwendig es ist, zeigt der Befehl, selbst das Oberkleid zu verkaufen. Alle also sollen ein Schwert kaufen. Die Worte sind allegorisch. Es stehen so harte Verfolgungen bevor, dass nach menschlichem Ermessen das Oberkleid zu verkaufen wäre, um ein Schwert zu verschaffen (Theoph., Euth.). –37 Denn ich sage euch: Noch muss an mir erfüllet werden, was geschrieben steht: Er ist unter die Übeltäter gerechnet worden.Dies ist die in V. 36 beschriebene Veränderung. – Denn was von mir geschrieben steht, hat ein Ende.Mein öffentliches und mein irdisches Leben naht seinem Ende, und zwar so, wie es vorausgesagt ist. –38 Sie aber sprachen: Herr! siehe, hier sind zwei Schwerter.Die Apostel verstanden nicht, dass V. 36 von einem geistigen Widerstande die Rede ist. – Er aber sprach zu ihnen: Es ist genug!Nach einigen Auslegern sind diese Worte ironisch, weil die Apostel den Herrn nicht verstanden haben, nach anderen bricht der Heiland die Rede ab. –39 Und er ging hinaus, und begab sich nach seiner Gewohnheit an den Ölberg; es folgten ihm aber auch die Jünger.40 Und als er an den Ort kam, sprach er zu ihnen: Betet, dass ihr nicht in Versuchung fallet!41 Und er entfernte sich von ihnen einen Steinwurf weit,Er riss sich schwer von den Seinigen los, sei es aus Liebe, sei es infolge der Betrübnis. – kniete nieder, und betete,Mit großer Ehrfurcht und Demut und höchstem Eifer. –42 und sprach: Vater! wenn du willst,Wenn es sich mit deinem Willen vereinigen lässt, dass mir das Leiden erspart bleibe. – so nimm diesen Kelch hinweg von mir; jedoch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe!Ein Engel erscheint Jesus am Ölberg
Gustave Doré (1832-1883), La Grande Bible de Tours (Alfred Mame et fils, Tours, 1866)
The Doré Bible Illustrations (Dover Publications, 1974) — Bilder bereitgestellt von Rev. Felix Just, S.J.43 Es erschienIn sichtbarer Gestalt, wie es der menschlichen Natur, die der Engel stärken wollte, zukam. – ihm aber ein EngelEin Engel verkündet die Geburt des Herrn, Engel feiern dieselbe, Engel dienen dem Heilande in der Wüste, Engel verkünden seine Auferstehung, andere seine Himmelfahrt, so ziemt es sich, dass sie auch in dem Leiden Jesus ihre Dienste weihen. – vom Himmel, und stärkte ihn.Seine menschliche Natur, Leib und Seele. Welcher Engel? Gabriel? Michael? – Und als ihn Todesangst befiel, betete er inständiger.Der Widerwille der Natur kämpft mit der Unterwerfung des Willens unter den Willen des himmlischen Vaters. Was Christus hier im Gebete sagte, erfuhren die Jünger wohl von ihm nach der Auferstehung (Euth.). –44 Und sein Schweiß ward wieDieses Wort dient zur Hervorhebung der Wahrheit der Sache, nicht zum Vergleiche. So auch [Joh 1,14]. Oder aber der Vergleich ist abgekürzt: Wie ein Schweiß, der aus Blutstropfen besteht. Der Heiland vergoss in Wahrheit sein hl. Blut. – Tropfen auf die Erde herabrinnenden Blutes.45 Und er stand auf vom Gebete, kam zu seinen Jüngern, und fand sie vor Traurigkeit schlafend.46 Und er sprach zu ihnen: Was schlafet ihr? Stehet auf, betet, damit ihr nicht in Versuchung fallet!Wenigstens zweimal mahnte er sie so. –47 Und da er noch redete, siehe da kam eine Schar; und einer von den Zwölf, mit Namen Judas, ging ihnen voraus; und er nahte sich Jesus, um ihn zu küssen.48 Jesus aber sprach zu ihm: Judas! mit einem Kusse verrätst du den Menschensohn?Der Heiland nennt Judas mit Namen, damit dieser sich des früheren vertrauten Umganges erinnere, weist auf das Widersprechende des Zeichens des Verrates hin und erinnert an seine eigene Würde. –49 Als aber die, welche um ihn waren, sahen, was geschehen sollte, sprachen sie zu ihm: Herr! sollen wir mit dem Schwerte dreinschlagen?Vielleicht erinnern sie sich an die missverstandenen Worte des Herrn V. 36 – 38. –50 Und einer von ihnen schlug auf den Knecht des Hohenpriesters, und hieb ihm das rechte Ohr ab.Während die anderen fragen, handelt Petrus bereits. –51 Jesus aber entgegnete, und sprach:Auf die Frage der Apostel oder aus Anlass der Tat des heil. Petrus. – Lasset ab, nicht weiter! Und er rührte dessen Ohr an, und heilte ihn.52 Zu denen aber, die wider ihn gekommen waren, zu den Hohenpriestern, Befehlshabern des Tempels und Ältesten sprach Jesus: Wie auf einen Mörder seid ihr ausgezogen mit Schwertern und Knütteln.53 Indes ich täglich bei euch im Tempel war, habet ihr die Hände nicht gegen mich ausgestreckt; aber