Psalmen 53

1. Die Gottlosigkeit der Assyrier (V. 4). 2. Ihre Flucht zu eben der Zeit, wo sie sich sicher dünkten. (V. 6) 3. Epilog. Bitte um vollständiges Aufhören der feindlichen Plage.

Zum Ende, für Maeleth, eine Unterweisung Davids. Wohl: Für den Musikmeister. Trauerlied nach (bekannter) Melodie. Der Psalm wird David zugeschrieben, insofern mit Recht, als der Dichter eben das Lied, in dem David über Absalom und dessen Anhänger klagt, auf die Assyrier anwendet [2Koe 18,19, Jes 36, Jes 37], indem er einen Vers [Ps 13,6] auslässt und an Stelle desselben einen anderen Text setzt. [Ps 52,6b] - Es spricht der Tor in seinem Herzen: „Es ist kein Gott.“ Verderbt und abscheulich sind sie Hebr.: war ihr Frevel. - geworden in ihren Sünden; keiner ist, der Gutes tut. Gott schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand verständig sei oder nach Gott frage. Alle sind abgewichen, allesamt unnütz geworden; keiner ist, der Gutes tut, keiner, auch nicht einer. Sollen nicht alle zur Erkenntnis kommen, die Missetat vollbringen, die mein Volk verschlingen wie Brot? Hebr.: Sind nicht unvernünftig alle Übeltäter, die mein Volk verzehrend Brot verzehren, den Herrn nicht anrufen? - Gott rufen sie nicht an, zittern da vor Furcht, wo nichts zu fürchten ist, denn Gott verstreut Hebr.: Denn Gott verstreut die Gebeine derer, die dich belagern, du machtest sie zuschanden, denn Gott hatte sie verworfen. Vergl. [2Chr 20,22-24, Jes 37,36]. - die Gebeine derjenigen, die den Menschen zu gefallen suchen; sie werden zuschanden, denn Gott hat sie verworfen. O dass doch von Sion Heil für Israel käme! Wenn Gott die Gefangenschaft seines Volkes wendet, wird Jakob frohlocken und Israel sich freuen! Hier wie in [Ps 13] kommt der Name Gottes sieben Mal vor.

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