Psalmen 142
Biblia Sacra (Allioli-Arndt)
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Bitte um Hilfe. (V. 3) In Todesgefahr ist der Gedanke Trost des Sängers, dass Gott seine Lage voll von Gefahren und ohne Ausweg kennt. (V. 5) Er hält sich an Gott, bittet um Beistand wider die Feinde, wofür er den Herrn mit allen, die seiner Rettung entgegensehen, preisen will.
1 Unterweisung Maskil, bestimmte Liederweise. - Davids, da er in der Höhle war, ein Gebet. Am meisten scheint das [1Sam 22,1] erzählte Ereignis dem Psalme zu entsprechen. - 2 Mit meiner Stimme rufe ich zu dem Herrn, mit meiner Stimme flehe ich zu dem Herrn. 3 Ich schütte vor seinem Angesichte meine Klage aus und tue ihm meine Drangsal kund. 4 Wenn mein Geist in mir verzagt, kennst du meine Wege. Und das ist mein Trost. - Auf dem Wege, auf dem ich wandle, haben sie mir eine verborgene Schlinge gelegt. 5 Schaue ich zur Rechten Die rechte Seite wird genannt, weil sich dorthin als gegen die wehrhafte der Angriff richtet [Ps 108,6], wo deshalb auch der Beistand [Ps 108,31, Ps 109,5] zur Deckung [Ps 120,5] sich aufstellt. Hebr.: Blicke rechts (Gott) und schaue. - und blicke aus, so ist niemand, der mich erkennt. Erkennen will. - Versperrt ist mir die Flucht und niemand nimmt sich meiner Seele an! 6 Zu dir rufe ich, Herr! und spreche: Du bist meine Hoffnung, mein Teil im Lande der Lebendigen! Im diesseitigen Leben. - 7 Achte auf mein Flehen, denn ich bin tief gebeugt: errette mich von meinen Verfolgern, denn sie sind mir übermächtig geworden. 8 Führe aus dem Kerker Spezialisierend (mit Anspielung auf die Höhle): Bedrängnis, Not. - meine Seele, damit ich deinen Namen preise; die Gerechten harren meiner, Sie sehnen sich Anlass zu erhalten, mit mir vereint dich zu loben. Hebr.: es werden mich umringen die Gerechten, weil du mir wohltust. - bis du mir vergiltst. Die Kirche legt dem leidenden Heilande diesen Psalm in den Mund, ebenso wie der Schmerzensmutter.
Zitiert in 2
- V. 2 Summa (EN)(II-II 83.12)
- V. 4 Summa (EN)(II-II 162.6)