CCC 448
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In den Berichten der Evangelien nennen Menschen, die sich an Jesus wenden, ihn sehr oft ,,Herr". In dieser Betitelung äußern sich die Hochachtung und das Vertrauen derer, die sich Jesus nahen und von ihm Hilfe und Heilung erwarten [Vgl. z. B. Mt 8,2;14,30; 15,22.]. Wenn vom Heiligen Geist eingegeben, spricht aus dieser Anrede die Erkenntnis des göttlichen Mysteriums Jesu [Vgl. Lk 1,43; 2,11.]. In der Begegnung mit dem auferweckten Jesus wird sie zur Anbetung: ,,Mein Herr und mein Gott!" (Joh 20,28). ,,Herr" erhält dann einen Klang von Liebe und Zuneigung, der in der christlichen Tradition immer mitschwingen wird: ,,Es ist der Herr!" (Joh 21,7).
Das ganze Kapitel lesen 2. Ich Glaube an Jesus Christus, Gottes Eingeborenen Sohn ¶422–682