Psalmen 52
Biblia Sacra (Allioli-Arndt)
Public domain Quelle: vulgata.info
Geschichtliche Einleitung. (V. 2) 1. Es ist schlecht, Böses zu tun, aber über die Maßen schlecht, sich der Bosheit als einer Heldentat zu rühmen und zu verleumden. (V. 6) 2. Androhung der göttlichen Vergeltung. (V. 9) 3. Rettung Davids durch Gottes Huld.
1 Zum Ende, Dem Musikmeister. - Unterweisung Davids, 2 als der Idumäer Doeg kam und dem Saul berichtete: David ist in das Haus Achimelechs gekommen. Der Inhalt passt zu der Überschrift. - 3 Was rühmst du dich in der Bosheit, Des Mordes der Priester. - der du mächtig bist in der Ungerechtigkeit? Hebr.: Was rühmst du dich der Bosheit, du Held? (ironisch) Die Gnade Gottes (die mich rettet, weil meine Sache Gottes Sache ist) währt allezeit. - 4 Den ganzen Tag Fehlt im Hebr. - sinnt deine Zunge Frevel, wie ein scharfes Schermesser übst du Trug. Hebr.: Wie ein scharfes Scheermesser, du Ränkeschmied. - 5 Du liebst das Böse mehr als das Gute, redest lieber Unrecht, als was billig ist. Suchst lieber zu verdächtigen als zu entschuldigen. Sela. - 6 Du liebst nur verderbliche Reden, Der Verleumdung. - trügerische Zunge! 7 Darum wird dich Gott ganz und gar vernichten, dich hinwegraffen und dich vertreiben aus deinem Gezelte und deine Wurzel herausreißen aus dem Lande der Lebendigen. Die Vergeltung wird eine gleichartige sein. So wird dich denn, den Hochfahrenden, Gott aus deinem Glücksstande und deiner Ehrenstellung niederreißen und aus deinem Hause herausreißen und fernhin versetzen und dich aus dem Lande der Lebenden entwurzeln. - 8 Die Gerechten werden es sehen und sich fürchten und ihn verlachen Das Lachen ist, wie [Ps 57,11] zeigt, nicht gemeine Schadenfreude, vergl. [Spr 24,17], sondern ist Freude im Hinblick auf den Augenblick, wo ihr Glaube und ihre Gottesfurcht herrlich gerechtfertigt dasteht und Gottes Gerechtigkeit, die so lange verborgen und verkannt war, endlich sich offenbart. - und sagen: 9 Sehet da den Mann, der Gott nicht zu seinem Helfer machte, sondern auf die Menge seines Reichtums vertraute und sich stark dünkte in dem, was eitel war. Euthym., Chald., Syr.: in seinen Gütern. Hebr.: und trotzte in seiner Mordgier. - 10 Ich aber bin im Hause Gottes wie ein fruchtbarer Hebr.: Grüner. Bild des fröhlichen Gedeihens im Gegensatz zu V. 7b. Ich werde mich des höchsten Glückes und des Segens Gottes erfreuen. - Ölbaum, ich hoffe auf das Erbarmen Gottes immer und ewig. 11 Ich will dich immerdar preisen, weil du es getan hast, Denen geholfen hast, die auf dich vertrauen. (Theod.) - und will auf deinen Namen hoffen, denn er ist gütig angesichts deiner Heiligen. Das Komma ist in der Vulgata besser nach bonum zu setzen. Hebr.: und harren auf (vielleicht: rühmen) deinen Namen, weil er gut ist, angesichts deiner Heiligen (Frommen).
Zitiert in 1
- V. 3 Summa (EN)(II-II 144.2)