das ist eure Stunde, und die Gewalt der Finsternis.Jetzt wird euch von Gott gestattet, mir den Tod zu bereiten. Ihr seid die Werkzeuge der Finsternis, des Feindes Gottes, Satans. Das Bild dieser Feindschaft ist die Nacht. –54 Sie aber ergriffen ihn, und führten ihn in das Haus des Hohenpriesters; und Petrus folgte von ferne.55 Als sie aber ein Feuer in der Mitte des Hofes angezündet, und sich herumgesetzt hatten, war Petrus mitten unter ihnen.Es war kalt. –56 Da nun eine MagdDie Türsteherin [Joh 18,17]. – ihn beim Lichte sitzen sah, schaute sie ihn schärfer an, und sprach: Auch dieser war mit ihm!Die Umstehenden sprachen also von Jesus. –57 Er aber verleugnete ihn, und sprach: Weib, ich kenne ihn nicht!58 Und bald darnach sah ihn ein anderer, und sprach: Du bist auch einer von diesen!Nach Matt. und Mark. fragt zuvor die Magd: Bist du einer seiner Jünger? – Petrus aber sprach: O Mensch! ich bin es nicht.59 Und über eine Weile, etwa nach einer Stunde,Der heil. Lukas sagt; Nach ungefähr einer Stunde, d. h. also weniger. Der Evangelist berichtet die Verleugnung des heil. Petrus so schonend wie möglich. Da er der Begleiter des heil. Paulus war, lässt sich schließen, wie der heil. Paulus über dieses Ereignis zu sprechen pflegte. – bekräftigte es ein anderer, und sprach: Wahrlich, auch dieser war bei ihm; denn er ist auch ein Galiläer!60 Petrus sprach: Mensch! ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, während er noch redete, krähte ein Hahn.61 Da wandte sich der Herr um, und blickte Petrus an. Und Petrus erinnerte sich an das Wort des Herrn, wie er gesagt hatte: Ehe der Hahn krähet, wirst du mich dreimal verleugnen.62 Und Petrus ging hinaus, und weinte bitterlich.63 Die Männer, welche Jesus festhielten, verspotteten und schlugen ihn.64 Und sie verhüllten ihn, und schlugen ihn in's Angesicht, fragten ihn, und sagten: Weissage, wer ist's, der dich geschlagen hat?65 Und viele andere Lästerungen redeten sie wider ihn.Vergl. [Mt 27,1]. –66 Als es nun Tag geworden war, kamen die Ältesten des Volkes, die Hohenpriester und die Schriftgelehrten zusammen, und führten ihn in ihren Rat, und sprachen: Wenn du Christus bist, so sage es uns!67 Er sprach zu ihnen: Wenn ich es euch sage, so werdet ihr mir nicht glauben.68 Wenn ich aber auch frage, so werdet ihr mir nicht antworten, noch mich loslassen.69 Von nun aberSofort nach dem Tode. – wird der Menschensohn zur Rechten der Kraft Gottes sitzen.70 Da sprachen alle: DuMit großer Verachtung. – also bist der Sohn Gottes? Er sprach: Ihr saget es;So ist es durchaus, wie ihr sagt, weil ich in der Tat der Sohn Gottes bin. – denn ich bin es!71 Sie aber sprachen: Was haben wir noch ein Zeugnis nötig?Dies von ihm zu hören, war also ihre Absicht bei der Frage. – wir haben es ja selbst aus seinem Munde gehört!Das, was ohne weiteres ausreicht, ihn zum Tode zu verurteilen.
Zitiert in 258
Dieses KapitelAeterna Dei Sapientia(§49)Haurietis Aquas(§67)Pastores Dabo Vobis(§1)
V. 24Compendium of the Social Doctrine of the Church(379)Summa (EN)(II-II 38.1)
V. 25Compendium of the Social Doctrine of the Church(193·379)Sollicitudo Rei Socialis(§38)
V. 26CCC(¶894)Compendium of the Social Doctrine of the Church(193·379)Christus Dominus(§16)Christus Vivit(§14)Evangelica Testificatio(§24)Lumen Gentium(§27)Pastores Gregis(§42·§43)Sollicitudo Rei Socialis(§38)
V. 27CCC(¶894·¶1570)Compendium of the Social Doctrine of the Church(193·379)Summa (EN)(I 112.1)Christus Dominus(§16)Evangelica Testificatio(§24)Lumen Gentium(§27)Pastores Gregis(§42·§43)Sollicitudo Rei Socialis(§38)Ut Unum Sint(§88)
V. 32CCC(¶162·¶552·¶641·¶643·¶2600)Summa (EN)(II-II 1.10·II-II 2.6·Suppl 25.1·Suppl 40.6)Fragen(The Pope)Ad Petri Cathedram(§39·§73)Aeterna Dei Sapientia(§21)Ecclesia In Africa(§7)Ecclesia In America(§33·§34)Ecclesia In Asia(§3)Ecclesia In Oceania(§11)Evangelica Testificatio(§6)Evangelii Nuntiandi(§1)Fidei Depositum(§4)Gaudete In Domino(§69)Immortale Dei(§5·§9·§15)Lumen Ecclesiae(§9)Lumen Fidei(§4·§5)Lumen Gentium(§25)Mit Brennender Sorge(§1·§8)Mortalium Animos(§8)Munificentissimus Deus(§19)Mystici Corporis Christi(§46·§98·§100)Ordinatio Sacerdotalis(§4)Orientale Lumen(§20)Orientales Ecclesias(§11)Pastor Bonus(§2)Principi Apostolorum Petro(§1)Redemptionis Donum(§14)Redemptor Hominis(§7)Satis Cognitum(§31)Unitatis Redintegratio(§2)Ut Unum Sint(§4·§91)Veritatis Splendor(§115)